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Wo lebte Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf?

Kultur und Lehre im NordLand (aus Wiki)

Friedrich III. hatte seinem Sohn hohe Schulden hinterlassen, die Christian Albrecht durch Militärausgaben noch steigerte. Deshalb erreichte das Kulturleben an seinem Hof nicht das Niveau, das es zur Regierungszeit seines Vaters gehabt hatte. 1663 holte er Jürgen Ovens aus Tönning an seinen Hof, der bis zu seinem Tod 1678 als Hofmaler im Dienst war. Auf Schloss Gottorf ließ er den noch von seinem Vater begonnenen Gottorfer Fürstengarten vollenden, der im 19. Jahrhundert verfiel und schließlich in Vergessenheit geriet. Der Fürstengarten konnte ab 2001 teilweise wiederhergestellt werden und mit einem Neubau des Globushauses und einer Rekonstruktion des Globusses versehen werden. Das Globushaus wurde 2005 eröffnet.

Christian Albrechts größte Leistung war die Gründung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel am 5. Oktober 1665. Sie ging auf Kanzler Kielmanseggs Bestreben zurück. Dieser hatte 1652 im Auftrag von Christian Albrechts Vater von Kaiser Ferdinand III  ein Privileg erwirkt. Die Universität sollte dazu dienen, protestantische Pfarrer auszubilden, um Verwaltung mit gelehrten Bürgern besetzen zu können. Die Ausbildung sollte im eigenen Land genossen werden. Die neue Universität erhielt ihren Sitz im Kieler Kloster.

Brüggemann Altar in der Klosterkirche Bordesholm, eine Fotomontage

Der Grundbestand der Bibliothek wurde aus der Fürstenschule im Kloster Bordesholm überführt. Paul Sperling, der letzte Rektor der aufgehobenen Lateinschule, wurde zum Doktor ernannt und Professor für biblische und kirchliche Altertümer, sowie für geistliche Beredsamkeit. Der berühmte Brüggemann-Altar, den Herzog Friedrich 1514 der Klosterkirche Bordesholm gestiftet hatte, wurde in den Schleswiger Dom versetzt.

Obwohl er in seinem ersten Hamburger Exil selbst sein Silberbesteck versetzen musste, beteiligte er sich trotzdem 1678 bei der Gründung der Hamburger Oper am Gänsemarkt. Auf seine Intervention hin unterließen es orthodoxe Prediger, gegen die vermeintlich sündige Oper zu predigen. Der Gottorfer Kapellmeister Johann Theile komponierte das Singspiel Adam und Eva zur Eröffnung der Oper. Auch Johann Philipp Förtsch, sein Nachfolger als Hofkapellmeister, schrieb für die Hamburger Oper.

Der sogenannte Rantzaubau in Kiel ist der Westflügel des Amalienbaues
 

Die geschleifte Festung Tönning ließ er ab 1692 wieder aufbauen. Das Kieler Schloss, das seine Frau als Leibgedinge und Witwensitz erhalten hatte, hinterließ er ihr jedoch als Ruine. Friederike Amalie ließ es auf eigene Kosten renovieren und vom Architekten Dominicus Pelli einen neuen West- und Südflügel hinzufügen, von denen nur noch der Westflügel, der sogenannte Rantzaubau, erhalten geblieben ist.[9]

Christian Albrecht, geb. 13. Februar 1641 in Gottorf; † 27. Dezember 1694 in Gottorf. Er war Fürstbischof von Lübeck zwischen 1655 und 1666 sowie Herzog der gottorfschen Anteile der Herzogtümer Schleswig und Holstein von 1659 bis 1695. Er war der Gründer der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Er selbst führte den Titel Christian Albrecht, von Gottes Gnaden Erbe zu Norwegen, postulirter Coadjutor des Stiffts Lübeck, Hertzog zu Schlesswig, Hollstein, Stormarn und der Dittmarschen, Graff zu Oldenburg und Dellmenhorst.

Familie und Kindheit

Christian Albrecht war das zehnte Kind und der fünfte Sohn von Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf und Maria Elisabeth von Sachsen, Tochter von Johann Georg I. von Sachsen. Als 1655 sein Onkel, der Fürstbischof Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf, starb, rückte Christian Albrecht in der Thronfolge auf den ersten Platz. Gleichzeitig blieb er Bischof unter der Voraussetzung, dass er bei Herrschaftsantritt das Amt an seinen jüngeren Bruder August Friedrich weitergeben sollte.

Das komplizierte Erbe

Christian Albrechts Vater und sein Kanzler Johann Adolph Kielmann von Kielmannsegg verfolgten nach dem Dreißigjährigen Krieg eine Politik der Loslösung des Gottorfer Herzogtums vom Königreich Dänemark. Ziel dieser Politik war die volle Souveränität des Herzogtums und die Aufhebung der gemeinschaftlichen Regierung mit Dänemark. Mit Annäherung an Schweden, versuchte Cristian Albrecht die führende Macht in Nordeuropa nach dem Dreißigjährigen Krieg zu erreichen. Dazu trug 1654 die Eheschließung zwischen Christian Albrechts Schwester Hedwig Eleonora mit dem schwedischen König Karl X. Gustav bei.

Dieses Bündnis schien sich auszuzahlen. Als 1657 Schweden in den Zweiten Nordischen Krieg eintrat und einen schnellen Sieg gegen Dänemark errang, war das Ziel naheliegend.  Schleswig-Holstein-Gottorf bot den schwedischen Truppen freien Durchzug und erlaubte im Frieden von Roskilde vom 24. Februar 1658 Schweden die Souveränität. Gegenüber dem dänischen König besaß der Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf im Herzogtum Schleswig keine Lehnsverpflichtungen mehr. Zusätzlich erhielt er das Amt Schwabstedt und die Hälfte der Besitzungen des säkularisierten Bistums Schleswig.

Die im Vertrag von Ripen festgeschriebene Union mit Dänemark und die Gemeinschaftliche Regierung wurden jedoch nicht aufgehoben. Mitte 1658 begann Karl X. Gustav einen Feldzug gegen Dänemark. Diesmal gelang kein Überraschungsangriff. Der dänische König Friedrich III. wurde von Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg unterstützt, der die schwedischen Truppen aus Holstein vertrieb. Er besetzte die Länder des Gottorfer Herzogs.

Beginn und Verlauf der Regentschaft

Christian Albrecht trat die Regentschaft als 18-Jähriger an, als fast sein gesamtes Reich besetzt war. Sein Vater starb am 10. August 1659 in der belagerten Festung Tönning. Während sein Nachfolger im Heer seines Schwagers vor Kopenhagen lag, reiste er eilends an den Ort des Gefechts. Der Tod Karl X. Gustav 1660 beendete den Krieg. Der Frieden von Kopenhagen am 5. Juni 1660 bestätigte zwar das Ergebnis des Roskilder Vertrags, Aufhebung des Lehnsverhältnis, machte aber die Hoffnung auf die volle Souveränität zunichte. Der Herzog war zwar einerseits unabhängig vom dänischen König, andererseits zwang die gemeinschaftliche Regierung zur Zusammenarbeit. Durch die bestehende Union mit Dänemark blieb er dem König untergeordnet.[2] 

1666 machte der Zweite Bremisch-Schwedische Krieg eine Klärung des Verhältnisses mit Dänemark nötig. Nach längeren Verhandlungen schloss Christian Albrecht im Oktober 1667 den Glückstädter Rezess mit Friedrich III. von Dänemark. Darin inbegriffen war auch die Einigung über das Testament des 1667 kinderlos verstorbenen Grafen Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst.  Er bestimmte 1664 beide, aus dem Haus Oldenburg stammenden Herrscher Dänemarks und Schleswig-Holstein-Gottorfs, gleichermaßen als Erben. Zur Bekräftigung dieses Vertrags heiratete Christian Albrecht zwei Wochen nach Vertragsschluss am 24. Oktober 1667 die 18-jährige Friederike Amalie (1649–1704), die zweite Tochter des dänischen Königs. Anders als bei fürstlichen Hochzeiten sonst üblich wurde die Vermählung im Glückstädter Schloss eher bescheiden gefeiert.[4]

NordLändische Wirtschaftsverträge im 17. Jahrhundert

Zeitgleich versuchte Christian Albrecht die wirtschaftliche Position des Herzogtums zu Lasten eines Parteigängers des dänischen Königs auszubauen. Sein Vater hatte Friedrichstadt gegründet, indem er holländische Remonstranten zur Ansiedlung einlud. Christian Albrecht bot den sich mit Detlef von Rumohr streitenden Kappelnern die seit dem Frieden von Kopenhagen gehörende Insel Arnis zur Ansiedlung an. Der neue Schifffahrtsort wurde mit umfangreichen wirtschaftlichen Privilegien ausgestattet. Umgekehrt war der Herzog daran interessiert, Kappeln wirtschaftlich zu schaden. Diese Intervention führte zu einem scharfen Konflikt mit Detlef von Rumohr, der auch außerhalb des Herzogtums gegen Kanzler Kielmannsegg agierte.

Altar in der KIche zu Brügge (Holstein)
Altar in der KIche zu Brügge (Holstein)

Kielmanns steigender Einfluss und Reichtum zeigte sich auch darin, dass er zusätzlich zu seinen Hofämtern im Laufe der Jahre zum Amtmann in fünf Ämtern, Domherr zu Schleswig und Propst des Schleswiger St. Johannisklosters ernannt wurde. Diese Ernennungen erfolgten meist als Gegenleistung für an den stets unter Geldmangel leidenden Herzog vergebene Kredite. Aus den Einkünften seiner Ämter häufte Kielmann ein erhebliches Vermögen auf – in 30 Jahren wuchs es um mehr als das Zwanzigfache.[3] 1650 verkaufte Johann Adolph Kielmann das Amt Barmstedt an Christian zu Rantzau (Grafschaft Rantzau), dafür überließ dieser ihm die Stelle als Dompropst in Hamburg.[5]

Die ersten zehn Jahre seiner Regierung blieben trotz Spannungen mit Dänemark friedlich, was Christian Albrecht die Verwirklichung kultureller Projekte ermöglichte und auch einige Reisen.

Konflikt mit Dänemark und Exil

Der Beginn des Schwedisch-Brandenburgischen Kriegs 1674 brachte Schleswig-Holstein-Gottorf wieder in Gegnerschaft zu Dänemark. Zum endgültigen Bruch kam es, als der dänische König von den schleswig-holsteinischen Landständen in Kiel Mittel für die Kriegsfinanzierung forderte, worauf der Herzog den Landtag auflöste. Es war der letzte Landtag in den Herzogtümern. Damit endete das Mitbestimmungsrecht der Stände.[6] Unter dem Vorwand, über das Amt Tondern als Ersatz für Oldenburg-Delmenhorst verhandeln zu wollen, lockte Christian V. den Herzog in die Festung Rendsburg, wo er ihn am 10. Juli 1675 zum Rendsburger Rezess nötigte, in dem der Gottorfer Kleinstaat auf seine Souveränität und alle fremden Bündnisse verzichten musste. Der Gottorfsche Anteil am Herzogtum Schleswig wurde von 1675 bis 1679 besetzt, die Festung Tönning geschleift. Christian Albrecht floh nach Hamburg, wo er ein Palais am Speersort besaß. Durch die Besetzung seiner Länder verlor Christian Albrecht seine Einnahmen, so dass er in Hamburg sogar seine Juwelen versetzen musste. Kielmannsegg und seine Söhne wurden nach Kopenhagen verschleppt, wo der Kanzler starb. Im Verlauf des Krieges bekam auch die Neugründung des Schifffahrtsstandorts Arnis große Probleme, ein Scheitern war nicht ausgeschlossen. Detlef von Rumohr wiederum wurde – wieder im Dienst der dänischen Armee – Statthalter des Königs auf Rügen, wo er 1678 fiel.[7

Der Sieg der schwedisch-französischen Allianz führte zu einer Wende. Im Frieden von Fontainebleau 1679 erhielt Christian Albrecht seine Länder zurück, musste jedoch hohe Entschädigungssummen an Dänemark zahlen. Dafür musste er mehrere Ämter in Holstein verpfänden. Er strengte einen Prozess gegen Kielmannsegg und seine Söhne wegen Veruntreuung an, der allerdings nie eröffnet wurde, aber dazu führte, dass auch Kielmanneggs Söhne das Land verließen. Die rivalisierenden Hofparteien waren kein Ersatz für den Verlust des fähigen Kanzlers.

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Schleswig-Holstein ist das Land der Gegensätze, Kontraste und Konturen. Nur drei Menschen begriffen Schleswig-Holsteinische Geschichte. Dies waren Prinzgemahl Albert (engl. Königin Victoria), der ist tot. Dann ein deutscher Professor, der ist wahnsinnig geworden. Der britische Premierminister Henry John Temple hielt sich für den Dritten. Er sagte: „Nur ich – und ich habe alles vergessen“ … weiterlesen

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ERINNERUNGEN an das AHRTAL

Deutsche Geschichte selbst erlebt: Klassenfahrt ins Rheinland und Westfalen 1957 (northsail.de)

Metaller-KLasse der Staatl. Berufsschule Neumünster. Während der Bus noch vor dem Abfahrtstermin pünktlich am Bahnhof Neumünster steht und wir alle eingestiegen sind, stellt sich heraus, dass die Bundesbahn mit ihren Fahrgästen aus Bordesholm noch nicht zur Stelle ist. Endlich gibt es das lang erwartete Startzeichen und wir rollen über den Kuhberg und den Großflecken in die Altonaer Straße nach Hamburg ein …
3. Lehrjahr Werkzeugmacher, beim Pförtner Gerhard Helmecke Optische Fabrik in Wattenbek, Holstein

Unsere Bildungsreise ins Ahrtal

Freuen Sie sich mit mir darüber, dass es einen großen Wiederaufbau geben wird. Nicht alles kann wiederentstehen! Aber was aufgebaut wird, wird besser sein. Die Geschichte hat uns deutsche gelehrt, viel Leid zu tragen. Die junge Generation soll sich dies gründlich ansehen! Losgelassene Naturkräfte machen Menschen geduldig und demütig. Während wir zuerst noch den Rhein neben uns haben, befindet sich bald an seiner Stelle ein kristallklares Flüsschen, das sich seinen beschwerlichen Weg durch das graubraune Schiefergestein bahnt.

Es ist die Ahr, die bei Remagen in den Rhein mündet. Ein wunderbar strahlender Tag gibt uns Gelegenheit,

dieses wildromantische Tal, das die Ahr in unersättlicher Nagearbeit schuf, dessen steile Bergwände in Stufen emporführen, kennen zu lernen. Hier finden wir das größte geschlossene Rotweinanbaugebiet in Deutschland. Es ist ein eigenartiger Anblick, wenn man an den steilen Berghängen die scheinbar aus dem Schiefergestein sprießenden Weinstöcke sieht.

In der Ortschaft Mayschoss, sozusagen an der Quelle, schlagen wir unser Lager auf. Da das Essen im Hotel zu teuer ist, hat sich unser Reiseleiter einen neuen Clou einfallen lassen; Jeder bekommt zwei Brötchen und zwei große Bockwürste in die Hand gedrückt, und dann wird eifrig, auf der Ufermauer der Ahr sitzend, gegessen.

Jetzt kommt der Hauptteil: Die Besichtigung eines Weinkellers! Es ist ein Weinkeller, der ca. 1,5 Millionen 1 Fassungsvermögen hat. Er gehört der im Jahre 1868 gegründeten Mayschosser Winzergenossenschaft. In langen Reihen stehen hier unzählige Fässer, und mancher hätte gern eines im Koffer verstaut. In einem Stimmungskeller haben wir ausreichend Gelegenheit, den roten. Traubensaft zu probieren, und mehr als einem hat es der Ahrwein angetan. Lustige Lieder und heller Gläserklang lösen einander ab. Manchem, der sonst schweigsam dasitzt, löst er die Zunge, und man sieht viele lachen wie nie zuvor. Aber wenn es am schönsten schmeckt, soll man aufhören.

Als frohe Gesellschaft verlassen wir am Nachmittag dieses fröhliche Städtchen. Wer jetzt denkt, dass wir umkehren, der hat weit gefehlt! Es geht noch weiter das Ahrtal hinan. Immer begleiten uns Weinberge und das muntere Bächlein. Doch langsam wandelt sich die Gegend, und statt mit Weinreben bepflanzter Berge dehnen sich sanfte Kuppen und grüne Weiden aus. Die Straße wird immer steiler, und es geht in Haarnadelkurven serpentinenartig aufwärts.

 Uns fallen die vielen Reklameschilder und Fahnen der Autoindustrie auf, und schon können wir eine breite Asphaltstraße sehen: Wir sind am Nürburgring. Schnell wird aus dem Autobus gesprungen, und schon stehen wir neben der Rennbahn. Hier wird heute das ADAC-1000-km-Vorentscheidungsrennen ausgetragen.

Während ein silbergrauer Porsche über den rauen Asphalt jagt, knatternd und dröhnend die Kurve nimmt, kommt schon wieder ein rot angestrichener Wagen in sausender Fahrt. Die Fotoenthusiasten versuchen, einen Wagen auf den Film zu bannen, und wir lachen herzlich, als einer einen Rennwagen knipst, der noch gar nicht da ist. Ja, ja, das kommt vor.

Unsere Heimfahrt führt uns dann durch die Eifel. Viele kleine Städte ziehen an uns vorüber; Einige ältere Häuser sind ganz aus Schiefergestein. Endlich machen wir Halt. Wir sind in Koblenz, direkt auf dem Deutschen Eck. Hier haben wir einige Stunden Aufenthalt. Die Festung Ehrenbreitstein schaut breit und behäbig von einem Felsen am anderen Rheinufer. Da mich Koblenz sonst nicht interessiert, unternehme ich einen Abstecher zur Festung. Am Fuße dieses Schieferfelsens angekommen, muss ich feststellen, dass ich für Auf- und Abstieg nur noch eine halbe Stunde Zeit habe. Ich haste die Serpentinen, die steil den 120 m hohen Felsen hinaufführen, entlang; doch nach wenigen Minuten bin ich außer Atem. Als ich dann endlich an der Umfassungsmauer stehe, die wohl 2 m dick ist, und durch eine der unzähligen Schießscharten sehe, bin ich für alles entlohnt. Im leichten Dunst stehen die Moselbrücken. Touristen, kleiner als Ameisen, stehen auf dem Deutschen Eck und die trübe Masse des Rheins, in der ein Raddampfer sich flussaufwärts schiebt, wälzt sich langsam vorwärts.

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Bill’s fünf Ideen für die Sommerlektüre

Von Bill Gates | 14. Juni 2021

Warum ich einen Blog habe

Wenn ich etwas Spannendes erfahre, kann ich es kaum erwarten, den Leuten davon zu erzählen. Das ist einer der Gründe, warum ich meinen Blog gestartet habe und warum ich über ein Jahrzehnt hinweg immer wieder neue Beiträge schreibe. Kürzlich schrieb ich über ein inspirierendes Treffen, das ich mit Bildungsleitern und einem erstaunlichen Arzt in Sierra Leone hatte, von dem ich denke, dass Sie es wissen sollten. Und jetzt setze ich eine jährliche Tradition fort: einige Bücher zu teilen, die Sie vielleicht in diesem Sommer lesen möchten.

Das Tor zur Welt ist Lesen

Bücher sind eine der besten Möglichkeiten, um mehr über die Welt zu erfahren. Wenn ich neugierig bin oder mich für ein Thema interessiere, lerne ich gerne mehr darüber durch ein Buch. Manchmal mache ich das absichtlich. Manchmal geschieht es unbewusst, und ich merke nur ein Muster, wenn ich auf meine jüngste Lektüre zurückblicke.

Ewiger Kampf zwischen Mensch und Natur

In den letzten Monaten habe ich eine ungewöhnliche Anzahl von Büchern über den Kampf zwischen Menschen und Natur gelesen. Damit befassen sich vier der fünf Titel auf meiner Sommerempfehlungsliste:

1. Wie Forscher versuchen, Schäden rückgängig zu machen, die Menschen verursacht haben.
2. Eine tiefe Erkenntnis darüber, wie Ihr Körper Sie vor mikroskopischen Eindringlingen schützt.
3. Die Memoiren eines Präsidenten.
4. Den Folgen einer Ölpest und einen Roman über eine Gruppe normaler Menschen, die für die Rettung der Bäume kämpfen.

Rückschritt ist nicht Fortschritt

Wenn keiner von ihnen Ihr Interesse weckt, habe ich auch ein großartiges Buch über das Rückgängigmachen einer mythischen Firma aufgenommen. Alle fünf dieser Bücher gaben mir etwas zum Nachdenken, und ich hoffe, dass einige von ihnen in diesem Sommer dasselbe für Sie tun.

Meine vollständige Liste der Empfehlungen finden Sie hier.

Vielen Dank, dass Sie ein Insider sind!
Bill Signature

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Ist soziale Marktwirtschaft überholt?

Deutsches Stahlwerk aus Dortmund in China 

 Unternehmen, zivile Gesellschaften übernehmen Macht

 Schier unbegrenzten Zugang zu Inspiration und Wissen bieten digitale Netzwerke. Für immer neue Herausforderungen verbinden sie Menschen in Wort, in bewegten Bildern und in Ton. Kommunikation wandelt sich durch immer raffiniertere Darstellung. Facebook erzielte damit im Jahr 2019 einen Umsatz von 70,7 Mrd. USD. Menschen sind es, die für sich privat oder geschäftlich Profile anlegen. Sie dienen der Darstellung der eigenen Person, und zur geschäftlichen Nutzung durch Gruppen. Gemeinsame Interessen werden intensiv ausgelotet.

 Wer nimmt kleines Geld mit Limit ein? 

 Wenn zwei Milliarden Facebook-Nutzer vereinbarungsgemäß je einen Dollar geben, dann kommen sofort 2 Milliarden Dollar zusammen. Zahlen sie den üblichen Beitrag von 2 Dollar/Tag, sind es in 5 Tagen bereits 10 Milliarden Dollar. Regulierungen im Sekundentakt können heute nur noch digital stattfinden. Unternehmen wachsen und sind vorbestimmten Zusammenhängen ausgesetzt. Nur noch Digitaltechnik mit künstlicher Intelligenz kann diese Datenmengen bewältigen. Dies macht es vereinbarungsgemäß jedem einzelnen Menschen möglich, zu handeln. Staatliche Kontrolle und staatliche Führung werden zunehmend unmöglich. Regulierungen können nur noch von Technik wahrgenommen werden. Daraus Facebook einen Vorwurf zu machen ist absurd.

 Ungeheure Geldmengen werden generiert

 Durch außergewöhnliche Erfindungen entsteht Geld, das in private Unternehmungen fließt. Weil jeder einzelne Mensch diese Produkte dringend braucht, werden täglich gewaltige Geldmengen generiert, die größer sein können als ein Staatshaushalt. Es ist so viel, dass ein Unternehmen Mühe hat es einzusetzen und begrenzt zu investieren. Das Spiel damit erleben wir in politischen Debatten und in geldwerten Vorhaben täglich. Es wird mit Papiergeld, Kryptowährungen gehandelt und mit Schulden in Milliardenbeträgen gewirtschaftet.

 Kapitalismus ist anders als soziale Marktwirtschaft

 Investment und Kryptowährungen ersetzen staatliches Geld. Noch werden Steuern eingenommen und verteilt. Aber noch größere Beiträge sind daneben verfügbar. Wer will dieses Geld sinnvoll nutzen? Wer entwickelt das Handlungskonzept? Sozialismus ist undurchführbar geworden. Mehrheiten lösen keine Probleme. Genie und genial ist immer einsam. Was ernst genommen wird bestimmen professionelle Meinungsmacher überall. Die sachgerechte Lösung bleibt Ausnahme. Kleine Staaten, wie Österreich, Niederland, Luxemburg, die Schweiz oder Lichtenstein können einfacher zurechtkommen. Den Mächtigen entgleitet die Macht.

 

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Niemals mehr allein sein

Was Menschen einander geben können

   Sherry Turkle vom MIT, Autorin von Alone Together and Reclaiming Conversation nennt es Zufall Fortune:Ich sehe einen historischen Trend, mehr Reibung einzuführen, uns zu verlangsamen, nach oben zu schauen und miteinander zu sprechen. Was Menschen geben können, lernen wir zu schätzen. Der Trend für das nächste Jahrzehnt: Die Umarmung dessen, was wir nicht mit Maschinen teilen können. Die menschenspezifische Freude am reibungsgefüllten Leben wird neu entdeckt werden!

Digitale Präsenz

   Soziale Isolation scheint unmöglich geworden zu sein. Tag und Nacht halten wir digital Kontakt. Am Beispiel digitaler Präsenz entdeckt der Mensch den Wert körperlicher Verbundenheit, von Angesicht zu Angesicht, neu. 
   Junge Menschen sprechen per Whats-App miteinander. Nicht nur im Arbeitsalltag, auch im täglichen Miteinander ersetzen Telefone direkte Kontakte zwischen den Menschen.

Soziale Isolation überwinden

   Die Abrechnung für ein solches Verhalten wird fällig. “Einsamkeit tötet”, sagt Robert Waldinger von der Harvard Medical School: “Dies ist so mächtig wie Rauchen oder Alkoholismus.” Die Forscher stellen fest, dass soziale Isolation das Risiko für Herzerkrankungen um 29 % und für einen Schlaganfall um 32 % erhöhen. England hat einen Minister für Einsamkeit ernannt. In Corona-Zeiten – im Home-Qffice – arbeiten wir zeitlos, digital von zu Hause aus.

Empathie – Sicherheitsanfälligkeit

   Was ist Gruppenarbeit? Gruppenaktivitäten basieren auf Vertrauen. Ohne persönliche Interaktionen, lässt sich Vertrauen nicht aufbauen. Neu ist, dass Unternehmen Mitarbeiter ermutigen, ins Büro zurückzukehren. Kreativität und Innovation bedürfen der menschlichen Begegnung.

 Geoff Colvin ist Autor und langjähriger Redakteur bei Fortune. 

— hier: Wir lieben Ellerau.
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Worüber zu reden ist. Über die Schatzkisten der Welt

 Worüber zu schweigen es sich lohnt

Gefühle als Bild zeigen

 Was ist das Große, was ist das Kleine

Wo findest du den Anfang, wo das Ende

 Was ist Leben, was ist Sterben

Solange du lebst, weißt du nicht, was Sterben ist. Wird es dir schwerfallen, irgendwann die überlieferten Worte auszusprechen: „Es ist vollbracht?“ Wer will dies schon wissen, in diesen mörderischen Corona-Zeiten?” Vielleicht wirst du das Glück haben, dein Sterben gar nicht zu bemerken.

 Ich habe dich aufgefordert „Schreie dein Wissen in die Welt und höre zu, wie das Echo klingt.“ Das Geschrei ist groß geworden. Krieg und Unfriede klingt wie Donnergrollen aus aller Welt zu mir. Wenn du protestierend, laut schreiend durch die Straßen rennst, ist dein eigener Weg nicht mehr sichtbar. In der Menge siehst du deine Straße nicht. Solltest du stolpern, werden sie dich womöglich tottrampeln.

 Wenn ihr aber das Echo hören wollt, dann müsst ihr ganz still sein. Je leiser ihr seid, umso mehr werdet ihr hören. Die Welt empfängt gerade Gravitationswellen vom Anfang des Geschehens. Es sind Millionen und Milliarden Jahre, die du und ich uns nicht vorstellen können.

 Inzwischen redet die Welt über Geld. Glaubst du an Wunder?

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Sozialsekretärin, Sozialberaterin im Ehrenamt und Mutter, Chefin und Vorsitzende

Heike Schröder lebt mit ihrem Mann und ihrer Hündin in Ellerau. Hier hat die gebürtige Westfalin ihre Wahlheimat gefunden. Ihren Wohnort hat sie über viele Jahre durch ihr Engagement mitgeprägt. Foto und Bericht Janina Schmidt

Heike Schröder ist SoVD-Vorsitzende, ehrenamtliche Sozialberaterin, organisiert Theaterfahrten … und hat im Computer-Geschäftshaushalt fünf Kinder großgezogen

Sie sind präsent in Quickborn und dem Umland, stehen auf der Bühne, engagieren sich für das Gemeinwohl und begegnen uns dort, wo wir einkaufen, den Feierabend oder die Freizeit verbringen. Diese Menschen gehören auf besondere Weise zu uns, sie sind Teil unseres Lebens und uns vertraut. Trotzdem wissen wir nur wenig über sie. In unserer Serie „Gesichter der Region“ erzählen sie uns ihre Geschichten. Heute: Heike Schröder vom SoVD Ortsverband Quickborn und Ellerau.

Janina Schmidt Manche Menschen schaffen so viel, dass man meinen könnte, ihr Tag hätte mehr als 24 Stunden. Heike Schröder ist so ein Phänomen. Die Vorsitzende des SoVD Ortsverbands Quickborn und Ellerau hatte in ihrem Leben nicht nur diverse Berufe, sondern zog auch noch fünf Kinder groß. Sie kämpfte erfolgreich gegen eine Krebserkrankung und gründete in Quickborn ihren Theater- und Konzertbus, der regelmäßig mehr als 100 Theaterfreunde zu ausgewählten Veranstaltungen in die Hansestadt fährt.
Gebürtig stammt Schröder aus Karmen (Nordrhein-Westfalen), wo sie sich zum Industriekaufmann ausbilden ließ. „Damals nannte man es noch Kaufmann, und mich hat das nie gestört“, sagt sie. Die Ausbildung sei allerdings eine Notlösung gewesen – eigentlich wollte sie Mathe und Physik studieren. Ihr Lehrer habe diesen Wunsch unterstützt, ihre Eltern allerdings nicht. Ein Studium könne man sich nicht leisten, habe es geheißen. Auch die Überzeugungsversuche ihres Lehrers blieben ungehört. „Vielleicht habe ich deswegen beruflich immer wieder neue Herausforderungen gesucht, weil mir immer etwas gefehlt hat“, überlegt sie im Rückblick.
Ihrem Mann folgend, zog sie später nach Ellerau. Seit 43 Jahren lebt sie dort nun im selben Haus, ist dort verwurzelt. „Schleswig-Holstein ist mein Land“, schwärmt sie. „Die Menschen sind ehrlich und verlässlich.“ Und die gute Luft weiß sie zu schätzen. „In NRW waren viele Zechen ansässig. Die Luft war nicht so sauber“, erinnert sich Schröder.
Im Norden begann sie ein neues berufliches Leben, ließ sich zur staatlich geprüften Sekretärin ausbilden und arbeitete im UKE. Später begann sie eine Fachlehrerausbildung zum Maschinenschreiben und arbeitete in Norderstedt an der Kreisberufsschule, bekam 1980 ihren ersten Sohn. Nebenbei dozierte sie an der Volkshochschule. 1983 beschloss ihr Mann, sich mit der Firma NordComp selbstständig zu machen. „Ich brauche dich“, sagte er ihr. Und sie stieg nicht nur mit ein, sondern sattelte gleich noch eine Qualifikation obendrauf: Damit der Betrieb ausbilden konnte, machte sie eine Ausbildereignungsprüfung.
Neben ihrem beruflichen Engagement war Schröder auch leidenschaftlich Mutter. „Ich habe mich in den Schwangerschaften unheimlich wohl gefühlt“, sagt sie. Sie habe ihre Kinder alle bis zum dritten Lebensjahr zuhause betreut, dann erst kamen sie in den Kindergarten. Ihre Fortbildungen und Studien machte sie nachts. Erst die Geburt der Zwillinge brachte sie an ihre Grenzen: „Da hätte ich mich teilen müssen.“ Es gab Zeiten, in denen sie Kinder in sämtlichen Institutionen hatte: Kita, Vorschule, Grundschule, Gymnasium. „Ich wusste gar nicht mehr, zu welchem Elternabend ich zuerst gehen sollte“, erinnert sie sich lachend.
Mit dem Theater- und Konzertbus hat Schröder vor 16 Jahren ihr, wie sie sagt „größtes Hobby gefunden“. In Kooperation mit der Hamburger Volksbühne sucht sie je drei Konzert- und Theaterveranstaltungen pro Halbjahr aus, zu denen sie mit Bussen von Quickborn und Ellerau ausfährt. Die Mitfahrer buchen das Komplettpaket. Schröders Mission dabei ist, Menschen niveauvolle Unterhaltungsmöglichkeiten zu bieten, die den Weg allein nicht auf sich nehmen würden. „Außerdem tauscht man sich hinterher darüber aus, hat Gesprächsstoff. So ist das ein runder Abend“, sagt Schröder. Was sie besonders freut: „Selbst, wenn eine Veranstaltung meinen Stammgästen mal nicht so gut gefallen hat, betrachten sie den Abend nicht als verloren, sondern als interessante Auseinandersetzung. Diese Neugier zu wecken, ist toll.“
2016 musste Schröder gegen eine Krebserkrankung ankämpfen, zahlreiche Bestrahlungen über sich ergehen lassen. Zugleich hatte es in der Firma einen großen Wasserschaden gegeben, sämtliche Geräte waren nass geworden. Die Bausubstanz der Betriebsräume musste überprüft werden. Schröder: „Meine Krankheit, unser Alter und dann noch der Schaden. Da haben wir beschlossen, die Firma aufzulösen.“
Schröder wurde wieder gesund. Erholte sich ein Jahr von der Krankheit. Aber dann wurde es ihr zu langweilig. „Immer nur auf den Bergdoktor warten, das ist nicht meins“, sagt sie lachend. Als sie auf dem Sommerfest des SoVD Ortsverbands vom damaligen Vorsitzenden Manfred Pöschel angesprochen wurde, ob sie seine Nachfolgerin werden wolle, bat sie sich Bedenkzeit aus, begleitete Pöschel zunächst und arbeitete sich ein. 2018 wurde sie dann einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt.
„Die Arbeit beansprucht viele meiner Facetten“, sagt sie. „Es ist ein weites Feld.“ Außer für die 900 Mitglieder ist sie auch als Sozialberaterin tätig, organisiert Kaffeenachmittage, Ausfahrten und ist Mitglied im Kreisvorstand. Die Wichtigkeit des Verbands für die Gesellschaft bringt sie so auf den Punkt: „Der SoVD hilft, soziale Gerechtigkeit herzustellen.“
Umso mehr bedauert Schröder, dass sie Corona bedingt wenig persönlichen Kontakt zu den Mitgliedern hat. Viele vermissten die sozialen Treffpunkte. „Die Senioren leben in der Pandemie teilweise wie im Gefängnis“, weiß sie zu berichten. „Wir versuchen, am Telefon Mut und Trost zuzusprechen“, sagt Schröder. Wie so viele hofft sie sehnsüchtig auf eine Entspannung der Lage. Denn für ihre Theaterfreunde, die SoVD-Mitglieder und nicht zuletzt auch für sie selbst werde es höchste Zeit, ihre Tätigkeiten wieder aufzunehmen: „Sie geben mir ganz viel.“

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De Engel (der Engel), plattdeutsches Gedicht von Marianne Ehlers

Marianne Ehlers                                         De Engel

 

Is op de Welt kamen un groot worrn an de Westküst in Sleswig-Holsteen. Se leevt hüüt in Bordesholm. Op platt schrifft se Gedichten un Geschichten. 

Marianne Ehlers ist auf die Welt gekommen und aufgewachsen an der Westküste Schleswig-Holsteins. Heute lebt sie in Bordesholm. Auf Plattdeutsch schreibt sie Gedichte und Geschichten.

 

De Engel

En Dag keem de Engel
 
Eerst kunn keen ehn em sehn. He weer en
Engel he keem un he harr keen Flünken.
 
Keen kunn dat weten, he weer en Engel,
he keem, un he harr veel to doon.
 
Jeedeen kunn föhlen, he weer en Engel.
He bleev un he maak sien Arbeit
 
Denn kunn een seggen, he weer en Engel.
he stünn un sien Flünken wussen.
 
De Engel, en Dag as he keem.

Der Engel

Eines Tages kam der Engel.

Zuerst konnte niemand ihn sehen. Er war ein Engel. Er kam und er hatte keine Flügel.

Niemand konnte es wissen, er war ein Engel, er kam und er hatte viel zu tun.

Jeder konnte fühlen, er war ein Engel. Er blieb und machte seine Arbeit-

Dann konnte jemand sagen, er wäre ein Engel. Er stand und seine Flügel wuchsen.

Der Engel, ein Tag, als er kam.

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Was macht eigentlich ein Staatssekretär*in?

Ein Königreich für den/die Sekretär/in. Thronsaal im Schloss Neuschwanstein Hohen Schwangau

Berufsbezeichnung “Sekretärin” unter der Lupe

Fürsorge und komplettes Sekretariat handzuhaben, ist nicht einfach. Sekretär*in ist Arbeitstier. Im Büroalltag bleibt es der Sekretärin vorbehalten zu arbeiten. SIE sieht gut und gepflegt aus. Wer kennt sie nicht, wenn er Hilfe braucht! Sie ist hübsch, jung, korrekt gekleidet, diskret duftend, meisterlich frisiert. Kurzum sie ist begehrenswert! Im Wege steht, dass sie verschwiegen, distanziert, offen, verbindlich und gleichzeitig unverbindlich sein muss. SIE ist die Seele der Chefetage und das Bindeglied zum Chef/in. Alle Gegensätze der Welt kann sie, die Chef-Sekretär/in. 

Sekretär (männlich) wird heute mit Bindewörtern, z. B. als Staatssekretär gehandelt. Seltsam ist, dass mein Word-Wörterbuch das Wort „Sekretär “bis heute nicht kannte. Nach 30 Jahren Anwendung, muss ich es endlich nachtragen! Mein Vorschlag: „Aus dem Duden wird das Wort Sekretärin gestrichen und durch das Wort Sekretär*in ersetzt. Für Gemeindeordnungen, Öffentliche Formulare und Sachbücher und Kommentare werden Neuauflagen erforderlich. Dies wäre ein willkommenes, neues und starkes Konjunktur-Programm!

Was macht ein Sekretär oder eine Sekretärin?

Was unterscheidet ein/e Sekretär/in von einem Senior Executive Administrative Assistant? Im Zweifel gar nichts! Viele haben bei der Bezeichnung Sekretärin noch immer alte Berufsbilder und Klischees im Kopf. Ab 1990 bekam die Bezeichnung “Staatssekretär” eine neue Bedeutung. Berufsbezeichnungen, die den Titel Assistentin oder die englische Assistant im Titel führen, werden dagegen höher bewertet. Also: Namen sind Schall und Rauch! Höchste Zeit, ein spannendes, herausforderndes Berufsbild der Sekretärin wieder bekannter zu machen – unabhängig davon, welches Label darauf klebt.

Wer hat den Frauen die Berufsbezeichnung Sekretärin gestohlen? Die Frauen haben es zugelassen!

Ein Sekretär*in ist bisher nicht bekannt. 

Wer ist ein Staatssekretär*in?

Der Staatssekretär*in ist Amtschef und höchster Beamter des Ministeriums. Er leitet im Auftrag der Ministerin das Ministerium. Er ist ihr ständiger Vertreter im Ministerium und hat ein uneingeschränktes Weisungsrecht gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als beamteter Staatssekretär ist er nicht Mitglied im Kabinett, dort aber beratend oder stellvertretend für die Ministerin tätig ….

Wieviel verdient ein Staatssekretär*in? Was eine Sekretärin?

Davon gibt es zwei Arten: Beamtete Staatssekretäre sind parteiunabhängige Beamte und werden nach dem Beamtengesetz besoldet. Sie gehören der höchsten Gruppe B11 an, deren Grundgehalt liegt seit Jahresbeginn bei 13.430,70 Euro im Monat. Eine Sekretärin kann mit einem Anfangsgehalt von 2.225 Euro rechnen. Nach 36 Berufsjahren erhält sie vielleicht eine Rente von 900 Euro.

Wie wird man Staatssekretär*in?

Als Staatssekretär befinden Sie sich in einer wichtigen und anspruchsvollen Position. Sie sind de facto der Chef oder Vorsteher eines Ministeriums…. – Staatsekretär, Finanzstaatssekretär, Beruf.

Was macht ein Staatssekretär*in?

Staatssekretär/in. Der Staatssekretär oder die Staatssekretärin (Abkürzung StS) vertritt den Minister oder die Ministerin bei wichtigen Aufgaben innerhalb des Ministeriums. Wenn der Minister abwesend ist, hat der Staatssekretär ein Weisungsrecht gegenüber den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. (Aus Bing). Eine Sekretärin hat in Stenografie, Tastschreiben, Bürotechnik eine staatliche Prüfung (Examen) abgelegt. In der Regel hat sie vorher eine Lehre in Industrie- oder Bürokaufmann*in abgelegt.
 

DIE UNENDLICHE GESCHICHTE in Kultur und Gesellschaft

Die Fau ist bei der Suche nach dem Königreich benachteiligt. Im Märchen ruft  die kindliche Königin leidenschaftlich: “Batian, Bastian … nenne den Namen, den Namen!” Er nennt ihn endlich: “Mond …!” Damit erfährt dieses Märchen ein gutes Ende. Ein neues Märchen nimmt seinen Anfang. Die Suche nach dem NAMEN geht immer weiter!

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Rückblick auf Ellerauer Verhältnisse von 2013 bis heute. Was ist besser geworden?

Hier: Absprachen zur Bürgermeisterwahl 2013

Rolf Schröder

Eine Fraktion mit 9 direkt gewählten Kandidaten stellt keinen Bürgermeister! Eine Zwischenbilanz der letzten sieben Jahre Ellerauer Kommunalpolitik. Der Bürgerverein ging mit der SPD eine Stimmengemeinschaft ein. DER NACHBAR tritt für seine Grundsätze ein. An ihren Werken werdet ihr sie erkennen!

Was machen ehrenamtliche Mitarbeiter in der Verwaltung? Wer wird gewählt? Wer trägt Verantwortung? Was machen Bevollmächtigte aus ihrer Verantwortung? Wer trägt die Kosten für Verwaltung? Was hat sich in den letzte sieben Jahren in Ellerau entwickelt?

Bei der Bürgermeisterwahl im Jahre 2013 kamen drei Gegenstimmen von der CDU/FDP-Fraktion. Zusammen hatten CDU, FDP, Forum, AE (Wir für Ellerau) und BVE mit ihrer Stimmengemeinschaft eine Mehrheit von 17 Stimmen! Das hätte für eine bürgerliche Mehrheit in Ellerau gereicht. Rolf Schröder hatte auf den Fraktionsvorsitz der CDU/FDP-Fraktion, wegen mangelnder politischer Erfahrung, verzichtet.

Ein Blick auf Verwaltung! Geschichte (EDV), bleibt nichts verborgen

Ellerau setzt 2013 weiterhin auf Urban

Trotzdem gibt es Überlegungen, ob die Gemeinde sich nicht wieder einen hauptamtlichen Bürgermeister leisten sollte

Von Hans-Eckart Jaeger, Freier Journalist, Henstedt-Ulzburg (Hamburger Abendblatt)

Ellerau. Er war der einzige Kandidat, und er wurde bei der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung im Bürgerhaus mit klarer Mehrheit wiedergewählt: Eckart Urban, 73, bleibt Bürgermeister der Gemeinde Ellerau. Der SPD-Politiker erhielt 18 Stimmen bei drei Gegenstimmen und drei Enthaltungen.

Alterspräsident Joachim Wehner, 75, vom Bürgerverein, wenig später einstimmig zum Ersten stellvertretenden Bürgermeister gewählt, nahm Urban den Amtseid ab und gratulierte ihm als erster. “Ich freue mich über das Wahlergebnis”, sagte der Verwaltungschef. “Ich übernehme die hohe Verantwortung, die dieses Ehrenamt mit sich bringt, gerne. Eine gute Zusammenarbeit aller Gremien sollte Motto für die nächsten fünf Jahre sein.”

Aber bleibt Urban wirklich bis 2018 im Amt? “Ich sehe das wie Joachim Gauck”, sagte Urban. “Der war auch schon 73 Jahre alt, als er Bundespräsident wurde. Wenn ich gesund bleibe, halte ich durch. Ich bin noch rüstig.”

Außerdem gibt es seit einiger Zeit Überlegungen, ob Ellerau mit seinen knapp 6000 Einwohnern nicht ein hauptamtlicher Bürgermeister gut zu Gesicht stände. Das könnte schon innerhalb der Legislaturperiode zum Thema werden. Dazu Urban: “Das muss gut überlegt sein.” Die Frage ist, ob sich die Gemeinde Ellerau den mit einem Jahresgehalt von rund 100.000 Euro dotierten Job leisten könnte.

Urban war die aufgeheizte Stimmung im Saal nicht verborgen geblieben

“Es war eine sehr konstruktive Sitzung, ich war zufrieden mit dem Ablauf”, sagte Verwaltungschef Urban, als er kurz nach 23 Uhr das Bürgerhaus verließ. Dem Sieger des Abends war die aufgeheizte Stimmung im Saal aber nicht verborgen geblieben.

Das hatte mit einer Nachricht zu tun, die ihn am Vortag erreicht hatte. “Es ist kurios, dass ein FDP-Mann in einer Fraktionsgemeinschaft mit der CDU den Ton angibt”, sagte Urban.

Die CDU mit ihren zwei Gemeindevertretern (Rolf Schröder, Karl Maria Kwoll) und die FDP (Hans Bihl) hatten sich zusammengetan und Bihl zum Fraktionsvorsitzenden gekürt. Das hat Bäckermeister Karl Maria Kwoll von der CDU auf die Palme gebracht. Stinksauer ist er auf Schröder.

Im Laufe der Versammlung holte Kwoll ein Stück bedrucktes Papier aus seiner Tasche. Der Inhalt, von Kwoll formuliert, sorgte für Zündstoff: “Aus Gewissensgründen habe ich die Fraktion verlassen, weil wir uns dem FDP-Diktat unterworfen haben und unsere Möglichkeiten als Ellerauer CDU nicht ausgeschöpft haben.”

Der Vorsitzende der Senioren-Union, der Mitglied in der Gemeindevertretung bleibt, kritisierte: “Ich fühle mich über den Tisch gezogen, aber ich lasse mich nicht verbiegen.” Das war offensichtlich an die Adresse von Rolf Schröder gerichtet, der sich aber nicht provozieren ließ. “Für mich ist das kein FDP-Diktat”, sagte er nur. Dennoch: Der CDU-Mann hatte sich, als Kwoll innerfraktionell seinen Anspruch auf den Vorsitz vortrug, für Hans Bihl entschieden. Man kennt sich gut: Schröder stand bei der Wahl 2003 auf der FDP-Liste.

Bihl ist nicht unumstritten in der Ellerauer Polit-Szene

“Ich habe berechtigte Zweifel, dass Herr Kwoll in der Lage ist, eine Fraktion zu führen”, sagte Bihl. “Bei diesem Amt sollte man auf jemanden zurückgreifen, der Erfahrungen mitbringt. Und das bin ich. Als Fraktionsvorsitzender kann ich manches bewegen, als Einzelkämpfer nicht. Parteipolitische Interessen sollten eine untergeordnete Rolle spielen.”

Bihl ist nicht unumstritten in der Ellerauer Polit-Szene. Doch der 69-Jährige bleibt gelassen. Er weiß, dass er bei der Jahresversammlung des Vereins “Wir für Ellerau” am 19. Juni als Mitglied auf der Abschlussliste steht. “Dazu werde ich an diesem Tag einiges zu sagen haben”, kündigte er an.

Pinneberger Tageblatt

Gerangel um Posten: Kwoll wettert gegen FDP

ELLERAU. Noch vor der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung in Ellerau gab es den ersten Eklat: Karl Maria Kwoll (Foto) ist aus der CDU-Fraktion ausgetreten. Er ist verärgert darüber, dass Hans Bihl (FDP) Vorsitzender der neu gegründeten CDU/FDP-Fraktion geworden ist. Für diesen Posten hatte sich auch Kwoll beworben. “Aus Gewissensgründen bin ich aus der Fraktion ausgetreten, weil wir uns dem Diktat der FDP unterworfen haben”, sagte er. Seine Stimme im Gemeinderat will er behalten.

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Didacta 1970-2020. Fünfzig Jahre Didacta – Lehrmittel-Messe in Basel

Wie sage ich es meinem Kinde? Didaktik für heute und morgen

Schuleinweihung in Wadern, Saargebiet, am 03. September 1967

 Didacta in Basel ist Messe für Erziehung und Bildung

Didaktik ist die Lehre der Erziehungswissenschaften. Sie fördert das Zusammenspiel der Kräfte und ermöglich es Eltern, Erziehern, Meistern, Lehrern und Professoren, Erziehung besser zu vermitteln. Lehrmethoden sind Schlüssel für Fortschritt in Bildung, Kultur und Gesellschaft.  In jüngster Zeit geht es auch um methodisch-didaktische Prinzipien, in Familie, Kindergarten und Politik. Wir müssen in Zukunft besser miteinander umgehen.

Methodisch-didaktische Prinzipien im Kindergarten

Fünfzig Jahre Rückblick auf die internationale, europäische Messe in der Schweiz sind zu feiern. Die Didacta vermittelt Anleitung und Bildung, über alle Grenzen der Welt hinweg. Sie ist für Familien, Kinder-Gärten, Schulen, Universität Mittler – auch für den Staat – Mittler zu Bildungswissenschaften.  Es geht um anschauliche Vermittlung von Eigenschaften und Sachen, sie zu beschreiben und warum sie, was, wann wo und wie sind. Wer Bildung vorsätzlich vernachlässigt, verdirbt nachwachsenden jungen Menschen Entwicklung. Ungeeignete Didaktik kann Entwicklungsstörungen auslösen und in Krieg und Zerstörung ausarten. 

Wer wortkarg ist, schreitet zur Tat schreiten

(RS) Rolf Schröder bei Didacta 1970 in Basel

Für Nordländer ist Didaktik Wahlspruch und Arbeitsanleitung für Fortschritt. Zur Messe in Basel (Schweiz) hatte ich meinen Arbeitstisch für die Overhead-Projektion, als neues Produkt, selbst entwickelt. Ich projizierte meine Beiträge, gemütlich sitzend, für die Zuschauer an die Wand. Die Folien waren vorbereitet, meine gewichtsträchtigen Arbeitsmittel für Physik, mühsam aufgestellt. Ich hatte vier Sätze Gruppenarbeitsgerät (GAG), eine Grundsammlung für Demonstration Physik (GS-Sammlung) mitgebracht. Meine Themen waren:

  • Mechanik, mit
  • Bewegungslehre
  • Vakuum-Physik
  • Wärmelehre
  • Optik
  • Akustik
  • Wellenlehre
  • Elektrizitätslehre
  • Elektrische Maschinen

Schulreform in der Bundesrepublik Deutschland

Anfang der 70er Jahre begann die Schulreform in der Bundesrepublik Deutschland (BRD). Ein Aufschrei ging durchs Land: „Wir brauchen die Naturwissenschaftliche Bildung für unserer Kinder. Die Zukunft hat schon begonnen!“ Das dreigliedrige Schulsystem wurde eingeführt: Grund- Haupt- Sonder- Real- und Oberstufe! Gesamtschulen entstanden, mit großzügiger finanzieller Förderung. Eingeführt wurde die Orientierungsstufe (Jahrgänge 5 +6), Sekundärstufe 1 mit den Jahrgängen 7 bis 10, Sekundarstufe 2 als Oberstufe mit Jahrgängen 11 bis 13. Gesamtschulen wurden mit großem Aufwand ausgestattet. Unsere heimatliche Gesamtschule in Bergkamen (NRW) wurde 1976 mit einem Aufwand von 1,8 Millionen DM mit naturwissenschaftlichen Geräten ausgestattet. 

Atom und Kernphysik

Simulog für Demonstration

Obwohl Atom und Kernphysik für die Wirtschaft von Bedeutung sind, werden sie in der Sekundarstufe 1 nicht beachtet, wohl aber in der Oberstufe der Gymnasien. Lehrpläne zur Digitaltechnik wurden eingeführt. In Nordrheinwestfalen (NRW) gelang es mir, erstmals 1976, Realschulen landesweit mit dem Simlog (Titelbild DER NACHBAR, Lehrsystem für Schüler- und Demonstrationsversuche in Informatik) auszustatten. Hauptschulen und Dörfer-Gemeinschafts-Schulen wurden in Städten und Gemeinden neu eingerichtet.

 Aufforderung: Ausführen, was du machen kannst

Wer Fortschritt will, muss genau hinsehen und zuhören. Synthese ist das Zauberwort. Mit der Zeit kommt Eins zum anderen. Dies mag Aufforderung für Fortschritt sein. Hier erzähle ich meine eigene, persönliche Geschichte. Eine übergeordnete Ordnung kann KÜNSTLCHE INTELLIGENZ (KI) sein. Mag die Synthese zu Ordnung führen. So können Werke entstehen, die größer sind als einsam hergestellt Einzelstücke. Schreit Euer Wissen in die Welt und hört zu, wie das Echo klingt.

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Wer hat meine Bordesholmer Linde zerstört?

Künde den Enkeln das Wort!

Stich: Unbekannter Künstler

 

Manches sah Dein gewaltiger Dom
hochrauschende Linde,
Freude hast du und Leid manches
Geschlechtes geteilt;
Größeres schautest du nicht als
Der Holsten Erhebung, als Deutschland
wiedergeboren zum Reich.
Künde den Enkeln das Wort!
März 1873

Bordesholmer Linde, gefällt 2018

Als Kind schaute die uralte Linde mich an. Wenn ich rechts hinunter, entlang der Lindenstraße bis an das ehemalige Pastorat gehe, in den schmalen Weg dort links einbiege, dann steht dort rechts das Gebäude der ehemaligen Bordesholmer Lindenschule. Im Alter von zehn Jahren musste ich täglich, von der Siedlung aus, die weit über 3 km hinüber (über die Kreuzung B4), zu Fuß gehen. Heute ist die Schule, wie kann es anders sein, ein Altersheim. Geht man jedoch gerade aus etwa 500 m weiter und biegt dann links ein, dann steht man unvermittelt auf der Vogelwiese Bordesholms, direkt am Bordesholmer See. Dies ist ein verborgener Ort mit Badestelle, den Einheimische kennen.

Bordesholmer Linde, Winter1968

 

Auf der Vogelwiese, im Wildhof, fand das jährliche Vogelschießen statt. Von den heutigen Seeterrassen ist die Vogelwiese nicht zu sehen, weil die hoch bewaldete Insel dazwischen liegt. Auf der Insel gab es eine einsame Fischerhütte, die vom Fischer bewirtschaftet wurde, den ich nie zu Gesicht bekommen habe. Die ehemaligen Seeterrassen sollen abgebrannt sein. Sie lagen, etwa bei Schlachterei Schwarten, dort wo meine Jolle lag. Mit unserer Band haben wir in den alten Seeterrassen erste „Crazy Nights“ (Verrückte Nächte) veranstaltet.

Mit meiner O-Jolle (Olympia-Jolle), konnte ich einsam an der Insel oder an der Vogelwiese anlegen. Alle Bordesholmer Mädel wollten einmal segeln! An Bord hatte ich einen Plattenspieler mit Nadel, zum aufdrehen. Wenn wir kenterten musste man den Blechkasten ausgießen und trocknen. Danach spielte er einfach weiter. Zum Konfirmandenunterricht im Pastorat gelangte ich mit dem Fahrrad. Ich empfing 1955 in der Klosterkirche die Konfirmation zusammen mit meiner Schwester Gisela. Ich bin genau ein Jahr, und einen Tag älter als sie.

2018 waren Teile des gewaltige Doms  noch sichtbar. Nun ist sie weg, meine und Deine schöne Bordesholmer Linde. Konntet ihr nicht auf sie aufpassen?! Wer hat sie gefällt?

Ellerauer pflegte die Bordesholmer Linde

Aus Grünes Heft Ellerau, Gisela Petzold, September 2020:

“Im Zusammenhang mit unserem grünen Ellerau ist es schon fast eine Verpflichtung, an den Ellerauer Unternehmer Gerd Bollmann zu erinnern. Vor 41 Jahren gründete er mit seiner Frau Christiane die Firma Baumpflege Bollmann GmbH.

Gerd Bollmann ist im Juni 2020 nach schwerer Krankheit verstorben. In verschiedenen
Nachrufen wird Gerd Bollmann als Pionier der modernen Baumpflege gewürdigt. “Als Gutachter und Sachverständiger war er weit über die Grenzen Elleraus bekannt und maßgeblich an den heutigen Richtlinien der Baumpflege beteiligt.”

Sehr am Herzen lagen ihm die Erhaltung alter und wertvoller Bäume als Naturdenkmäler. Einer der ältesten Bäume Schleswig-Holsteins – die 650 bis 700 Jahre alte Winterlinde in Bordesholm (Höhe 18 m, Krone 30 m, ist wegen der Gefahr des Auseinanderbrechens im Juni 2018 gefällt worden. Gerd Bollmann betreute während seiner langjährigen Berufszeit das Denkmal und wählte die Linde stilisiert für sein Firmenlogo.”

 

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Das Fenster vor der Zeit ist weit offen

Das Wunder meiner eigenen Zeit

Einstein hat für uns entdeckt: „Weg und Zeit sind untrennbar miteinander verbunden.“ Ein Raunen geht durchs Land: „Was ist Zeit, Lebenszeit?“ Manch einer sagt: „Dies ist meine Zeit!“ Ein anderer sagt: „Das ist unsere gemeinsame Zeit!“ Ein dritter sagt: „Ich werde meine Zeit organisieren und mich auf Zukunft freuen.“

Hans im Glück, in vorbestimmter Zeit

Gaußsche Verteilungskurve

Unwirsch sage ich: „Ich habe keine Zeit.“ In Wirklichkeit meine ich, dass ich JETZT keine Zeit habe, für den Weg, vielleicht morgen oder nächste Woche oder auch gar nicht.

Wer in der Zeit angelangt ist, macht den Versuch, Zukunft herauszufordern.

Das Fenster vor der Zeit ist für Ewig verschlossen. Ich bevorzuge den Fensterplatz. Nahe am Fenster kann ich ungehindert nach links oder rechts Ausschau in die Zukunft halten. So nutze ich den großen Blickwinkel. Was nahe liegt, kann ich gut überblicken. In der Ferne werden die Dinge so klein, dass ich sie kaum noch sehen kann. Große Gegenstände und gewaltige Berge versperren die Sicht. Bei rasender Fahrt fliegt naheliegendes nur so an mir vorbei. Ich kann es kaum wahrnehmen, wenn es so schnell geht.

Auf und Ab steigende Kurven

Als Kind sah ich bei Bahnfahrt am gegenüber liegenden Fenster das langsame  Auf- und Absteigen von Linien im Rhythmus der Fahrt. Es waren durchhängende Telefonleitungen, die entlang des Bahnkörpers als Fernleitungen angebracht waren. Sie bewegten sich in gleichmäßigen Wellen, unterbrochen von blitzschnell vorbeihuschenden Telefonmasten. Für den, der Heimat liebt, werden Landschaften alltäglich. Bei Bahn- und Flugreisen wundert es mich, dass die meisten Menschen gar nicht am Fenster sitzen wollen. Kinder hingegen sind ständig unterwegs. Sie rennen von einem Fenster zum anderen, in der Hoffnung, etwas Neues zu sehen. Es ist wahr, neue Blickwinkel machen ganz neue Erfahrungen.

Zukunftsängste und Wissen

Ich glaube, dass viele Menschen Angst vor der Zukunft haben. Es sind die, die ziellos durch die Gegend streifen und Heimat suchen. Manchen Menschen sieht man an, dass sie stark und mächtig sind. Einige sind feingliedrig und sehen gut aus. Manche erscheinen als große Geister, weil sie sich nachdenklich zeigen.

Was wollen die sagen, die viel reden

Denen, die viel reden, ist nicht anzusehen, was sie eigentlich sagen wollen. Alle suchen nach Glück und Freunden. Neben Streben nach Schutz und Sicherheit wird das Bedürfnis nach Obrigkeit, Führung befriedigt. Wer sagt mir, was ich machen soll? Wer sagt mir, was ich noch nicht weiß? Es geht um Arbeit, Beschäftigung, Lohn und um Erweiterung von Kenntnissen und Fähigkeiten. Ausgewählt wird in Hoffnung auf Zukunft und Fortschritt. Sie wollen eine Sache oder einen Menschen voranbringen oder beschützen? Oder sie hoffen auf gute Bezahlung? Manche wollen auch etwas lernen, was sie im Gedächtnis behalten können. Am besten ist es, wenn man Fähigkeiten abschätzen kann, hinzulernt, einübt und aktualisiert.

Irrtümer im Leben sind lehrreich

Erfindergeist bleibt Erfindern vorbehalten. Zum Leben gehören Irrtümer. Manchmal wird der falsche Weg eingeschlagen. Ab und zu kaufen wir den falschen Gegenstand, den wir gar nicht brauchen. Schlimm wird es, wenn ich auf den falschen Partner setze. Dann heißt es Schadenbegrenzung, abfinden mit den Beschwernissen, Ausgleich finden. Wenn alles gerichtet ist, ist alles wieder im Gleichgewicht. Wir alle müssen Friedenstifter werden.

Suche nach Erfolg macht Lebensglück

Selbständiges, lösungsorientiertes Handeln ist nicht weit verbreitet. Das liegt daran, dass Erkenntnisse oft nicht ausreichen, um optimale Lösungen zu finden. Manche Menschen sehen es sportlich, Verwirrung zu verbreiten. Sie bringen die Welt in ihrem Sinne in Unordnung und halten Mehrheiten für dumm. Neue Erkenntnisse in Künstlicher Intelligenz (KI) und Virtueller Realität (VR) machen Zukunft berechenbar. Lassen sie Ihren Computer so lange rechnen, bis etwas Gescheites dabei herauskommt.

Wie kann Zukunft aussehen?

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Der Weg nach vorn. Die Zukunft der Informationsgesellschaft

Der Beginn einer Revolution

Mit 13 Jahren schrieb Bill Gates sein erstes Softwareprogramm

„Das Internet von heute lässt das interaktive Netz von morgen nur erahnen“, sagt Bill Gates in seinem Buch aus dem Jahre 1996.

„Alle Computer werden zusammengeschlossen. Sie werden mit uns und für uns kommunizieren. Weltweit werden sie ein interaktives Netz bilden, das als Informations-Highway oder Datenautobahn bezeichnet wird.

Informationswerkzeuge sind symbolische Vermittler, die nicht die Muskeln, sondern den Intellekt ihrer Benutzer stärken. „Dieses Terminal hatte keinen Bildschirm. Zum Spielen, tippten wir unsere Züge auf einer Tastatur ein und warteten, bis die Ergebnisse auf einem ratternden Drucker ausgegeben wurden. Dann rannten wir hin, um zu sehen wer gewonnen hatte. Ein Spiel, das mit Papier und Bleistift vielleicht eine Minute dauerte, konnte auf dem Computer fast die ganze Mittagspause andauern. Aber das war uns egal. Die Maschine war für uns etwas ganz Tolles.”

Motive, Gefühle und Gedanken, die bewegen

Wer Menschen kennen lernen möchte kann dies durch seine Berufswahl bestimmen oder er liest Biografien. Dieses Buch ermöglicht einen tiefen, gründlichen Einblick in die Gedankenwelt von Bill Gates. Wer Einblick in komplizierte Softwareentwicklung nehmen möchte, der liest dieses Buch. Der junge Bill Gates sagt, dass er mit seinem Buch keine Biografie schreiben wolle. Dies würde er als Rentner vielleicht nachholen. Aber er schreibt sehr viel hinein von seinen Motiven, Gefühlen und Gedanken, die ihn bewegen epochemachende, weltbewegende Entwicklungen zu verwirklichen. Gründlich wird sichtbar, wieviel Mut, Kraft, Aufwand und Mühe es macht für die ganze Menschheit außerordentliches, ganz außergewöhnliches zu entwickeln. Die Zeit war schicksalhaft reif für die Entwicklung des vernetzten Universums.

NordComp war von Anfang an dabei

Wir bei NordComp hatten 1991 unseren Geschäftsanbau fertiggestellt. Unser Computergeschäft boomte. Wir machten den Personal Computer, den PC populär. Mit Windows 3.11 hatten wir begriffen, dass Netze und Windows funktionieren können. Mit Windows 95 war es entschieden. Windows eroberte die Welt. Microsoft gab uns Werkzeuge wie Word, Excel, PowerPoint. Wer etwas mehr wollte, wagte sich an das Datenbanksystem Access. Es gab vortreffliche Multi-Media, Musik, Paint und Solitär, und einiges zum Spielen.

Wie unerhört mühsam war es, qualifizierte Büro-Fachkräfte auf Word-Textverarbeitung umzuschulen. Die Kugelkopf-Schreibmaschine von IBM galt als höchstentwickelte Büroausstattung. Sie verschwand alsbald im Nirvana der Vergänglichkeit, als Irrtum der Technik. Die IBM-Buchhaltung war das Beste was es für den PC gab. Wir hatten sie und führten erste Buchhaltungsseminare durch. Microsoft kreierte das Erste brauchbare Office-System für Jedermann.

Die Preise der ersten PC’s sanken von 20.000 DM moderat auf 1.000 Mark. Prozessor-Generationen kamen und gingen so schnell, wie sie von immer neuen, schnelleren überholt wurden. Es gab Buchhaltungen, die nicht mehr alle Stunde abstürzten. Speicher wurden größer. Bald gab es Festplatten für weniger als 5.000 DM. Jeder, der sie kaufte, wagten sich an neue Herausforderungen und Ausstattungen. Es waren diese Pioniere, die den Fortschritt bezahlten. Die Kommunikationsrevolution hatte begonnen. Und wir waren mit unseren Kunden und NordComp mitten darin.

Erster Detektorempfänger unter der Bettdecke

Detektor heißt Entdecker. Als Kind habe ich, in den 1950er Jahren, mit Murmeln, Oblaten und Margarine-Bildern, einen Detektor-Baukasten eingetauscht. Nachts, wenn alle schliefen, stocherte ich unter der Bettdecke mit der Nadel auf dem Kristall herum. Neben dem Knacken konnte ich Radio Kopenhagen (Dänemark), auf der Langen Welle, hören. In der Nähe von Kiel füllt Kopenhagen die gesamte Bandbreite aus. Am kürzeren Ende der Langwelle ist bis heute Deutschlandfunk zu hören. Obwohl ich kein Wort dänisch verstehe, hörte ich diese Stimmen, als kämen sie vom Ende der Welt.

Deutscher Kleinempfänger mit wirkungsvoller Rückkopplung

Wenig später wurde ich Spezialist für Reparaturen des „Deutschen Kleinempfängers (DKI)“. Dies ist ein epochemachender Empfänger für Mittel- und Langwelle. Ausgestattet ist er mit einer Doppelröhre aus Pentode und Triode. Zusätzlich hat das Gerät eine Gleichrichterröhre. Die Triode ist niederfrequenter Vorverstärker und die Pentode ist leistungsfähiger Endverstärker. Der DKE wurde Vorbild für alle Radios, die folgten. Sie hatten mehr “Kreise” und bessere Lautsprecher.  Die “Rückkopplung” des einen Kreises machte beim DKE die Lautstärke. Bei Übersteuerung pfiff das Gerät.

Der größere Bruder des DKE trug den Namen „Volksempfänger 301“. Er galt als etabliertes, besseres Gerät, weil er drei Röhren hatte. Der VE301 war früher entwickelt und beliebt. Ich verkaufte den DKE for 20 Mark und den 301 für 30 Mark. In Zahlung nahm ich gern defekte Geräte. 

Doppelüberlagerungsempfänger für bessere Trennschärfe und automatische Seenotfunk-Sende- und Empfangsanlagen lernte ich bei Hagenuk in Kiel kennen. Ich war 23 Jahren alt, als ich Schleswig-Holstein verließ, um bei Leybold in Köln Grundlagen von Naturwissenschaften in der ganzen BRD populär zu machen. Mein Vater musste wohl 30 defekte DKI und 20 defekte Volksempfänger VE301 aus meinem Bestand sowie einige Radios im Elternhaus entsorgen. Dies war mein erstes Geschäft, das ich in Kindheit und Jugend begonnen hatte.

Der Weg nach ganz vorn ist noch weit

Telefon von 1911

Heute wissen wir, dass das Smart-Phone das Rennen gemacht hat. Wer konnte ahnen, was aus den einst klobigen, teuren Autotelefonen, die in Kofferräume passten, werden würde. Die Entwickler der Halbleiterelektronik machten es möglich. Mühsam erlangte Erkenntnisse von Radio-, Fernseh-, Telefon, Computer- und Datentechnik verschwanden allesamt im kleinen, flachen Smartphon.

Neue Betriebssysteme, Datennetze wurden entwickelt. Heute bieten Internet, Facebook, WhatsApp, Instagram, Google oder Andere die Werkzeuge. Wir wissen noch nicht, was daraus wird. Alle schönen Fotos, die wir mit unserem Handy aufnehmen, speichern wir in Gigabyte-Speicher auf dem Handy oder auf OneDrive. Heute feiern wir Bildtelefon, Videokonferenz als moderne Neuerung.

Jedem Menschen sein eigenes Rechenzentrum. Microsoft überrascht uns mit Azure

Die neue Revolution in Kommunikationstechnik und Bürowirtschaft steht bevor. Sie heißt Azure. Im Himmel oder in den Wolken entstehen riesige Rechenanlagen. Jeder einzelne Mensch auf Erden ist schon heute in der Lage, für sich dort ein kleines Rechenzentrum einzurichten, so groß wie er es braucht. Als GRUNDAUSSTATTUNG bietet Microsoft einem Benutzer 32 Hochleistungs-PC’s mit je 1 TB Speicher und zahlreiche Server für jeden Zweck. Der Nutzer entscheidet wie die Leistung abgerechnet wird. Vorerst bietet Microsoft 1 Jahr KOSTENFREIE NUTZUNG. Danach wird auf nutzungsorientierte Kostenrechnung umgestellt oder Sie erhalten kostenfreie Nutzung, die über Werbung von Anbietern bezahlt wird. Mit riesigem Aufwand wird dafür gesorgt, dass der Datenbestand vor jedem Missbrauch, auch vor Staats- oder Polizeimissbrauch, geschützt ist. Dies sind die großen, wahren Herausforderungen der nahen Zukunft.

Warum es so teuer ist, ein Smart-Phone aufzuladen

Sollte es uns nicht gelingen unsere Computer mit Strom zu versorgen oder unsere Smart-Phones aufzuladen, werden wir einsam auf uns allein gestellt sein.

Als Rentner studiere ich Künstliche Intelligenz (KI)

Seit 2 oder 3 Jahren experimentiere ich mit Künstlicher Intelligenz. Im Frühjahr 2020 hat mich das versehentlich etwas Geld gekostet (das meiste bei Microsoft). Ich will weiterhin schreiben. Besonders in Führungsebenen sind Kenntnisse von interaktiver Kommunikation meist noch völlig unbekannt. Einzig der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (USA), Trump, ist gegenteiliges Beispiel. Vielleicht wird Politik in einigen Jahren Politik auch bei uns so aussehen. Das Gerede in Politik muss sachlicher und kompetenter werden. Das Ehrenamt wird politisch nicht beachtet, eher belächelt. Einzig KI kümmert sich um Meinungen. Darüber zu schreiben und damit zu arbeiten, wird mir weiter Freude machen. Wenn Ihnen das als Leser und Beteiligter gefällt, dann bitte ich Sie, mich oder meine Frau mit ihrem Sozialverband oder ihrem Theater- und Konzertbus zu unterstützen. Es geht die Warnung an die Welt:

Jeder kann wissen, wie verletzlich wir geworden sind

Stromausfall und Wirtschaftsnot können dem Netz sofort ein Ende setzen.

Dieses Buch von Bill Gates sollte in Kinderzimmern ausgelegt werden, gleich neben den Fantasie-Romanen. Man kann getrost Aufklärung damit betreiben, wohl wissend, wie nüchtern Wirklichkeit ist. Jeder muss lernen, was mit Technik möglich ist.
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Supraleitung – Wie sie entsteht (deutsche Poesie)

Die beiden Elektronen befinden sich nicht etwa an einem Ort. Sie sind räumlich nicht dicht beieinander. Erst als Cooper-Paar bilden zwei Elektronen einen entgegengesetzten Drehimpuls …

Heike und Rolf sind ein Cooper-Paar

Die Paarung der Elektronen setzt bei der Sprungtemperatur ein und erfasst bei sinkender Temperatur immer mehr Elektonen. Elektronen sind die Gesamtheit aller Energie. Nichts davon geht verloren (Satz von der Erhaltung der Energie).

“Im physikalischen Sinne des Energieerhaltungssatzes ist ein „Verlust“ von Energie nicht möglich. Trotzdem wird umgangssprachlich von „Energieverbrauch“, „Energieverschwendung“, „Energiesparen“ und „Energieverlust“ gesprochen. Dies ist vertretbar, denn die Erde ist kein abgeschlossenes System und außerdem können der Mensch und andere Lebewesen Energie nur in bestimmten Formen nutzen; die genannten Begriffe beschreiben den Übergang von Energie aus technisch leicht nutzbaren oder biologisch nutzbaren Energieformen (Exergie) in schlechter oder nicht nutzbare Formen (Anergie). Ebenso unmöglich ist es, Energie zu erzeugen. Mit der umgangssprachlichen „Energieerzeugung“ ist vielmehr die Umwandlung vorhandener Energie in eine für den Menschen nutzbare Form, meist elektrische Energie, gemeint (Wikipedia).”

Aus Schlüssel zur Physik von Pedro Waloschek. ECON Verlag Wien, Düsseldorf, New York

Abstand halten in der Corona-Pandemie

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Ist dein Computer schon dein Freund?

Alles Geschäftsfreunde … zuhause und im Geschäft

Wie man Freunde gewinnt

Dein Computer (PC) ist darauf angewiesen von dir zu lernen. Je besser du ihn fütterst, umso weiter wird er dich bringen- Vielleicht überrascht es dich, dass dein persönlicher Computer (PC) von dir lernen muss. Erst wenn du ihm konkret sagst, was du willst, kann er dir helfen. Dein Computer will mit dir teilen. Je mehr du mit ihm teilst, umso besser wird er dich verstehen.

Meinen Kindern stellte ich folgende Fragen:

  • Wer sind deine Lehrer?
  • Magst Du sie?
  • Wer ist der Beste in deiner Klasse?
  • Sitzt Du neben ihr, ihm?
  • Wer ist dein Klassensprecher?
  • Warum bist Du nicht Klassensprecher?

Die Kinder gaben die Fragen zurück:

  • Mochtest du deine Lehrer?
  • Warst du der beste in der Klasse?
  • Hast du neben dem besten gesessen?
  • Warst du Klassensprecher?
  • Weshalb warst Du nicht Klassensprecher?
  • Wo sind deine Freunde?
  • Du hast keine Freunde!

Für die letzte Frage hatte ich eine gute Antwort: Ich habe tausend Geschäftsfreunde und viele Computer. Dies verstanden die Kinder, auch weil sie gern mit dem Computer spielten. Sie hatten schon ihre eigenen GAMEBOYS.

Was sind Geschäftsfreunde

Im Geschäftshaushalt sind es Menschen, die dafür sorgen, dass wir unser tägliches Brot haben. Sie machen es möglich, dass wir hier wohnen, leben und arbeiten können. Ohne sie wären wir verloren.

Neben dem Geschäftshaushalt persönliche Freundschaften pflegen

Als wir 1990 meinen 50. Geburtstag feierten, hatten wir drei Kinder im Alter von zehn, vier und einem Jahr. Ein Jahr später kamen Zwillinge hinzu.

Ich sagte: „Wir können es uns nicht leisten, diesen Geburtstag zu feiern.“ Meine Frau tat, was sie immer tut, sie lud Gäste zu uns nach Hause ein. Ich war überrascht, zeitlich über den ganzen Tag hinweg meine Gäste begrüßen zu können. Zuerst meine Geschäftsfreunde, dann mein Chor aus Alveslohe, Freunde und danach die ganze Familie, aus aller Welt. Das war verdammt aufregend, so unverhofft beste Freunde und Familie an einem langen Tag zu sehen.

Heike Schröder hatte dies alles organisiert. Es gab Klaviermusik am Flügel. Onkel Alfred aus Lübeck war das zu laut. Nie wieder hatten wir eine so große Feier.

Zum 80. Geburtstag

Der Geburtstag fiel wegen Corona aus. Noch im Februar 2020 fuhr Heike Schröder mit ihrem Theaterbus mit 110 Gästen in die Staatsopern nach Hamburg. Es gab eine wundervolle Ballettaufführung. Ich konnte zum ersten Male nicht dabei sein. Dies sind seit 15 Jahren unsere Feste, die wir feiern. Auch 15 Jahre Theaterbus Heike Schröder müssen wir nachholen, sobald es möglich wird.

Wir waren 7 Personen in unserem Computer-Geschäftshaushalt

1991 stellten wir unseren Geschäftsanbau auf unserem Grundstück fertig. Wir waren die Ersten, die ein Netz hatten. In Tag- und Nachtarbeit schafften wir, soviel wir konnten.

Unser Geschäftsraum war Das Computerlabor der VHS-Ellerau. Wir veranstalteten die Computerseminare in unserer Region. Umliegende Lehranstalten versorgten wir mit vorbildlichen Bildungsangeboten. Wir waren die VHS in Ellerau für Computerseminare. Als 2020 mein 80. Geburtstag im Raum stand, sollte es eine besondere Feier geben. Corona machte es unmöglich. Heike und ich waren im März ganz allein in unserem Haus. – Ganz wie zu Beginn unserer Ehe … Schöne Erinnerungen. Es ist befriedigend, wenn man sagen kann: „Wir haben immer unser Bestes versucht.“

Vorstandswahlen im SoVD Quickborn Ellerau konnte Heike Anfang März 2020 gerade noch ausführen … Nun hat sie fast 1000 Verbandsfreunde im SoVD. Alles Freunde …

McKinsey lehrt, wie man Freunde gewinnt

Vielleicht war ich 25 Jahre alt, als mein Kölner Arbeitgeber uns junge, technische Ingenieure für eine Woche in die Eifel zu McKinsey verpflichtete. Die Abgeschiedenheit des Ortes gehörte zur Schulung. Ich werde nie vergessen, wie wir einfache technische Zusammenhänge, nur über das Wort, unsichtbar miteinander austauschten: „Am Anfang ist das Wort.

Wir hielten eine übliche technische Zeichnung in der Hand. Zur Aufgabe gehörte es, viele Details des Gegenstandes unsichtbar – per Telefon – zu übermitteln. Was rüber kam, war beschämend. Je besser sich die Teilnehmer kannten, umso besser war die Verständigung. Es war schockierend, wie wenig über das gesprochene Wort vermittelt werden kann. Zum Ergebnis gehörte, dass viel mehr Verständnis erreicht wird, sobald man sich sehr gut kennt. Alle Teilnehmer erhielten das Buch „Wie man Freunde gewinnt“.

Erst Freundschafft ist Grundlage für sicheres Verstehen

Man kann auch sagen: „Mehr als ein halbes Jahrhundert überlebt“. Als wir 1990 Richtfest unseres Geschäftsanbaues feierten, gab es nach dem Richtspruch des Zimmermannes Aufruhr. Unser sechsjähriger Junge hatte sich so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus musste. So wurde dies 1991 eine sehr kurze Feier.   

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Offen sein ist Schlüssel zu mehr Wissen

Offene Zäune und Tore sind Ausblicke und Ausfahrten zur Welt
Home, sweet home, is castle. Offene Tore und Zäune sind Ausblicke und Ausfahrten zur Welt

Niemand kennt Sie besser als Ihr PC

Der persönliche Computer (PC) ist Ihr ganz persönliches Werkzeug und Freund. In den letzten Jahren ist das zweite, ganz persönliche Gerät, das Smart-Phone, hinzugekommen. Sie gestatten den Geräten über Telefon- oder über IP-Nummer Zutritt zum Netz. Damit nimmt das Netz Teil an den Ereignissen ihres Lebens. Ohne Ihre Einwilligung können Sie weder Telefon, noch Handy, noch Computer nutzen. Alle Verantwortung liegt bei Ihnen. Sie MÜSSEN sich als NUTZER eintragen. Anderenfalls können Sie am Fortschritt der Welt keinen Teil haben. Die Registrierung wird Ihr vollständiger Schutz.

Seit Kindesbeinen sind Sie mit der Welt vernetzt

EDV begleitet Sie ein Leben lang. Wissen Sie, wie oft Ihr Name in den Rechnern der Welt auftaucht? Es geht darum, alle Ihre Daten vor missbräuchlicher Nutzung zu schützen. Allein verantwortlich sind und bleiben Sie selbst. Jede Behörde oder Institution wird alle Verantwortung ablehnen. Gott und der Staat irren nicht. Der Nutzer ist unausweichlich das schwächste Glied in der Kette. Die großen Betriebssysteme der Welt, machen den Versuch, Sie zu schützen.

Alles ist auf Ihren Namen, Adresse, Ihre Einträge angelegt. Der Computer ermöglicht automatische Korrekturen. Sie wollen ihren Namen als Nutzernamen nicht preisgeben? Denken Sie einmal darüber nach, wie oft Ihr Name, auf welchen Computern der Welt, eingetragen ist. Das beginnt mit dem Eintrag Ihrer Geburt im standesamtlichen Register ihrer Gemeinde. Das Einwohnermeldeamt speichert (möglichst) korrekt ihre Kenndaten für Geburt, Herkunft, Aufenthaltsort, Umzüge, Heirat, Geburt Ihrer Kinder und Ableben, mit allen zugehörigen Kenndaten.

Verlassen Sie sich auf Ihren eigenen Computer

Alle Computer der Welt sind unausweichlich miteinander verbunden. Ob Freund oder Feind, legen Sie fest. Nur auf Ihren eigenen Computer können Sie sich verlassen. Je mehr Sie machen, umso mehr Wahrheit entsteht. Willig wird Ihr Computer Sie auf Unstimmigkeiten aufmerksam machen. Zuverlässig wird er Ihnen mitteilen, was Sie noch nicht wissen. Der Computer kann Wissen teilen, wenn Sie es wollen. Sie bestimmen, was Sie wollen. Nur Ihr eigener Computer kann zu Ihrem Schutz alle ihre Kenndaten kennen, festhalten und zuverlässig sichern.

Ohne Vertrauen gibt es kein Lernen

Stellen Sie sich für einen Moment einmal vor, sie hätten Eltern, Lehrer, Meister oder Professoren, die exakt Ihre Begabung kennen. Sie wären individuell gefördert und könnten bis an die Grenzen Ihres Verständnisses ausgelastet sein. Genau das möchte Ihr persönlicher Computer tun, wenn Sie es zulassen.

Nutzen Sie Künstliche Intelligenz

Der Staat und Verwaltungen wollen Geld sparen, indem sie sich von Entwicklungen abtrennen. Sie glauben mit eigenen Entwicklungen besser fahren zu können. Sicherheit ist derzeitiger Stand von Künstlicher Intelligenz (KI). Solange Sie selbst bei Verstand sind, können Sie sich selbst identifizieren. Jeder kann sich über Schlüssel, Name, Kennwort, Fingerabdruck, Stimme, Aussehen und sein eigenes Wissen kenntlich machen. Dies sind Ihre Merkmale, Ihre Eigentümer. Diesen Schutz kann niemand durchbrechen, schon gar nicht Verwaltung, Staat oder Polizei. Wenn der Staat seine EDV vernachlässigt, ist jeder Einzelne in Gefahr. Hier darf und kann der Staat nicht sparen.

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Wohlstand: Wer baut Unterkünfte für Insekten?

***** 5-Sterne Hotel für Bienen und andere Insekten



Bill Gates: „Die Zukunft wird die Pessimisten überraschen.“

Bill Gates sieht die Entwicklung der Menschheit positiv. Einen enormen Anteil an neuem Wohlstand haben die modernen Entwicklungen in Kommunikationstechnik. Jeder ist informiert und kann seine Meinung oder seine Not öffentlich machen.

Woraus schöpft Bill Gates seinen Optimismus? Es ist fast unheimlich. Seit 1999 sagt Bill Gates Entwicklungen voraus, die allesamt mehr als eingetreten sind. Er geht der Frage nach: “Woher nehmen Menschen ihre negative Einstellung?” Es sind Presse und Medien, die fast nur Negatives berichten. Damit folgen sie einem Trend. Menschen wollen das Ungeheuerliche, Böse wissen. Dabei wird das Gute systematisch herabgewürdigt oder übergangen.

Als Erstes erkennt die Welt unsere schönen Bilder, die um die Welt gehen. Nachbarn und Menschen sehen, wie gut es uns geht. Ein aufgeschlossener, intelligenter Mensch wird den Entschluss fassen, nach USA, Germany oder Gross-Britannien zu ziehen. Wundern wir uns darüber? Sie, die sich integrieren wollen sind strebsam und mühen sich, ihren Teil zu leisten. Sie wollen es nur ebenso gut haben, wie wir.

Über den klugen Umgang mit dem Unvorhersehbaren

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Ellerauer Schulkinder 2004 bei DESY in Hamburg

Kinder kümmern sich um Wahrheit

Olivia Meyer und Rolf Schröder inmitten der Ferienpass-Lerngruppe der Grundschule Ellerau, bei DESY im Rechenzentrum 1994

Wahrheit ist korrekte Beschreibung von Natur

Alle Naturwissenschaften überzeugen mit bewiesenen Tatsachen. Pedro Waloschek sagt: „Wirklichkeit bleibt uns für immer verborgen.” Möglichkeiten, Natur zu beschreiben, sind allzu begrenzt. Niemand kann komplizierte Vorgänge so einfach darstellen, wie Pedro Waloschek. Medien, Presse und Politik jedoch überbieten sich heute leidenschaftlich mit unbewiesenen Annahmen, Mutmaßungen und Thesen.

Der Schlüssel zur Physik, von Pedro Waloschek, ein Nachschlagewerk

Die Schließfächer der kleinsten Teilchen, in Atom und Kern-Physik, sind im DESY in Hamburg weit geöffnet. Riesige Speicherringe und lineare Beschleunigungsstrecken sind in Betrieb. Als Nächstes wird die Menschheit die Welt der kleinsten Lebewesen erkennen und sie zuverlässig erforschen.

Dieses Buch beschreibt präzise den heutigen Wissensstand von Festkörper- und Teilchenphysik. Dies kann ein wichtiges Nachschlagwerk sein sowie eine verständliche Lektüre für Wissbegierige.

Pedro Waloschek ist Autor oder Koautor von etwa 100 wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Von 1968 bis 1994 war er einer der “leitenden Wissenschaftler” am Forschungszentrum DESY in Hamburg. Er war engagierter Forscher, Leiter für Öffentlichkeitsarbeit und Chef des Besucherzentrums DESY. In den 1980er Jahren waren wir gemeinsam bemüht, Zeichensätze für physikalische Formeln unter Word-Star zu entwickeln.

Experimente sind Grundlage physikalischer Erkenntnisse

Pedro Waloschek
Pedro Waloscheck

Experimente bilden die Grundlage aller physikalischen Erkenntnisse. Gut überlegtes Messen führt zu verschiedenen Annahmen. Für jedes gefundene Gesetz wird gleich ein Gültigkeitsbereich festgelegt. So kann es, bei unterschiedlichen Bedingungen, verschiedene Erkenntnisse geben. Diskussionen darüber sind sehr interessant und begeistern unsere Erlebniswelt. So hat Albert Einstein (1879 – 1955) festgestellt, dass die klassische Mechanik nach Isaak Newton (1643 – 1722) bei hohen Geschwindigkeiten nicht mehr gelten kann. Naturwissenschaft kommt zu immer neuen Erkenntnissen.

Für Arbeit am Computer gilt dies gleichermaßen: Was liegt näher, als Experimente vom Computer ausführen zu lassen? Immer genialer wird Software gemacht und schafft selbsttätig neue Lösungen: Künstliche Intelligenz (KI).  Zeit hat für alle Beobachter die gleiche Größe, aber ganz unterschiedliche Einteilung. Die Lage der Körper im Raum spielen eine Rolle. Jedes Kind weiß, dass Australien, Europa oder Amerika unterschiedene Zeitenrechnungen haben.

Die Kinder erarbeiten Themen am Computer für Arbeit im Rechenzentrum DESY-Hamburg.

Kolloquium in der Werkstatt bei NordComp
Ausführung der Arbeit bei NordComp

 

Alles nur Theorie? Einsteins vierte Dimension E²=p²/E

Bei Leybold ermöglichten wir einen Versuchsaufbau zur Messung der Lichtgeschwindigkeit im Klassenzimmer. Die Geschwindigkeit des Lichts ist seltsam. Unter allen Bedingungen ist sie immer gleich groß. Deshalb hat die Geschwindigkeit des Lichtes bei Berechnungen immer den Wert „1“. So spricht man bei 90 % Lichtgeschwindigkeit, von 0,9 Lichtgeschwindigkeit. Zeit und Raum sind auf eine sonderbare Weise miteinander verknüpft. Energie und Masse können ineinander übergehen. Masse kann in Energie verwandelt werden. Seit Zündung von Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki weiß jedes Kind, dass aus Masse Energie werden kann. Masse wächst mit zunehmender Geschwindigkeit. Bei Lichtgeschwindigkeit ist sie unendlich groß. Alles ist an die jeweiligen Umstände gekoppelt. Albert Einstein ist Entdecker der Relativitätstheorie. Ein Ende von neuen Erkenntnissen ist nicht abzusehen.

Zeitgemäß mit Sprechfunk verständigten sich die Teilnehmer auf der Fahrt zum DESY im Jahr 1994. Wenig später wurde uns unser schöner NordComp-Bus in Quickborn gestohlen. Es war die Original Last Edition, von der VW nur 1200 Stück zum Abschluss gefertigt hat. Wer eine solche besitzt, möge sie mir zurückgeben. Niemals hätten wir dieses Fahrzeug verkauft. vielleicht kann http://www.nordcomp.ru uns dabei helfen.
https://www.nordcomp.ru/
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Das größte Stahlwerk der Welt aus Dortmund-Hörde wurde nach China verkauft

Als die Chinesen in Dortmund ein ganzes Stahlwerk einpackten, war das ein Symbol für die Globalisierung. Jetzt ist die Stahlkrise auch in Fernost angekommen. Ein Besuch in der alten Westfalenhütte.

Viele Jahre war das Werk idyllisch im Wald gelegen

Wer im Dortmunder Süden Richtung Dortmund fuhr, sah den Hochofen aus den Wäldern herausragen. Das modernste Stahlwerk der Welt lag da, wie eine Idylle. Nie habe ich ein Foto gemacht, von diesem Weltwunder. Nachdem ich vor 30 Jahren aus Dortmund weggezogen bin, wurde der Hochofen, noch heiß, mit allen Erinnerungen, Büros und Unterlagen vor mehr als 30 Jahren, an den chinesischen Käufer ausgeliefert. Der Stahlhersteller Shagang erwarb die WESTFALENHÜTTE und verschiffte sie komplett nach China. Dies warder größte Umzug in der Industriegeschichte, weltweit. 

Heute ist dort ein Freizeit-See zu finden. Nichts deutet mehr auf die lange Geschichte des Stahls hin, die mit den Erzgruben bis ins Siegenland eng verbunden waren. Der STERN berichtet ausführlich.

Wie kann ein Dortmunder Stahlwerk in China in die Krise schlittern? (STERN)

Lesen sie den erschütternden Bericht hier

Am Anfang ist das Wort

 
Allein das Sozialgesetzbuch SGB I bis SGB XII umfasst 1543 Seiten

Wahlhalla – Politische Reden sind notwendig

 Die höchste Stufe von Intelligenz ist dem sprachlichen Denken vorbehalten. Die Fähigkeit Probleme zu lösen, Erfahrungen anzuwenden, ist Ausdruck von Intelligenz. Ich sehne mich nach überzeugenden politischen Reden und begründe damit mein neues, zukünftiges Vorgehen. Immer ist es Zukunft, wenn gute Lösungen gesucht werden. Zustimmung oder Ablehnung erfahren oft Gleichgewichte und werden durch Zuwendung Einzelner entschieden. Eine Auswahl ist immer möglich. Ich bewundere geniales Denken im Alltag, besonderen bei Situationen in Arbeitswelt und im Gemeinderat.

Wie sage ich es meinem Kinde

 Technokraten behindern Intelligenz. Formeln werden interpretiert, gefundenes wird nachgerechnet, Gesetze, Vorschriften, Ansprüche machen das Neue kompliziert. Herauszufinden ist, was im Leben eines einzelnen Bewohners oder ganzen Gruppen zum Vorteil gereicht. Dies ist Ziel von Verwaltung, sowie Kommunal-, Kreis,- Landes- und Bundespolitik. Vereinfachungen von Vorgängen werden im Gemeindeleben leicht gemacht. Lobbyisten trachten eher danach, die Dinge in ihrem Sinne unübersichtlich und kompliziert zu gestalten. Sie sind es, die Protokolle führen und Sitzungen leiten Dabei stehen Vorteilsnahmen und Eigeninteresse oft im Vordergrund.

Diskussionen mit Brainstorming

 Diskussionen fördern originelle, kluge Lösungen. Entscheidend ist Regie und Führung Einzelner. Bei späteren umfassenderen Betrachtungen wird das Ergebnis oft verworfen. In vergangenen Jahren ist das Leben mangels klarer Überzeugungen schwieriger geworden. Manchmal wird um gute Lösungen heftig gestritten. Streitkultur ist Ausdruck von Intelligenz. Partei ergreifen ist das Mittel, Mehrheiten zu finden. Dabei ist es immer die eine Stimme, die Mehrheit bringt. Aber Demokratie war nie einfach. Immer wieder betonen Parteien, beste einseitige Lösungen gefunden zu haben.

Wer macht Zusammenleben kompliziert

 In unserer Gesellschaft übernimmt Politik wichtige Aufgaben. Ziel ist es, Leben in Staat und Gesellschaft möglich zu machen, zu regeln und zu vereinfachen. Dazu wähle ich regelmäßig meine Vertreter in Gemeinde, Kreis, Land und Bund. Immer mehr Wähler nutzen ihr Wahlrecht nicht und verweigern damit Mitverantwortung. Regierungen nutzen Mehrheit, ohne die Nichtwähler, um Gesetze und Verordnungen zum Wohle angestammter Wähler zu erlassen. Kanzlern, General- und Staatssekretäre, Bürgermeister führen Verwaltung aus. Gerichten fällt Vollmacht zu, Gesetze, Freiheit und Gerechtigkeit, auch mit Sozialgesetzen, durchzusetzen.

Wer übt Macht in Gemeinde und Staat aus

Es macht den gewählten politischen Vertretern offensichtlich Spaß, Gesetze, Verordnungen und Satzungen zu entwerfen. Nach der Wahl werden Diäten gern erhöht. Als Berufspolitiker lebt es sich anscheinend gut im täglichen Sozialstaat. Besonders in Ellerau mangelt es an Führungspersönlichkeiten, die politische Verantwortung übernehmen wollen. Der CDU-Ortsverband kann mit seinem neuen Vorsitzenden, an unterster politischer Ebene, unsere CDU erfolgreich vertreten. Es ist gelungen, das CDU-Mandat in Ellerau von einer Stimme auf fünf Stimmen zu verbessern. Dies sind genau 25 % oder ¼ der gültigen Stimmen. Bei diesen Verhältnissen fällt es schwer Mehrheiten zu bilden. Es gibt keine bessere Gelegenheit für Mitbestimmung, als sich am Gemeindeparlament zu beteiligen.