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Schiffe ohne Tiefgang gesucht

Wir suchen den Steuermann in unserer Mitte

Mit Navy, Autopilot und künstlicher Intelligenz (KI) auf großer Fahrt . Werden Seezeichen entbehrlich?

Richtfeuer weisen Schiffen den Weg

Das Zeichen in der Mitte: Solange es spricht, habe ich meine Ruhe. Ab und zu nicke ich, denke mir: „Ja, gut, ich bin auf Kurs.“ Meinen Gedanken kann ich ungestört nachgehen.

Seezeichen geben unermüdlich ihre Botschaft. Man tut gut daran sich nach ihnen zu richten. Was ist bei Nebel? Wie fahren wir unser Schiff in flachen Gewässern? Welche Ladung ist an Bord, wie steht es mit dem Ballast? Wie ist der Wasserstand der Tiede? Wie ist die Strömung?

Historischer Nachbau, englisches Schulschiff in St. Malo, Frankreich

Alle Welt sucht den Steuermann. Unser Steuermann ist nicht der Kapitän. Unser Schiff hat wenig Tiefgang und kaum Ladung. Der Ballast muss gut verstaut werden, damit das Schiff … weiterlesen

Wenig Verständnis für Kultur beim bürgerlichen Verein

Wenn wir aufeinander achten, das Beste hervorbringen, einander helfen, dann handeln wir kulturell.

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Heike Schröder führt den Theaterbus ehrenamtlich

Heike Schröder hatte das Thema Kultur beim BVE viele Jahre besetzt. Mit ihrer Arbeit als Leiterin des Ausschusses für Soziales, Kultur und Sport setzte sie besondere Akzente.

Durch zahllose Aktionen, Senioren-Weihnachtsfeier der Gemeinde, Ausflüge für Senioren, Ausflüge mit Kindern und Familien, Speeldeel, Umgestaltung des Grünen Heftes, Tombola, Ballonwettbewerb, Basar, Theaterbus usw. hat sie viel Anerkennung erworben.

 „Unter dem Dach des Bürgervereins organisierte sie regelmäßig Ausfahrten. Ob ins Theater, zu Konzerten oder in eine Gartenschau: Das Programm sollte möglichst vielfältig sein. Nach einigen Jahren gab es Differenzen. Der Verein wollte sich politischer präsentieren, die Kultur sollte weichen. „Da habe ich mir überlegt, das Angebot selbst weiterzuführen“, sagt Schröder. Doch wie sollte das gehen? „Organisatorisch kein Problem, schließlich blieb für mich alles beim … weiterlesen

Vorlesewettbewerb der Kinder in Ellerau

Vorlesen ist Werkzeug zum vermitteln von Wissen und Gefühlen

Kinder lernen ständig neue Dinge hinzu. Bild Facebook

Alles, was Stimme machen kann

Beim Vorlesewettbewerb der Kinder lesen Kinder vor und Erwachsene hören zu. Erwachsene – und nicht Kinder – beurteilen den Vortrag. Der Wettbewerb wurde vor zehn Jahren  vom Bürgerverein in Ellerau (BVE) entwickelt.

Bekanntheit, Publicity wurde zusätzlich mit anderen Veranstaltungen wie Laterne laufen, Kakao-Umtrunk der Kinder, Bollerwagen fahren, Basar, Theaterbus Ellerau, Kulturförderung usw. erreicht. Indiz dafür ist, dass der BVE bei zwei Kommunalwahlen in Folge, in allen Wahlkreisen die Direktmandate holen konnte. Er wurde zur stärksten politischen Kraft in Ellerau.

Aus: Grünes Heft, Dez 2016

Kinder dürfen nicht als politisches Vehikel missbraucht werden. Hier werden Kinder für Ziele eines politischen Vereins vorgeführt.

Sprache beginnt im Mutterleib, schon vorgeburtlich. Diese Sprache heißt Muttersprache.  „Am Anfang ist das Wort“. Meine … weiterlesen

Menschen brauchen Anerkennung

Ignoranz überwinden, sich von höflicher Nichtbeachtung abwenden.

„Freiheit endet da, wo der Staat für das Glück der Bürger sorgen will”, sagt der Gewaltforscher Jörg Baberowski.*) Er gibt dem liberal-konservativen Bürger ein völlig neues Gesicht. 

„Freiheit und Ordnung sind keine Gegensätze. Ordnung ist der Grund, auf dem die Freiheit gedeiht.” Beachtung, Belobigung, Wertschätzung mit Anteilnahme und Respekt sind Weg zum Glück. Der Mensch ist frei. Er kann sich jederzeit gegen selbst auferlegte Regeln der Vernunft entscheiden. 

Ein hungernder, frierender, ungebildeter oder schlecht gekleideter Mensch kann nicht frei sein. Wer arm und ohne Einfluss ist, hat wenig Begriff von Anerkennung, Würde, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit. „Die meisten Menschen wollen sich gar nicht entfalten, sondern sie wollen anerkannt und respektiert werden. Politik ist machtlos, wenn sie sich von Eliten in Bürokratie, Justiz, Bildung und Medien bevormunden lässt. Wo sind Menschen, die Leistung wahrnehmen, weiterlesen

Was es heißt Kommunalpolitiker zu sein

Es gibt bald keine jungen Kommunalpolitiker mehr

Entscheiden ältere Männer die Zukunft unter sich? Schaut man in die Kommunalparlamente, erweckt das zumindest den Eindruck. Der typische Kommunalpolitiker ist demnach männlich und über 50. Nachwuchs: Fehlanzeige!

 

Studie, lesen Sie: Hier

Das sind die Themen junger Stadträte

Junge Menschen wollen, der Studie zufolge, vor allem das Thema Digitalisierung voranbringen. Drei Viertel der Befragten erklärten, es sei ihnen wichtig, bei diesem Thema mehr Einfluss zu nehmen.

Offenbar sind sie damit durchaus erfolgreich. Zwei von drei “jungen” ehrenamtlichen Engagierten in den Stadträten gab an, dass der Einfluss in ihrer Fraktion groß sei. Sie fühlen sich als gleichberechtigte Mitglieder gegenüber Älteren. Bildung und Finanzen sind weitere Themen, die die jungen Stadträte besonders interessieren.

Themen wie Umweltschutz, Kultur und Integration stehen hingegen ganz hinten auf der Liste (jeweils weniger als 25 Prozent). Ähnlich sieht es … weiterlesen