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Ein-, Aus-, Um- und Weitsichten für heute und morgen

 

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Verwaltung – neue Maschine zum Geldverdienen

 Wer oder was macht Verwaltung?

 Verwaltung ist nicht Selbstzweck. Sie ist gebunden an Weisungen. Gesetze und Richtlinien und erfüllt ihren Zweck, zu ordnen. Immer ist sie ist passiv und erledigt Aufträge weisungsgemäß. Verwaltung konstruiert nicht Zusammenhänge, sondern verwaltet sie. Dies sind administrative Tätigkeiten, die von Berechtigten weisungsgemäß ausgeführt werden.

Der Administrator macht Rechenzentrum

 Als ich Mitte der sechziger mein Bündel Lochkarten mit seinen Textbausteinen mit Gummibändern zu Angeboten zusammengefügt hatte, gab ich die Bündel im Rechenzentrum ab. In der Regel dauerte die Bearbeitung eine Woche.  Hatte ich einen Fehler gemacht, musste der Brief neu geordnet werden und es verging eine weitere Woche.

 Wenn ein Schriftstück sofort gebraucht wurde, musste man es selbst schreiben. Nun wurden viele Möglichkeiten entwickelt, Briefpäckchen in die laufenden Prozesse einzuschleusen. Ich stellte mich gut Freund mit dem Operator und schwupp, war mein Brief sofort fertig. Solche Verfahren, Arbeit zu beschleunigen, sind bis heute erhalten und üblich geblieben.

 Führung ist anders als Verwaltung

 Besorgungen hängen mit Schaffung institutioneller Formen oder Rahmen zusammen. Menschen gruppieren sich zu Verbänden, Behörden, öffentliche Einrichtungen, Regierungen, Parlamente, Unternehmen, Stiftungen, Vereine oder sonstigen Personenvereinigungen. Sie alle müssen verwaltet werden. 

 Was ist ein Moloch

 Verwaltungen wachsen leicht zu Molochen heran. Dies sind unangenehme, kraftvolle Ungeheuer.  Aufgaben wachsen oft zu schwierigen Unternehmungen heran. Angelegenheiten werden zu eigenem Vorteil oder für Fortschritt von Freunden genutzt. Dafür werden Mitgliedsbeiträge, Abgaben, Gebühren oder Steuern eingenommen. Verwaltungen verrichten keine Leistungen im Sinne von produktiver Arbeit. Verwaltung ist, wie Bürokratie ein Moloch, der sich aus sich selbst oft grenzenlos weiterentwickelt. Nach 75 Jahren Regierungs- und Staatsform ist Verwaltung, nicht nur in Deutschland, zu riesigen, kaum noch zu beherrschenden Molochen, herangewachsen. Als Beispiel mag Internationale Finanzverwaltung gelten.

 Vereinfachung in Verwaltung wird automatisiert

 Verwaltungen sind nicht Teil des eigentlichen Vorhabens. Gesucht wird nach ausgedachten Maschinen, nichtexistierende Geräte, die ohne weitere Energiezufuhr ewig in Bewegung bleiben können. Je nach Definition wird keine Arbeit verrichtet. Allen autonomen Maschinen ist gemeinsam, dass sie mindestens einem thermodynamischen Hauptsatz widersprechen und deshalb nicht realisierbar sind.

 Verwaltungen können sich niemals selbst tragen. Sie müssen getragen werden. Es ist kaum zu glauben, dass sich Menschen heute  in links-, mitte- oder rechtsorientiert einteilen lassen. Sie werden nach Farbe gelbe, grüne, rote oder schwarze geordnet nach weiblich, männlich oder sächlich einsortiert. Dies sind Gattungen, die je nach Anwesenheit und Eignung, zu Führungsaufgaben bestimmt werden. Als ausgewählte Menschen ordnen sie an, was im Staat oder den Einrichtungen künftig zu leisten ist.

 Was macht Computer in Verwaltung

 Mit seinem Computer und geeigneter Software hält heute jeder Mensch, für wenig Geld, Rechenleistung eines Groß-Rechenzentrums in Händen. Selbst wenn Computer von der Sonne betrieben würden, brauchten sie doch täglich Eingaben, Wartung und Pflege. Im besten Falle ordnet der Computer Dinge in Kategorien und Rahmen. Deshalb wäre künstliche Intelligenz (KI) der beste und sicherste Verwalter. Allerdings müssen die Ziele immer wieder täglich neu benannt und sichere Schutz- und Kontrollfunktionen eingeführt werden.

Quelle: Bing

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Niemals mehr allein sein

Was Menschen einander geben können

   Sherry Turkle vom MIT, Autorin von Alone Together and Reclaiming Conversation nennt es Zufall Fortune:Ich sehe einen historischen Trend, mehr Reibung einzuführen, uns zu verlangsamen, nach oben zu schauen und miteinander zu sprechen. Was Menschen geben können, lernen wir zu schätzen. Der Trend für das nächste Jahrzehnt: Die Umarmung dessen, was wir nicht mit Maschinen teilen können. Die menschenspezifische Freude am reibungsgefüllten Leben wird neu entdeckt werden!

Digitale Präsenz

   Soziale Isolation scheint unmöglich geworden zu sein. Tag und Nacht halten wir digital Kontakt. Am Beispiel digitaler Präsenz entdeckt der Mensch den Wert körperlicher Verbundenheit, von Angesicht zu Angesicht, neu. 
   Junge Menschen sprechen per Whats-App miteinander. Nicht nur im Arbeitsalltag, auch im täglichen Miteinander ersetzen Telefone direkte Kontakte zwischen den Menschen.

Soziale Isolation überwinden

   Die Abrechnung für ein solches Verhalten wird fällig. “Einsamkeit tötet”, sagt Robert Waldinger von der Harvard Medical School: “Dies ist so mächtig wie Rauchen oder Alkoholismus.” Die Forscher stellen fest, dass soziale Isolation das Risiko für Herzerkrankungen um 29 % und für einen Schlaganfall um 32 % erhöhen. England hat einen Minister für Einsamkeit ernannt. In Corona-Zeiten – im Home-Qffice – arbeiten wir zeitlos, digital von zu Hause aus.

Empathie – Sicherheitsanfälligkeit

   Was ist Gruppenarbeit? Gruppenaktivitäten basieren auf Vertrauen. Ohne persönliche Interaktionen, lässt sich Vertrauen nicht aufbauen. Neu ist, dass Unternehmen Mitarbeiter ermutigen, ins Büro zurückzukehren. Kreativität und Innovation bedürfen der menschlichen Begegnung.

 Geoff Colvin ist Autor und langjähriger Redakteur bei Fortune. 

— hier: Wir lieben Ellerau.
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Worüber zu reden ist. Über die Schatzkisten der Welt

 Worüber zu schweigen es sich lohnt

Gefühle als Bild zeigen

 Was ist das Große, was ist das Kleine

Wo findest du den Anfang, wo das Ende

 Was ist Leben, was ist Sterben

Solange du lebst, weißt du nicht, was Sterben ist. Wird es dir schwerfallen, irgendwann die überlieferten Worte auszusprechen: „Es ist vollbracht?“ Wer will dies schon wissen, in diesen mörderischen Corona-Zeiten?” Vielleicht wirst du das Glück haben, dein Sterben gar nicht zu bemerken.

 Ich habe dich aufgefordert „Schreie dein Wissen in die Welt und höre zu, wie das Echo klingt.“ Das Geschrei ist groß geworden. Krieg und Unfriede klingt wie Donnergrollen aus aller Welt zu mir. Wenn du protestierend, laut schreiend durch die Straßen rennst, ist dein eigener Weg nicht mehr sichtbar. In der Menge siehst du deine Straße nicht. Solltest du stolpern, werden sie dich womöglich tottrampeln.

 Wenn ihr aber das Echo hören wollt, dann müsst ihr ganz still sein. Je leiser ihr seid, umso mehr werdet ihr hören. Die Welt empfängt gerade Gravitationswellen vom Anfang des Geschehens. Es sind Millionen und Milliarden Jahre, die du und ich uns nicht vorstellen können.

 Inzwischen redet die Welt über Geld. Glaubst du an Wunder?

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De Engel (der Engel), plattdeutsches Gedicht von Marianne Ehlers

Marianne Ehlers                                         De Engel

 

Is op de Welt kamen un groot worrn an de Westküst in Sleswig-Holsteen. Se leevt hüüt in Bordesholm. Op platt schrifft se Gedichten un Geschichten. 

Marianne Ehlers ist auf die Welt gekommen und aufgewachsen an der Westküste Schleswig-Holsteins. Heute lebt sie in Bordesholm. Auf Plattdeutsch schreibt sie Gedichte und Geschichten.

 

De Engel

En Dag keem de Engel
 
Eerst kunn keen ehn em sehn. He weer en
Engel he keem un he harr keen Flünken.
 
Keen kunn dat weten, he weer en Engel,
he keem, un he harr veel to doon.
 
Jeedeen kunn föhlen, he weer en Engel.
He bleev un he maak sien Arbeit
 
Denn kunn een seggen, he weer en Engel.
he stünn un sien Flünken wussen.
 
De Engel, en Dag as he keem.

Der Engel

Eines Tages kam der Engel.

Zuerst konnte niemand ihn sehen. Er war ein Engel. Er kam und er hatte keine Flügel.

Niemand konnte es wissen, er war ein Engel, er kam und er hatte viel zu tun.

Jeder konnte fühlen, er war ein Engel. Er blieb und machte seine Arbeit-

Dann konnte jemand sagen, er wäre ein Engel. Er stand und seine Flügel wuchsen.

Der Engel, ein Tag, als er kam.

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Was macht eigentlich ein Staatssekretär*in?

Ein Königreich für den/die Sekretär/in. Thronsaal im Schloss Neuschwanstein Hohen Schwangau

Berufsbezeichnung “Sekretärin” unter der Lupe

Fürsorge und komplettes Sekretariat handzuhaben, ist nicht einfach. Sekretär*in ist Arbeitstier. Im Büroalltag bleibt es der Sekretärin vorbehalten zu arbeiten. SIE sieht gut und gepflegt aus. Wer kennt sie nicht, wenn er Hilfe braucht! Sie ist hübsch, jung, korrekt gekleidet, diskret duftend, meisterlich frisiert. Kurzum sie ist begehrenswert! Im Wege steht, dass sie verschwiegen, distanziert, offen, verbindlich und gleichzeitig unverbindlich sein muss. SIE ist die Seele der Chefetage und das Bindeglied zum Chef/in. Alle Gegensätze der Welt kann sie, die Chef-Sekretär/in. 

Sekretär (männlich) wird heute mit Bindewörtern, z. B. als Staatssekretär gehandelt. Seltsam ist, dass mein Word-Wörterbuch das Wort „Sekretär “bis heute nicht kannte. Nach 30 Jahren Anwendung, muss ich es endlich nachtragen! Mein Vorschlag: „Aus dem Duden wird das Wort Sekretärin gestrichen und durch das Wort Sekretär*in ersetzt. Für Gemeindeordnungen, Öffentliche Formulare und Sachbücher und Kommentare werden Neuauflagen erforderlich. Dies wäre ein willkommenes, neues und starkes Konjunktur-Programm!

Was macht ein Sekretär oder eine Sekretärin?

Was unterscheidet ein/e Sekretär/in von einem Senior Executive Administrative Assistant? Im Zweifel gar nichts! Viele haben bei der Bezeichnung Sekretärin noch immer alte Berufsbilder und Klischees im Kopf. Ab 1990 bekam die Bezeichnung “Staatssekretär” eine neue Bedeutung. Berufsbezeichnungen, die den Titel Assistentin oder die englische Assistant im Titel führen, werden dagegen höher bewertet. Also: Namen sind Schall und Rauch! Höchste Zeit, ein spannendes, herausforderndes Berufsbild der Sekretärin wieder bekannter zu machen – unabhängig davon, welches Label darauf klebt.

Wer hat den Frauen die Berufsbezeichnung Sekretärin gestohlen? Die Frauen haben es zugelassen!

Ein Sekretär*in ist bisher nicht bekannt. 

Wer ist ein Staatssekretär*in?

Der Staatssekretär*in ist Amtschef und höchster Beamter des Ministeriums. Er leitet im Auftrag der Ministerin das Ministerium. Er ist ihr ständiger Vertreter im Ministerium und hat ein uneingeschränktes Weisungsrecht gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als beamteter Staatssekretär ist er nicht Mitglied im Kabinett, dort aber beratend oder stellvertretend für die Ministerin tätig ….

Wieviel verdient ein Staatssekretär*in? Was eine Sekretärin?

Davon gibt es zwei Arten: Beamtete Staatssekretäre sind parteiunabhängige Beamte und werden nach dem Beamtengesetz besoldet. Sie gehören der höchsten Gruppe B11 an, deren Grundgehalt liegt seit Jahresbeginn bei 13.430,70 Euro im Monat. Eine Sekretärin kann mit einem Anfangsgehalt von 2.225 Euro rechnen. Nach 36 Berufsjahren erhält sie vielleicht eine Rente von 900 Euro.

Wie wird man Staatssekretär*in?

Als Staatssekretär befinden Sie sich in einer wichtigen und anspruchsvollen Position. Sie sind de facto der Chef oder Vorsteher eines Ministeriums…. – Staatsekretär, Finanzstaatssekretär, Beruf.

Was macht ein Staatssekretär*in?

Staatssekretär/in. Der Staatssekretär oder die Staatssekretärin (Abkürzung StS) vertritt den Minister oder die Ministerin bei wichtigen Aufgaben innerhalb des Ministeriums. Wenn der Minister abwesend ist, hat der Staatssekretär ein Weisungsrecht gegenüber den anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. (Aus Bing). Eine Sekretärin hat in Stenografie, Tastschreiben, Bürotechnik eine staatliche Prüfung (Examen) abgelegt. In der Regel hat sie vorher eine Lehre in Industrie- oder Bürokaufmann*in abgelegt.
 

DIE UNENDLICHE GESCHICHTE in Kultur und Gesellschaft

Die Fau ist bei der Suche nach dem Königreich benachteiligt. Im Märchen ruft  die kindliche Königin leidenschaftlich: “Batian, Bastian … nenne den Namen, den Namen!” Er nennt ihn endlich: “Mond …!” Damit erfährt dieses Märchen ein gutes Ende. Ein neues Märchen nimmt seinen Anfang. Die Suche nach dem NAMEN geht immer weiter!

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Rückblick auf Ellerauer Verhältnisse von 2013 bis heute. Was ist besser geworden?

Hier: Absprachen zur Bürgermeisterwahl 2013

Rolf Schröder

Eine Fraktion mit 9 direkt gewählten Kandidaten stellt keinen Bürgermeister! Eine Zwischenbilanz der letzten sieben Jahre Ellerauer Kommunalpolitik. Der Bürgerverein ging mit der SPD eine Stimmengemeinschaft ein. DER NACHBAR tritt für seine Grundsätze ein. An ihren Werken werdet ihr sie erkennen!

Was machen ehrenamtliche Mitarbeiter in der Verwaltung? Wer wird gewählt? Wer trägt Verantwortung? Was machen Bevollmächtigte aus ihrer Verantwortung? Wer trägt die Kosten für Verwaltung? Was hat sich in den letzte sieben Jahren in Ellerau entwickelt?

Bei der Bürgermeisterwahl im Jahre 2013 kamen drei Gegenstimmen von der CDU/FDP-Fraktion. Zusammen hatten CDU, FDP, Forum, AE (Wir für Ellerau) und BVE mit ihrer Stimmengemeinschaft eine Mehrheit von 17 Stimmen! Das hätte für eine bürgerliche Mehrheit in Ellerau gereicht. Rolf Schröder hatte auf den Fraktionsvorsitz der CDU/FDP-Fraktion, wegen mangelnder politischer Erfahrung, verzichtet.

Ein Blick auf Verwaltung! Geschichte (EDV), bleibt nichts verborgen

Ellerau setzt 2013 weiterhin auf Urban

Trotzdem gibt es Überlegungen, ob die Gemeinde sich nicht wieder einen hauptamtlichen Bürgermeister leisten sollte

Von Hans-Eckart Jaeger, Freier Journalist, Henstedt-Ulzburg (Hamburger Abendblatt)

Ellerau. Er war der einzige Kandidat, und er wurde bei der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung im Bürgerhaus mit klarer Mehrheit wiedergewählt: Eckart Urban, 73, bleibt Bürgermeister der Gemeinde Ellerau. Der SPD-Politiker erhielt 18 Stimmen bei drei Gegenstimmen und drei Enthaltungen.

Alterspräsident Joachim Wehner, 75, vom Bürgerverein, wenig später einstimmig zum Ersten stellvertretenden Bürgermeister gewählt, nahm Urban den Amtseid ab und gratulierte ihm als erster. “Ich freue mich über das Wahlergebnis”, sagte der Verwaltungschef. “Ich übernehme die hohe Verantwortung, die dieses Ehrenamt mit sich bringt, gerne. Eine gute Zusammenarbeit aller Gremien sollte Motto für die nächsten fünf Jahre sein.”

Aber bleibt Urban wirklich bis 2018 im Amt? “Ich sehe das wie Joachim Gauck”, sagte Urban. “Der war auch schon 73 Jahre alt, als er Bundespräsident wurde. Wenn ich gesund bleibe, halte ich durch. Ich bin noch rüstig.”

Außerdem gibt es seit einiger Zeit Überlegungen, ob Ellerau mit seinen knapp 6000 Einwohnern nicht ein hauptamtlicher Bürgermeister gut zu Gesicht stände. Das könnte schon innerhalb der Legislaturperiode zum Thema werden. Dazu Urban: “Das muss gut überlegt sein.” Die Frage ist, ob sich die Gemeinde Ellerau den mit einem Jahresgehalt von rund 100.000 Euro dotierten Job leisten könnte.

Urban war die aufgeheizte Stimmung im Saal nicht verborgen geblieben

“Es war eine sehr konstruktive Sitzung, ich war zufrieden mit dem Ablauf”, sagte Verwaltungschef Urban, als er kurz nach 23 Uhr das Bürgerhaus verließ. Dem Sieger des Abends war die aufgeheizte Stimmung im Saal aber nicht verborgen geblieben.

Das hatte mit einer Nachricht zu tun, die ihn am Vortag erreicht hatte. “Es ist kurios, dass ein FDP-Mann in einer Fraktionsgemeinschaft mit der CDU den Ton angibt”, sagte Urban.

Die CDU mit ihren zwei Gemeindevertretern (Rolf Schröder, Karl Maria Kwoll) und die FDP (Hans Bihl) hatten sich zusammengetan und Bihl zum Fraktionsvorsitzenden gekürt. Das hat Bäckermeister Karl Maria Kwoll von der CDU auf die Palme gebracht. Stinksauer ist er auf Schröder.

Im Laufe der Versammlung holte Kwoll ein Stück bedrucktes Papier aus seiner Tasche. Der Inhalt, von Kwoll formuliert, sorgte für Zündstoff: “Aus Gewissensgründen habe ich die Fraktion verlassen, weil wir uns dem FDP-Diktat unterworfen haben und unsere Möglichkeiten als Ellerauer CDU nicht ausgeschöpft haben.”

Der Vorsitzende der Senioren-Union, der Mitglied in der Gemeindevertretung bleibt, kritisierte: “Ich fühle mich über den Tisch gezogen, aber ich lasse mich nicht verbiegen.” Das war offensichtlich an die Adresse von Rolf Schröder gerichtet, der sich aber nicht provozieren ließ. “Für mich ist das kein FDP-Diktat”, sagte er nur. Dennoch: Der CDU-Mann hatte sich, als Kwoll innerfraktionell seinen Anspruch auf den Vorsitz vortrug, für Hans Bihl entschieden. Man kennt sich gut: Schröder stand bei der Wahl 2003 auf der FDP-Liste.

Bihl ist nicht unumstritten in der Ellerauer Polit-Szene

“Ich habe berechtigte Zweifel, dass Herr Kwoll in der Lage ist, eine Fraktion zu führen”, sagte Bihl. “Bei diesem Amt sollte man auf jemanden zurückgreifen, der Erfahrungen mitbringt. Und das bin ich. Als Fraktionsvorsitzender kann ich manches bewegen, als Einzelkämpfer nicht. Parteipolitische Interessen sollten eine untergeordnete Rolle spielen.”

Bihl ist nicht unumstritten in der Ellerauer Polit-Szene. Doch der 69-Jährige bleibt gelassen. Er weiß, dass er bei der Jahresversammlung des Vereins “Wir für Ellerau” am 19. Juni als Mitglied auf der Abschlussliste steht. “Dazu werde ich an diesem Tag einiges zu sagen haben”, kündigte er an.

Pinneberger Tageblatt

Gerangel um Posten: Kwoll wettert gegen FDP

ELLERAU. Noch vor der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung in Ellerau gab es den ersten Eklat: Karl Maria Kwoll (Foto) ist aus der CDU-Fraktion ausgetreten. Er ist verärgert darüber, dass Hans Bihl (FDP) Vorsitzender der neu gegründeten CDU/FDP-Fraktion geworden ist. Für diesen Posten hatte sich auch Kwoll beworben. “Aus Gewissensgründen bin ich aus der Fraktion ausgetreten, weil wir uns dem Diktat der FDP unterworfen haben”, sagte er. Seine Stimme im Gemeinderat will er behalten.

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Didacta 1970-2020. Fünfzig Jahre Didacta – Lehrmittel-Messe in Basel

Wie sage ich es meinem Kinde? Didaktik für heute und morgen

Schuleinweihung in Wadern, Saargebiet, am 03. September 1967

 Didacta in Basel ist Messe für Erziehung und Bildung

Didaktik ist die Lehre der Erziehungswissenschaften. Sie fördert das Zusammenspiel der Kräfte und ermöglich es Eltern, Erziehern, Meistern, Lehrern und Professoren, Erziehung besser zu vermitteln. Lehrmethoden sind Schlüssel für Fortschritt in Bildung, Kultur und Gesellschaft.  In jüngster Zeit geht es auch um methodisch-didaktische Prinzipien, in Familie, Kindergarten und Politik. Wir müssen in Zukunft besser miteinander umgehen.

Methodisch-didaktische Prinzipien im Kindergarten

Fünfzig Jahre Rückblick auf die internationale, europäische Messe in der Schweiz sind zu feiern. Die Didacta vermittelt Anleitung und Bildung, über alle Grenzen der Welt hinweg. Sie ist für Familien, Kinder-Gärten, Schulen, Universität Mittler – auch für den Staat – Mittler zu Bildungswissenschaften.  Es geht um anschauliche Vermittlung von Eigenschaften und Sachen, sie zu beschreiben und warum sie, was, wann wo und wie sind. Wer Bildung vorsätzlich vernachlässigt, verdirbt nachwachsenden jungen Menschen Entwicklung. Ungeeignete Didaktik kann Entwicklungsstörungen auslösen und in Krieg und Zerstörung ausarten. 

Wer wortkarg ist, schreitet zur Tat schreiten

(RS) Rolf Schröder bei Didacta 1970 in Basel

Für Nordländer ist Didaktik Wahlspruch und Arbeitsanleitung für Fortschritt. Zur Messe in Basel (Schweiz) hatte ich meinen Arbeitstisch für die Overhead-Projektion, als neues Produkt, selbst entwickelt. Ich projizierte meine Beiträge, gemütlich sitzend, für die Zuschauer an die Wand. Die Folien waren vorbereitet, meine gewichtsträchtigen Arbeitsmittel für Physik, mühsam aufgestellt. Ich hatte vier Sätze Gruppenarbeitsgerät (GAG), eine Grundsammlung für Demonstration Physik (GS-Sammlung) mitgebracht. Meine Themen waren:

  • Mechanik, mit
  • Bewegungslehre
  • Vakuum-Physik
  • Wärmelehre
  • Optik
  • Akustik
  • Wellenlehre
  • Elektrizitätslehre
  • Elektrische Maschinen

Schulreform in der Bundesrepublik Deutschland

Anfang der 70er Jahre begann die Schulreform in der Bundesrepublik Deutschland (BRD). Ein Aufschrei ging durchs Land: „Wir brauchen die Naturwissenschaftliche Bildung für unserer Kinder. Die Zukunft hat schon begonnen!“ Das dreigliedrige Schulsystem wurde eingeführt: Grund- Haupt- Sonder- Real- und Oberstufe! Gesamtschulen entstanden, mit großzügiger finanzieller Förderung. Eingeführt wurde die Orientierungsstufe (Jahrgänge 5 +6), Sekundärstufe 1 mit den Jahrgängen 7 bis 10, Sekundarstufe 2 als Oberstufe mit Jahrgängen 11 bis 13. Gesamtschulen wurden mit großem Aufwand ausgestattet. Unsere heimatliche Gesamtschule in Bergkamen (NRW) wurde 1976 mit einem Aufwand von 1,8 Millionen DM mit naturwissenschaftlichen Geräten ausgestattet. 

Atom und Kernphysik

Simulog für Demonstration

Obwohl Atom und Kernphysik für die Wirtschaft von Bedeutung sind, werden sie in der Sekundarstufe 1 nicht beachtet, wohl aber in der Oberstufe der Gymnasien. Lehrpläne zur Digitaltechnik wurden eingeführt. In Nordrheinwestfalen (NRW) gelang es mir, erstmals 1976, Realschulen landesweit mit dem Simlog (Titelbild DER NACHBAR, Lehrsystem für Schüler- und Demonstrationsversuche in Informatik) auszustatten. Hauptschulen und Dörfer-Gemeinschafts-Schulen wurden in Städten und Gemeinden neu eingerichtet.

 Aufforderung: Ausführen, was du machen kannst

Wer Fortschritt will, muss genau hinsehen und zuhören. Synthese ist das Zauberwort. Mit der Zeit kommt Eins zum anderen. Dies mag Aufforderung für Fortschritt sein. Hier erzähle ich meine eigene, persönliche Geschichte. Eine übergeordnete Ordnung kann KÜNSTLCHE INTELLIGENZ (KI) sein. Mag die Synthese zu Ordnung führen. So können Werke entstehen, die größer sind als einsam hergestellt Einzelstücke. Schreit Euer Wissen in die Welt und hört zu, wie das Echo klingt.

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Wer hat meine Bordesholmer Linde zerstört?

Künde den Enkeln das Wort!

Stich: Unbekannter Künstler

 

Manches sah Dein gewaltiger Dom
hochrauschende Linde,
Freude hast du und Leid manches
Geschlechtes geteilt;
Größeres schautest du nicht als
Der Holsten Erhebung, als Deutschland
wiedergeboren zum Reich.
Künde den Enkeln das Wort!
März 1873

Bordesholmer Linde, gefällt 2018

Als Kind schaute die uralte Linde mich an. Wenn ich rechts hinunter, entlang der Lindenstraße bis an das ehemalige Pastorat gehe, in den schmalen Weg dort links einbiege, dann steht dort rechts das Gebäude der ehemaligen Bordesholmer Lindenschule. Im Alter von zehn Jahren musste ich täglich, von der Siedlung aus, die weit über 3 km hinüber (über die Kreuzung B4), zu Fuß gehen. Heute ist die Schule, wie kann es anders sein, ein Altersheim. Geht man jedoch gerade aus etwa 500 m weiter und biegt dann links ein, dann steht man unvermittelt auf der Vogelwiese Bordesholms, direkt am Bordesholmer See. Dies ist ein verborgener Ort mit Badestelle, den Einheimische kennen.

Bordesholmer Linde, Winter1968

 

Auf der Vogelwiese, im Wildhof, fand das jährliche Vogelschießen statt. Von den heutigen Seeterrassen ist die Vogelwiese nicht zu sehen, weil die hoch bewaldete Insel dazwischen liegt. Auf der Insel gab es eine einsame Fischerhütte, die vom Fischer bewirtschaftet wurde, den ich nie zu Gesicht bekommen habe. Die ehemaligen Seeterrassen sollen abgebrannt sein. Sie lagen, etwa bei Schlachterei Schwarten, dort wo meine Jolle lag. Mit unserer Band haben wir in den alten Seeterrassen erste „Crazy Nights“ (Verrückte Nächte) veranstaltet.

Mit meiner O-Jolle (Olympia-Jolle), konnte ich einsam an der Insel oder an der Vogelwiese anlegen. Alle Bordesholmer Mädel wollten einmal segeln! An Bord hatte ich einen Plattenspieler mit Nadel, zum aufdrehen. Wenn wir kenterten musste man den Blechkasten ausgießen und trocknen. Danach spielte er einfach weiter. Zum Konfirmandenunterricht im Pastorat gelangte ich mit dem Fahrrad. Ich empfing 1955 in der Klosterkirche die Konfirmation zusammen mit meiner Schwester Gisela. Ich bin genau ein Jahr, und einen Tag älter als sie.

2018 waren Teile des gewaltige Doms  noch sichtbar. Nun ist sie weg, meine und Deine schöne Bordesholmer Linde. Konntet ihr nicht auf sie aufpassen?! Wer hat sie gefällt?

Ellerauer pflegte die Bordesholmer Linde

Aus Grünes Heft Ellerau, Gisela Petzold, September 2020:

“Im Zusammenhang mit unserem grünen Ellerau ist es schon fast eine Verpflichtung, an den Ellerauer Unternehmer Gerd Bollmann zu erinnern. Vor 41 Jahren gründete er mit seiner Frau Christiane die Firma Baumpflege Bollmann GmbH.

Gerd Bollmann ist im Juni 2020 nach schwerer Krankheit verstorben. In verschiedenen
Nachrufen wird Gerd Bollmann als Pionier der modernen Baumpflege gewürdigt. “Als Gutachter und Sachverständiger war er weit über die Grenzen Elleraus bekannt und maßgeblich an den heutigen Richtlinien der Baumpflege beteiligt.”

Sehr am Herzen lagen ihm die Erhaltung alter und wertvoller Bäume als Naturdenkmäler. Einer der ältesten Bäume Schleswig-Holsteins – die 650 bis 700 Jahre alte Winterlinde in Bordesholm (Höhe 18 m, Krone 30 m, ist wegen der Gefahr des Auseinanderbrechens im Juni 2018 gefällt worden. Gerd Bollmann betreute während seiner langjährigen Berufszeit das Denkmal und wählte die Linde stilisiert für sein Firmenlogo.”

 

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Das Fenster vor der Zeit ist weit offen

Das Wunder meiner eigenen Zeit

Einstein hat für uns entdeckt: „Weg und Zeit sind untrennbar miteinander verbunden.“ Ein Raunen geht durchs Land: „Was ist Zeit, Lebenszeit?“ Manch einer sagt: „Dies ist meine Zeit!“ Ein anderer sagt: „Das ist unsere gemeinsame Zeit!“ Ein dritter sagt: „Ich werde meine Zeit organisieren und mich auf Zukunft freuen.“

Hans im Glück, in vorbestimmter Zeit

Gaußsche Verteilungskurve

Unwirsch sage ich: „Ich habe keine Zeit.“ In Wirklichkeit meine ich, dass ich JETZT keine Zeit habe, für den Weg, vielleicht morgen oder nächste Woche oder auch gar nicht.

Wer in der Zeit angelangt ist, macht den Versuch, Zukunft herauszufordern.

Das Fenster vor der Zeit ist für Ewig verschlossen. Ich bevorzuge den Fensterplatz. Nahe am Fenster kann ich ungehindert nach links oder rechts Ausschau in die Zukunft halten. So nutze ich den großen Blickwinkel. Was nahe liegt, kann ich gut überblicken. In der Ferne werden die Dinge so klein, dass ich sie kaum noch sehen kann. Große Gegenstände und gewaltige Berge versperren die Sicht. Bei rasender Fahrt fliegt naheliegendes nur so an mir vorbei. Ich kann es kaum wahrnehmen, wenn es so schnell geht.

Auf und Ab steigende Kurven

Als Kind sah ich bei Bahnfahrt am gegenüber liegenden Fenster das langsame  Auf- und Absteigen von Linien im Rhythmus der Fahrt. Es waren durchhängende Telefonleitungen, die entlang des Bahnkörpers als Fernleitungen angebracht waren. Sie bewegten sich in gleichmäßigen Wellen, unterbrochen von blitzschnell vorbeihuschenden Telefonmasten. Für den, der Heimat liebt, werden Landschaften alltäglich. Bei Bahn- und Flugreisen wundert es mich, dass die meisten Menschen gar nicht am Fenster sitzen wollen. Kinder hingegen sind ständig unterwegs. Sie rennen von einem Fenster zum anderen, in der Hoffnung, etwas Neues zu sehen. Es ist wahr, neue Blickwinkel machen ganz neue Erfahrungen.

Zukunftsängste und Wissen

Ich glaube, dass viele Menschen Angst vor der Zukunft haben. Es sind die, die ziellos durch die Gegend streifen und Heimat suchen. Manchen Menschen sieht man an, dass sie stark und mächtig sind. Einige sind feingliedrig und sehen gut aus. Manche erscheinen als große Geister, weil sie sich nachdenklich zeigen.

Was wollen die sagen, die viel reden

Denen, die viel reden, ist nicht anzusehen, was sie eigentlich sagen wollen. Alle suchen nach Glück und Freunden. Neben Streben nach Schutz und Sicherheit wird das Bedürfnis nach Obrigkeit, Führung befriedigt. Wer sagt mir, was ich machen soll? Wer sagt mir, was ich noch nicht weiß? Es geht um Arbeit, Beschäftigung, Lohn und um Erweiterung von Kenntnissen und Fähigkeiten. Ausgewählt wird in Hoffnung auf Zukunft und Fortschritt. Sie wollen eine Sache oder einen Menschen voranbringen oder beschützen? Oder sie hoffen auf gute Bezahlung? Manche wollen auch etwas lernen, was sie im Gedächtnis behalten können. Am besten ist es, wenn man Fähigkeiten abschätzen kann, hinzulernt, einübt und aktualisiert.

Irrtümer im Leben sind lehrreich

Erfindergeist bleibt Erfindern vorbehalten. Zum Leben gehören Irrtümer. Manchmal wird der falsche Weg eingeschlagen. Ab und zu kaufen wir den falschen Gegenstand, den wir gar nicht brauchen. Schlimm wird es, wenn ich auf den falschen Partner setze. Dann heißt es Schadenbegrenzung, abfinden mit den Beschwernissen, Ausgleich finden. Wenn alles gerichtet ist, ist alles wieder im Gleichgewicht. Wir alle müssen Friedenstifter werden.

Suche nach Erfolg macht Lebensglück

Selbständiges, lösungsorientiertes Handeln ist nicht weit verbreitet. Das liegt daran, dass Erkenntnisse oft nicht ausreichen, um optimale Lösungen zu finden. Manche Menschen sehen es sportlich, Verwirrung zu verbreiten. Sie bringen die Welt in ihrem Sinne in Unordnung und halten Mehrheiten für dumm. Neue Erkenntnisse in Künstlicher Intelligenz (KI) und Virtueller Realität (VR) machen Zukunft berechenbar. Lassen sie Ihren Computer so lange rechnen, bis etwas Gescheites dabei herauskommt.

Wie kann Zukunft aussehen?

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Der Weg nach vorn. Die Zukunft der Informationsgesellschaft

Der Beginn einer Revolution

Mit 13 Jahren schrieb Bill Gates sein erstes Softwareprogramm

„Das Internet von heute lässt das interaktive Netz von morgen nur erahnen“, sagt Bill Gates in seinem Buch aus dem Jahre 1996.

„Alle Computer werden zusammengeschlossen. Sie werden mit uns und für uns kommunizieren. Weltweit werden sie ein interaktives Netz bilden, das als Informations-Highway oder Datenautobahn bezeichnet wird.

Informationswerkzeuge sind symbolische Vermittler, die nicht die Muskeln, sondern den Intellekt ihrer Benutzer stärken. „Dieses Terminal hatte keinen Bildschirm. Zum Spielen, tippten wir unsere Züge auf einer Tastatur ein und warteten, bis die Ergebnisse auf einem ratternden Drucker ausgegeben wurden. Dann rannten wir hin, um zu sehen wer gewonnen hatte. Ein Spiel, das mit Papier und Bleistift vielleicht eine Minute dauerte, konnte auf dem Computer fast die ganze Mittagspause andauern. Aber das war uns egal. Die Maschine war für uns etwas ganz Tolles.”

Motive, Gefühle und Gedanken, die bewegen

Wer Menschen kennen lernen möchte kann dies durch seine Berufswahl bestimmen oder er liest Biografien. Dieses Buch ermöglicht einen tiefen, gründlichen Einblick in die Gedankenwelt von Bill Gates. Wer Einblick in komplizierte Softwareentwicklung nehmen möchte, der liest dieses Buch. Der junge Bill Gates sagt, dass er mit seinem Buch keine Biografie schreiben wolle. Dies würde er als Rentner vielleicht nachholen. Aber er schreibt sehr viel hinein von seinen Motiven, Gefühlen und Gedanken, die ihn bewegen epochemachende, weltbewegende Entwicklungen zu verwirklichen. Gründlich wird sichtbar, wieviel Mut, Kraft, Aufwand und Mühe es macht für die ganze Menschheit außerordentliches, ganz außergewöhnliches zu entwickeln. Die Zeit war schicksalhaft reif für die Entwicklung des vernetzten Universums.

NordComp war von Anfang an dabei

Wir bei NordComp hatten 1991 unseren Geschäftsanbau fertiggestellt. Unser Computergeschäft boomte. Wir machten den Personal Computer, den PC populär. Mit Windows 3.11 hatten wir begriffen, dass Netze und Windows funktionieren können. Mit Windows 95 war es entschieden. Windows eroberte die Welt. Microsoft gab uns Werkzeuge wie Word, Excel, PowerPoint. Wer etwas mehr wollte, wagte sich an das Datenbanksystem Access. Es gab vortreffliche Multi-Media, Musik, Paint und Solitär, und einiges zum Spielen.

Wie unerhört mühsam war es, qualifizierte Büro-Fachkräfte auf Word-Textverarbeitung umzuschulen. Die Kugelkopf-Schreibmaschine von IBM galt als höchstentwickelte Büroausstattung. Sie verschwand alsbald im Nirvana der Vergänglichkeit, als Irrtum der Technik. Die IBM-Buchhaltung war das Beste was es für den PC gab. Wir hatten sie und führten erste Buchhaltungsseminare durch. Microsoft kreierte das Erste brauchbare Office-System für Jedermann.

Die Preise der ersten PC’s sanken von 20.000 DM moderat auf 1.000 Mark. Prozessor-Generationen kamen und gingen so schnell, wie sie von immer neuen, schnelleren überholt wurden. Es gab Buchhaltungen, die nicht mehr alle Stunde abstürzten. Speicher wurden größer. Bald gab es Festplatten für weniger als 5.000 DM. Jeder, der sie kaufte, wagten sich an neue Herausforderungen und Ausstattungen. Es waren diese Pioniere, die den Fortschritt bezahlten. Die Kommunikationsrevolution hatte begonnen. Und wir waren mit unseren Kunden und NordComp mitten darin.

Erster Detektorempfänger unter der Bettdecke

Detektor heißt Entdecker. Als Kind habe ich, in den 1950er Jahren, mit Murmeln, Oblaten und Margarine-Bildern, einen Detektor-Baukasten eingetauscht. Nachts, wenn alle schliefen, stocherte ich unter der Bettdecke mit der Nadel auf dem Kristall herum. Neben dem Knacken konnte ich Radio Kopenhagen (Dänemark), auf der Langen Welle, hören. In der Nähe von Kiel füllt Kopenhagen die gesamte Bandbreite aus. Am kürzeren Ende der Langwelle ist bis heute Deutschlandfunk zu hören. Obwohl ich kein Wort dänisch verstehe, hörte ich diese Stimmen, als kämen sie vom Ende der Welt.

Deutscher Kleinempfänger mit wirkungsvoller Rückkopplung

Wenig später wurde ich Spezialist für Reparaturen des „Deutschen Kleinempfängers (DKI)“. Dies ist ein epochemachender Empfänger für Mittel- und Langwelle. Ausgestattet ist er mit einer Doppelröhre aus Pentode und Triode. Zusätzlich hat das Gerät eine Gleichrichterröhre. Die Triode ist niederfrequenter Vorverstärker und die Pentode ist leistungsfähiger Endverstärker. Der DKE wurde Vorbild für alle Radios, die folgten. Sie hatten mehr “Kreise” und bessere Lautsprecher.  Die “Rückkopplung” des einen Kreises machte beim DKE die Lautstärke. Bei Übersteuerung pfiff das Gerät.

Der größere Bruder des DKE trug den Namen „Volksempfänger 301“. Er galt als etabliertes, besseres Gerät, weil er drei Röhren hatte. Der VE301 war früher entwickelt und beliebt. Ich verkaufte den DKE for 20 Mark und den 301 für 30 Mark. In Zahlung nahm ich gern defekte Geräte. 

Doppelüberlagerungsempfänger für bessere Trennschärfe und automatische Seenotfunk-Sende- und Empfangsanlagen lernte ich bei Hagenuk in Kiel kennen. Ich war 23 Jahren alt, als ich Schleswig-Holstein verließ, um bei Leybold in Köln Grundlagen von Naturwissenschaften in der ganzen BRD populär zu machen. Mein Vater musste wohl 30 defekte DKI und 20 defekte Volksempfänger VE301 aus meinem Bestand sowie einige Radios im Elternhaus entsorgen. Dies war mein erstes Geschäft, das ich in Kindheit und Jugend begonnen hatte.

Der Weg nach ganz vorn ist noch weit

Telefon von 1911

Heute wissen wir, dass das Smart-Phone das Rennen gemacht hat. Wer konnte ahnen, was aus den einst klobigen, teuren Autotelefonen, die in Kofferräume passten, werden würde. Die Entwickler der Halbleiterelektronik machten es möglich. Mühsam erlangte Erkenntnisse von Radio-, Fernseh-, Telefon, Computer- und Datentechnik verschwanden allesamt im kleinen, flachen Smartphon.

Neue Betriebssysteme, Datennetze wurden entwickelt. Heute bieten Internet, Facebook, WhatsApp, Instagram, Google oder Andere die Werkzeuge. Wir wissen noch nicht, was daraus wird. Alle schönen Fotos, die wir mit unserem Handy aufnehmen, speichern wir in Gigabyte-Speicher auf dem Handy oder auf OneDrive. Heute feiern wir Bildtelefon, Videokonferenz als moderne Neuerung.

Jedem Menschen sein eigenes Rechenzentrum. Microsoft überrascht uns mit Azure

Die neue Revolution in Kommunikationstechnik und Bürowirtschaft steht bevor. Sie heißt Azure. Im Himmel oder in den Wolken entstehen riesige Rechenanlagen. Jeder einzelne Mensch auf Erden ist schon heute in der Lage, für sich dort ein kleines Rechenzentrum einzurichten, so groß wie er es braucht. Als GRUNDAUSSTATTUNG bietet Microsoft einem Benutzer 32 Hochleistungs-PC’s mit je 1 TB Speicher und zahlreiche Server für jeden Zweck. Der Nutzer entscheidet wie die Leistung abgerechnet wird. Vorerst bietet Microsoft 1 Jahr KOSTENFREIE NUTZUNG. Danach wird auf nutzungsorientierte Kostenrechnung umgestellt oder Sie erhalten kostenfreie Nutzung, die über Werbung von Anbietern bezahlt wird. Mit riesigem Aufwand wird dafür gesorgt, dass der Datenbestand vor jedem Missbrauch, auch vor Staats- oder Polizeimissbrauch, geschützt ist. Dies sind die großen, wahren Herausforderungen der nahen Zukunft.

Warum es so teuer ist, ein Smart-Phone aufzuladen

Sollte es uns nicht gelingen unsere Computer mit Strom zu versorgen oder unsere Smart-Phones aufzuladen, werden wir einsam auf uns allein gestellt sein.

Als Rentner studiere ich Künstliche Intelligenz (KI)

Seit 2 oder 3 Jahren experimentiere ich mit Künstlicher Intelligenz. Im Frühjahr 2020 hat mich das versehentlich etwas Geld gekostet (das meiste bei Microsoft). Ich will weiterhin schreiben. Besonders in Führungsebenen sind Kenntnisse von interaktiver Kommunikation meist noch völlig unbekannt. Einzig der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (USA), Trump, ist gegenteiliges Beispiel. Vielleicht wird Politik in einigen Jahren Politik auch bei uns so aussehen. Das Gerede in Politik muss sachlicher und kompetenter werden. Das Ehrenamt wird politisch nicht beachtet, eher belächelt. Einzig KI kümmert sich um Meinungen. Darüber zu schreiben und damit zu arbeiten, wird mir weiter Freude machen. Wenn Ihnen das als Leser und Beteiligter gefällt, dann bitte ich Sie, mich oder meine Frau mit ihrem Sozialverband oder ihrem Theater- und Konzertbus zu unterstützen. Es geht die Warnung an die Welt:

Jeder kann wissen, wie verletzlich wir geworden sind

Stromausfall und Wirtschaftsnot können dem Netz sofort ein Ende setzen.

Dieses Buch von Bill Gates sollte in Kinderzimmern ausgelegt werden, gleich neben den Fantasie-Romanen. Man kann getrost Aufklärung damit betreiben, wohl wissend, wie nüchtern Wirklichkeit ist. Jeder muss lernen, was mit Technik möglich ist.
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Supraleitung – Wie sie entsteht (deutsche Poesie)

Die beiden Elektronen befinden sich nicht etwa an einem Ort. Sie sind räumlich nicht dicht beieinander. Erst als Cooper-Paar bilden zwei Elektronen einen entgegengesetzten Drehimpuls …

Heike und Rolf sind ein Cooper-Paar

Die Paarung der Elektronen setzt bei der Sprungtemperatur ein und erfasst bei sinkender Temperatur immer mehr Elektonen. Elektronen sind die Gesamtheit aller Energie. Nichts davon geht verloren (Satz von der Erhaltung der Energie).

“Im physikalischen Sinne des Energieerhaltungssatzes ist ein „Verlust“ von Energie nicht möglich. Trotzdem wird umgangssprachlich von „Energieverbrauch“, „Energieverschwendung“, „Energiesparen“ und „Energieverlust“ gesprochen. Dies ist vertretbar, denn die Erde ist kein abgeschlossenes System und außerdem können der Mensch und andere Lebewesen Energie nur in bestimmten Formen nutzen; die genannten Begriffe beschreiben den Übergang von Energie aus technisch leicht nutzbaren oder biologisch nutzbaren Energieformen (Exergie) in schlechter oder nicht nutzbare Formen (Anergie). Ebenso unmöglich ist es, Energie zu erzeugen. Mit der umgangssprachlichen „Energieerzeugung“ ist vielmehr die Umwandlung vorhandener Energie in eine für den Menschen nutzbare Form, meist elektrische Energie, gemeint (Wikipedia).”

Aus Schlüssel zur Physik von Pedro Waloschek. ECON Verlag Wien, Düsseldorf, New York

Abstand halten in der Corona-Pandemie

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Offen sein ist Schlüssel zu mehr Wissen

Offene Zäune und Tore sind Ausblicke und Ausfahrten zur Welt
Home, sweet home, is castle. Offene Tore und Zäune sind Ausblicke und Ausfahrten zur Welt

Niemand kennt Sie besser als Ihr PC

Der persönliche Computer (PC) ist Ihr ganz persönliches Werkzeug und Freund. In den letzten Jahren ist das zweite, ganz persönliche Gerät, das Smart-Phone, hinzugekommen. Sie gestatten den Geräten über Telefon- oder über IP-Nummer Zutritt zum Netz. Damit nimmt das Netz Teil an den Ereignissen ihres Lebens. Ohne Ihre Einwilligung können Sie weder Telefon, noch Handy, noch Computer nutzen. Alle Verantwortung liegt bei Ihnen. Sie MÜSSEN sich als NUTZER eintragen. Anderenfalls können Sie am Fortschritt der Welt keinen Teil haben. Die Registrierung wird Ihr vollständiger Schutz.

Seit Kindesbeinen sind Sie mit der Welt vernetzt

EDV begleitet Sie ein Leben lang. Wissen Sie, wie oft Ihr Name in den Rechnern der Welt auftaucht? Es geht darum, alle Ihre Daten vor missbräuchlicher Nutzung zu schützen. Allein verantwortlich sind und bleiben Sie selbst. Jede Behörde oder Institution wird alle Verantwortung ablehnen. Gott und der Staat irren nicht. Der Nutzer ist unausweichlich das schwächste Glied in der Kette. Die großen Betriebssysteme der Welt, machen den Versuch, Sie zu schützen.

Alles ist auf Ihren Namen, Adresse, Ihre Einträge angelegt. Der Computer ermöglicht automatische Korrekturen. Sie wollen ihren Namen als Nutzernamen nicht preisgeben? Denken Sie einmal darüber nach, wie oft Ihr Name, auf welchen Computern der Welt, eingetragen ist. Das beginnt mit dem Eintrag Ihrer Geburt im standesamtlichen Register ihrer Gemeinde. Das Einwohnermeldeamt speichert (möglichst) korrekt ihre Kenndaten für Geburt, Herkunft, Aufenthaltsort, Umzüge, Heirat, Geburt Ihrer Kinder und Ableben, mit allen zugehörigen Kenndaten.

Verlassen Sie sich auf Ihren eigenen Computer

Alle Computer der Welt sind unausweichlich miteinander verbunden. Ob Freund oder Feind, legen Sie fest. Nur auf Ihren eigenen Computer können Sie sich verlassen. Je mehr Sie machen, umso mehr Wahrheit entsteht. Willig wird Ihr Computer Sie auf Unstimmigkeiten aufmerksam machen. Zuverlässig wird er Ihnen mitteilen, was Sie noch nicht wissen. Der Computer kann Wissen teilen, wenn Sie es wollen. Sie bestimmen, was Sie wollen. Nur Ihr eigener Computer kann zu Ihrem Schutz alle ihre Kenndaten kennen, festhalten und zuverlässig sichern.

Ohne Vertrauen gibt es kein Lernen

Stellen Sie sich für einen Moment einmal vor, sie hätten Eltern, Lehrer, Meister oder Professoren, die exakt Ihre Begabung kennen. Sie wären individuell gefördert und könnten bis an die Grenzen Ihres Verständnisses ausgelastet sein. Genau das möchte Ihr persönlicher Computer tun, wenn Sie es zulassen.

Nutzen Sie Künstliche Intelligenz

Der Staat und Verwaltungen wollen Geld sparen, indem sie sich von Entwicklungen abtrennen. Sie glauben mit eigenen Entwicklungen besser fahren zu können. Sicherheit ist derzeitiger Stand von Künstlicher Intelligenz (KI). Solange Sie selbst bei Verstand sind, können Sie sich selbst identifizieren. Jeder kann sich über Schlüssel, Name, Kennwort, Fingerabdruck, Stimme, Aussehen und sein eigenes Wissen kenntlich machen. Dies sind Ihre Merkmale, Ihre Eigentümer. Diesen Schutz kann niemand durchbrechen, schon gar nicht Verwaltung, Staat oder Polizei. Wenn der Staat seine EDV vernachlässigt, ist jeder Einzelne in Gefahr. Hier darf und kann der Staat nicht sparen.

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Wohlstand: Wer baut Unterkünfte für Insekten?

***** 5-Sterne Hotel für Bienen und andere Insekten



Bill Gates: „Die Zukunft wird die Pessimisten überraschen.“

Bill Gates sieht die Entwicklung der Menschheit positiv. Einen enormen Anteil an neuem Wohlstand haben die modernen Entwicklungen in Kommunikationstechnik. Jeder ist informiert und kann seine Meinung oder seine Not öffentlich machen.

Woraus schöpft Bill Gates seinen Optimismus? Es ist fast unheimlich. Seit 1999 sagt Bill Gates Entwicklungen voraus, die allesamt mehr als eingetreten sind. Er geht der Frage nach: “Woher nehmen Menschen ihre negative Einstellung?” Es sind Presse und Medien, die fast nur Negatives berichten. Damit folgen sie einem Trend. Menschen wollen das Ungeheuerliche, Böse wissen. Dabei wird das Gute systematisch herabgewürdigt oder übergangen.

Als Erstes erkennt die Welt unsere schönen Bilder, die um die Welt gehen. Nachbarn und Menschen sehen, wie gut es uns geht. Ein aufgeschlossener, intelligenter Mensch wird den Entschluss fassen, nach USA, Germany oder Gross-Britannien zu ziehen. Wundern wir uns darüber? Sie, die sich integrieren wollen sind strebsam und mühen sich, ihren Teil zu leisten. Sie wollen es nur ebenso gut haben, wie wir.

Über den klugen Umgang mit dem Unvorhersehbaren

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Ellerauer Schulkinder 2004 bei DESY in Hamburg

Kinder kümmern sich um Wahrheit

Olivia Meyer und Rolf Schröder inmitten der Ferienpass-Lerngruppe der Grundschule Ellerau, bei DESY im Rechenzentrum 1994

Wahrheit ist korrekte Beschreibung von Natur

Alle Naturwissenschaften überzeugen mit bewiesenen Tatsachen. Pedro Waloschek sagt: „Wirklichkeit bleibt uns für immer verborgen.” Möglichkeiten, Natur zu beschreiben, sind allzu begrenzt. Niemand kann komplizierte Vorgänge so einfach darstellen, wie Pedro Waloschek. Medien, Presse und Politik jedoch überbieten sich heute leidenschaftlich mit unbewiesenen Annahmen, Mutmaßungen und Thesen.

Der Schlüssel zur Physik, von Pedro Waloschek, ein Nachschlagewerk

Die Schließfächer der kleinsten Teilchen, in Atom und Kern-Physik, sind im DESY in Hamburg weit geöffnet. Riesige Speicherringe und lineare Beschleunigungsstrecken sind in Betrieb. Als Nächstes wird die Menschheit die Welt der kleinsten Lebewesen erkennen und sie zuverlässig erforschen.

Dieses Buch beschreibt präzise den heutigen Wissensstand von Festkörper- und Teilchenphysik. Dies kann ein wichtiges Nachschlagwerk sein sowie eine verständliche Lektüre für Wissbegierige.

Pedro Waloschek ist Autor oder Koautor von etwa 100 wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Von 1968 bis 1994 war er einer der “leitenden Wissenschaftler” am Forschungszentrum DESY in Hamburg. Er war engagierter Forscher, Leiter für Öffentlichkeitsarbeit und Chef des Besucherzentrums DESY. In den 1980er Jahren waren wir gemeinsam bemüht, Zeichensätze für physikalische Formeln unter Word-Star zu entwickeln.

Experimente sind Grundlage physikalischer Erkenntnisse

Pedro Waloschek
Pedro Waloscheck

Experimente bilden die Grundlage aller physikalischen Erkenntnisse. Gut überlegtes Messen führt zu verschiedenen Annahmen. Für jedes gefundene Gesetz wird gleich ein Gültigkeitsbereich festgelegt. So kann es, bei unterschiedlichen Bedingungen, verschiedene Erkenntnisse geben. Diskussionen darüber sind sehr interessant und begeistern unsere Erlebniswelt. So hat Albert Einstein (1879 – 1955) festgestellt, dass die klassische Mechanik nach Isaak Newton (1643 – 1722) bei hohen Geschwindigkeiten nicht mehr gelten kann. Naturwissenschaft kommt zu immer neuen Erkenntnissen.

Für Arbeit am Computer gilt dies gleichermaßen: Was liegt näher, als Experimente vom Computer ausführen zu lassen? Immer genialer wird Software gemacht und schafft selbsttätig neue Lösungen: Künstliche Intelligenz (KI).  Zeit hat für alle Beobachter die gleiche Größe, aber ganz unterschiedliche Einteilung. Die Lage der Körper im Raum spielen eine Rolle. Jedes Kind weiß, dass Australien, Europa oder Amerika unterschiedene Zeitenrechnungen haben.

Die Kinder erarbeiten Themen am Computer für Arbeit im Rechenzentrum DESY-Hamburg.

Kolloquium in der Werkstatt bei NordComp
Ausführung der Arbeit bei NordComp

 

Alles nur Theorie? Einsteins vierte Dimension E²=p²/E

Bei Leybold ermöglichten wir einen Versuchsaufbau zur Messung der Lichtgeschwindigkeit im Klassenzimmer. Die Geschwindigkeit des Lichts ist seltsam. Unter allen Bedingungen ist sie immer gleich groß. Deshalb hat die Geschwindigkeit des Lichtes bei Berechnungen immer den Wert „1“. So spricht man bei 90 % Lichtgeschwindigkeit, von 0,9 Lichtgeschwindigkeit. Zeit und Raum sind auf eine sonderbare Weise miteinander verknüpft. Energie und Masse können ineinander übergehen. Masse kann in Energie verwandelt werden. Seit Zündung von Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki weiß jedes Kind, dass aus Masse Energie werden kann. Masse wächst mit zunehmender Geschwindigkeit. Bei Lichtgeschwindigkeit ist sie unendlich groß. Alles ist an die jeweiligen Umstände gekoppelt. Albert Einstein ist Entdecker der Relativitätstheorie. Ein Ende von neuen Erkenntnissen ist nicht abzusehen.

Zeitgemäß, mit Sprechfunk, verständigten sich die Teilnehmer auf der Fahrt zum DESY im Jahr 1994. Wenig später wurde uns unser schöner NordComp-Bus in Quickborn gestohlen. Es war die Original Last Edition, von der VW nur 1200 Stück zum Abschluss gefertigt hat. Wer eine solche besitzt, möge sie mir zurückgeben. Niemals hätten wir dieses Fahrzeug verkauft. vielleicht kann http://www.nordcomp.ru uns dabei helfen.
https://www.nordcomp.ru/ Wer hat unseren NordComp-Bus gestohlen? Wer benutzt unseren Namen ohne unsere Zustimmung? NordComp Russland existiert, seit unser Bus weg ist. Helft uns bei der Einrichtung unseres Digitalmuseums Ellerau!!
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Das größte Stahlwerk der Welt aus Dortmund-Hörde wurde nach China verkauft

Als die Chinesen in Dortmund ein ganzes Stahlwerk einpackten, war das ein Symbol für die Globalisierung. Jetzt ist die Stahlkrise auch in Fernost angekommen. Ein Besuch in der alten Westfalenhütte.

Viele Jahre war das Werk idyllisch im Wald gelegen

Wer im Dortmunder Süden Richtung Dortmund fuhr, sah den Hochofen aus den Wäldern herausragen. Das modernste Stahlwerk der Welt lag da, wie eine Idylle. Nie habe ich ein Foto gemacht, von diesem Weltwunder. Nachdem ich vor 30 Jahren aus Dortmund weggezogen bin, wurde der Hochofen, noch heiß, mit allen Erinnerungen, Büros und Unterlagen vor mehr als 30 Jahren, an den chinesischen Käufer ausgeliefert. Der Stahlhersteller Shagang erwarb die WESTFALENHÜTTE und verschiffte sie komplett nach China. Dies warder größte Umzug in der Industriegeschichte, weltweit. 

Heute ist dort ein Freizeit-See zu finden. Nichts deutet mehr auf die lange Geschichte des Stahls hin, die mit den Erzgruben bis ins Siegenland eng verbunden waren. Der STERN berichtet ausführlich.

Wie kann ein Dortmunder Stahlwerk in China in die Krise schlittern? (STERN)

Lesen sie den erschütternden Bericht hier

Sie können einem Lehrer heute helfen

Von Bill Gates  | 12. August 2021

Lehrer zu sein ist selbst unter den besten Umständen ein anspruchsvoller Job. Die Pandemie hat neue Herausforderungen geschaffen, Arbeit in einem Klassenzimmer, schwieriger denn je, zu gestalten.

Jedes Jahr habe ich Gelegenheit, den Washingtoner Lehrer des Jahres zu treffen. Und jedes Jahr bin ich überwältigt von den brillanten, nachdenklichen Pädagogen, die mein Heimatstaat auswählt. Dieses Jahr ging ich mit größeren Erwartungen als normal in mein Meeting. Das Jahr 2020 war das herausforderndste Jahr aller Zeiten für Lehrerinnen und Lehrer. Ich wusste, wer diese Ehre verdient, muss wirklich außergewöhnliches leisten. Mein Treffen mit Brooke Brown hat mich nicht enttäuscht. Sie ist eine außergewöhnliche Lehrerin, die ihren Schülern geholfen hat, sich in außergewöhnlichen Zeiten anzupassen.

Didaktisch-methodische Hilfe für den Alltag

Brooke Brown ist eine außergewöhnliche Lehrerin, die ihren Schülern geholfen hat, sich in außergewöhnlichen Zeiten anzupassen. Sie ist als Lehrerin der „Washington State Teacher of the Year 2021“ ausgezeichnet worden. Ich habe mich mit Ihr getroffen, um alles darüber zu erfahren, wie sich ihr Klassenzimmer in den letzten anderthalb Jahren angepasst hat. Sie unterrichtet ethnische Studien und Englisch für Gymnasiasten, und viele ihrer Schüler sind wichtige Hilfslehrer, die helfen, ihre Familien zusätzlich zu ihren Schulaufgaben zu versorgen. Brooke erzählte mir, dass ihr Fokus darauf liegt, den Schülern zu helfen, durch diese schwierige Zeit zu kommen und ihnen die Anpassungsfähigkeiten zu geben, die sie brauchen, um mit der Schule Schritt halten zu können. Sie können mehr über Brooke auf meinem Blog lesen. 

Kann eine Sonnenbrille helfen, Mitgefühl im Klassenzimmer aufzubauen?                               

Ich bin so beeindruckt von Brookes Fähigkeit, sich an die Realitäten der Pandemie anzupassen. Sie verdient die Anerkennung, die sie erhalten hat, obwohl ich weiß, dass sie bei weitem nicht die einzige Lehrerin ist, die außergewöhnliche Anstrengungen unternehmen musste, damit ihr Klassenzimmer in unserer sich verändernden Realität funktioniert.

Die Lehrer haben bereits mehr Unterstützung verdient, als viele bekamen, und das ist nach den letzten anderthalb Jahren noch offensichtlicher. Ich arbeite mit DonorsChoose zusammen, um sicherzustellen, dass mehr Lehrer Zugang zu den Materialien haben, die sie benötigen, um sich auf das neue Schuljahr vorzubereiten.

Jetzt bis Mitternacht PT heute Abend werde ich Ihrer Spende einen zusätzlichen 50-prozentigen Schub geben, wenn Sie für das Klassenzimmerprojekt oder die Lieferanfrage Ihrer Wahl spenden. Das bedeutet, dass, wenn Sie $ 10 spenden, ich zusätzliche $ 5 einlegen werde. 

Unterstützen Sie mit mir einen Lehrer durch DonorsChoose. Jeder Cent hilft.    

Der Tag, als der Engel kam

Eines Tages kam der Engel. Zuerst konnte niemand ihn sehen. Er war ein Engel. Er kam und er hatte keine Flügel.

Niemand konnte es wissen, er war ein Engel. Er kam und er hatte viel zu tun. Jeder konnte fühlen, er war ein Engel. Er blieb und machte seine Arbeit.

Dann konnte jemand sagen, er wäre ein Engel. Er stand und seine Flügel wuchsen. Der Engel, ein Tag, als er kam.

Plattdeutsches Gedicht von Marianne Ehlers Bordesholm

Gerhard Helmecke und Ursula Helmecke, geb. Heinrichs heirateten am 02. März 1943

Gerhard wurde am 2. Dezember 1918 in Neue Schleuse, in der Nähe von Potsdam geboren, als jüngerer von zwei Brüdern. Sein Vater war Ingenieur von Beruf und zuweilen Bürgermeister der Ortschaft. Sein Bruder wurde Mathematiker, dann Astrologe. Nebenbei beherrschte er nicht weniger als 7 Sprachen, darunter Latein, Griechisch und Hebräisch.

Nicht so intellektuell wie der Bruder, war Gerhard. Dagegen war er ein selbstständiger, strebsamer, fleißiger und sparsamer Junge, der oft in der nahegelegenen Havel nach Kohlestücken tauchte, die manchmal von den Kähnen beim Transport ins Wasser fielen. Die Veranlagung zur Sparsamkeit hatte er von seiner Mutter, die stehts betonte: “Wer den Pfennig nicht ehrt ist des Talers nicht wert”.

Eher unpassend zu seinem Charakter, galt sein erstes Interesse nicht der Technik, sondern der Backkunst. Er wollte eigentlich Bäcker lernen. Er versuchte, seinen Vater davon zu überzeugen, ein Café mit Kino aufzumachen. Dies war zu der Zeit eine recht fortschrittliche Idee, die ihm auf die Dauer ein weit besseres, verhältnismäßig sorgloses und ohne Frage längeres Leben beschert hätte. Am Ende aber konnte er seinen Vater nicht dazu bewegen, seinen Plan auszuführen.

Danach entschloss er sich, Werkzeugmacher zu lernen, und wurde Lehrling bei der weltbekannten Optikfirma Nitsche und Günther, Rathenow (NiGuRa). Zum Abschluss seiner Lehre machte er dort vor Kriegsbeginn seine Gesellenprüfung. Vom Meister bekam er eine ungewöhnlich positive Bewertung.

Noch vor dem Krieg trat er in die Luftwaffe ein. Nach dem Abschluss seiner allgemeinen Grundausbildung wurde er der Waffenmeisterei für Jagdflieger unterstellt. So gelangte er mit seiner Kompanie im ersten Kriegsjahr nach Holland, und dann nach Frankreich, in den folgenden Jahren nach Polen, und östlich in die Ukraine. Die Fliegerhorste wurden oft verlagert, je nach der Verschiebung der Front.

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Deutsches Reich mit den fünf Besatzungszonen und Berlin 1945. A Amerikanische-, B Britische-, F Französische-, R Russische-, und Polnische-Besatzungszone

Mit einigen tragbaren Habseligkeiten und ein paar Butterbroten begann die abenteuerliche Reise per Güterzug in den Westen, nach Bordesholm. Es wurde eine Höhle in einem Kohlenwaggon eingerichtet, ein Holzdeckel daraufgelegt, und Kohle darüber verteilt. Dieser unbequeme Schlupfwinkel machte den Grenzübertritt aus der sowjetisch besetzen Zone in die britische Zone möglich. Auf Grund seiner französischen Sprachkenntnisse hatte sich Gerhard in Berlin als Zwangsarbeiter aus Frankreich ausgegeben. So gelang der Familie die Übersiedelung (Flucht) nach Schleswig-Holstein.

Das Serben-Lager in Wattenbek

Im November 1941 sind die ersten 150 Spanier in die 11 Wohnbaracken in Wattenbek eingezogen. Sie waren aufgrund eines staatlichen Arbeitsabkommens zwischen dem Deutschen Reich und Spanien als Rüstungsarbeiter nach Deutschland gekommen. Es ist davon auszugehen, dass in jeder Wohnbaracke annähernd 50 Arbeiter untergebracht werden konnten. Somit ergibt sich für das DWK-Lager in Wattenbek eine Belegungskapazität von 550 Personen. Jede Wohnbaracke bestand aus 3 Zimmern mit je 8 oder 9 doppelstöckigen Betten. Die Leitung des Lagers hatte Wilhelm Froböse aus Rendsburg übernommen. Nachweislich haben sich in den folgenden Jahren Staatsangehörige aus Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Italien, Polen und der Sowjetunion im Lager Wattenbek aufgehalten. Es handelte sich in den meisten Fällen um (zivile) Zwangsarbeiter. Inwieweit das Lager auch zur Internierung von kriegsgefangenen Soldaten genutzt wurde, ist z. Zt. noch unklar.

Mit der Besetzung Schleswig-Holsteins durch die Engländer erhielt das Lager Wattenbek im Mai 1945 eine neue Funktion. Es wurde ein DP-Lager für “displaced persons”, d.h. alle Serben, die in der näheren und weiteren Umgebung als Zwangsarbeiter beschäftigt gewesen waren, wurden nach Wattenbek gebracht. Sie mussten bis zum November 1946 auf ihre Repatriierung nach Jugoslawien warten. Viele von ihnen sind nicht wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Einzelne sind in Wattenbek geblieben und haben sich hier eine neue Existenz aufgebaut. Aus dem Lager in Wattenbek ist somit nur für die Zeit von 19 Monaten ein “Serbenlager” geworden!

Die wertvollen Kontakte, die Gerhard dort knüpfte, ermöglichten es, Verpflegung zu “organisieren”, die sonst nicht zu haben waren. So wurden lebenswichtige Nahrung sowie auch Kleidung unter den Familienmitgliedern verteilt. Zum Frust Gerhards verteilte seine “zu” gutmütige Frau einen großen Teil davon an die hungernde Nachtbarschaft.

Gerhard und Ursula Helmecke im Serbenlager

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Gerhard-4.jpgEine ehemalige “Serbenlager”-Wohnbaracke aus dem Besitz der Bruegger Familie Sander wurde 1946 angemietet, um dort eine Brillenbügel Fabrikation aufzubauen. Der Impuls dafür kam (so erscheint es jedenfalls) von einem Prof. Dr. Pistor, ein Augen-Optiker in Eutin. Die Bestellungen, Käufer und Fabrikationszahlen der Brillenbügel sind leider unklar.

Für eine derartige Fabrikation am Ort waren keine Werkzeuge, Fabrikationsvorrichtungen, Arbeitsbänke, Sitzstühle, Material, Telefon, usw. vorhanden, gelernte oder etwa erfahrene Arbeitskräfte auch nicht. Geld war für den Kauf von allen erforderlichen Sachen schon gar nicht da.

So wurde meist Schrott entrostet, aufgearbeitet und mit Farbe gestrichen. Andere Dinge wurden selbst gebaut oder zusammengeschustert, Vorrichtungen und Werkzeuge selbst hergestellt. Alles musste “organisiert” werden. Dafür hatte Gerhard ein ungewöhnliches Talent. Aus dem nichts was zu machen war aber eben seine Stärke und so entstand in aller kurzer Zeit die Struktur eines Betriebes. Es fehlten nur noch die Arbeitskräfte. 

Diese sammelten sich aber auch zusammen, denn Arbeit gab es zu dieser Zeit fast nicht. Arbeit zu haben war sehr wertvoll.

So begann die Fabrikation von Brillenbügeln. Leider erwiesen sich die ersten Schritte alles andere als problemlos. Das Hauptproblem war, ein Loch in den Brillenbügel-Rohling zu bohren, bis zu einer Tiefe von 150mm, mit einem Durchmesser von weniger als 2.0 mm. Dieser Arbeitsgang erforderte echtes Fingerspitzengefühl, die nur wenige der Arbeitskräfte besaßen. Anfänglich wurden viele der wertvollen Bohrer abgebrochen, bis sich herausstellte wer für diese Arbeit am besten geeignet war. Die restlichen Arbeitsgänge erwiesen sich unproblematischer: Einfügen der Drahteinlagen, Scharnierausbuchtung-fräsen, Scharniere-vernieten.

In kurzer Zeit wurde die Firma Geschäftlich rentable. Der Umsatz nahm rapide zu, so dass der Fabrikationsraum der Baracke für die nötige Arbeit schnell zu klein wurde. Schon 1948 wird ein Grundstück in der Wilhelm-Staabe-Str. für eine Erweiterung und dauerhaften Standort der Firma Helmecke gekauft.

Gerhard Helmecke in der Wilhelm-Staabe-Str in Wattenbek, Zeitleiste

1948 Das erste Grundstück wird in der Wilhelm-Staabe Strasse gekauft.

Auschachtung des Unterkellers begann im folgenden Jahr und kam schnell voran.

Zur selben Zeit läuft die Brillenbügel Fertigung in der Serbenlager Baracke weiter.

November 1949 Der Unterkeller, erste Etage, Mauerwerk und Flachdach sind fertig. Innenausstattung und Fester fehlten noch.

Ein kleineres Gebäude (Nr. 2) wird an der hinteren Grundstücksgrenze errichtet (erst mit Flachdach)

April 1950 Der erste Bau ist soweit Einzugs bereit.

Der große Teich, vorher eine Wasserkuhle, wird Ausgebaggert.

Ein Feuerwehrgebäude wird am Rand des großen Teichs errichtet. Dort sind zwei große Benzin Wasserpumpen, Schläuche und verschiedene Feuerbekämpfungsausrüstung untergebracht. Im Fall eines Brands wurden regelmäßige Übungen ausgeführt.

Herbst 1950 – Fruehling 1951 Maschinen werden vom Serbenlager Baracke in den Neubau transportiert und aufgebaut.

Ein drittes Gebäude wird am anderen Ende des unbebauten Grundstücks errichtet. Weiter entfernt vom Hauptgebäude diente dieses zur Lagerung des feuergefährlichen Zelluloids.

Fruehling 1951 Ein zweites Stockwerk wird auf das erste gebaut, obendrauf ein Dachgeschoss, sowie ein massives angebautes Treppenhaus. 

Oktober 1951 Richtfest wird gefeiert

November 1951 Das Gebäude ist Bedacht

Der große Teich wird mühselig mit Handarbeit trockengelegt und ausgeschachtet. Boden und Terrassen werden geformt und zementiert. Badehaus, Sprungturm und Rutsche kommen dazu.

1952 Das letzte freie danebenliegende Grundstück wird gekauft. Der Firmenkomplex liegt jetzt zwischen den Grundstruecken von Schulz and Dr. Techow.

Ein mittelgroßes, viertes Gebäude, wird vor dem dritten Gebäude errichtet. Dieses dient im Laufe der Zeit als Druckerei.

1953 Der Zweite Großbau (fünftes Gebäude) wird ausgeschachtet.

1954 Der Zweite Großbau: die Kellerräume, erste Etage und zweite Etage sind errichtet.

1954 Die Plattenanlage wird ausgeschachtet und Wände der Kellerräume errichtet.

1954 Der Zweite Großbau hat Richtfest

1956 Das sechste Gebäude wird errichtet. Darin werden Elektrowerkstatt, Malerei und Trafoanlage für die ganze Firma untergebracht.

1957 Planierung des letzten Grundstücks direkt an der Wilhelm-Staabe Strasse.

1958 Die letzten zwei Großgebäude werden errichtet, diesmal im Hallenbau Format, jedes mit zwei Stockwerken, die enden mit Treppenbau verbunden. Zwischen den Gebäuden entsteht ein offenes Artium mit zwei Fischteichen

1958 Das hinten grenzende Grundstück wird gekauft. Der ehemalige Acker verbindet das jetzt mehrfach vergrößerte Firmengelände mit der Bruegger Chaussee

1959 Das neue Gelände wird bearbeitet. Der Firmeneigene Mercedes Lastwagen (Kipper) transportiert große Mengen Kies von einer Kiesgrube in die nahe gelegene Schulstrasse. Dieser Kies wird auf das ganze Gelände deponiert und dient auch dazu eine erhöhte Verbindungsstrasse von dem alten Firmengelände zur Bruegger Chaussee zu bauen. Diese Strasse wird im laufe der Zeit vollkommen betoniert.

Folgende Jahre werden zur Zeit noch aufgearbeitet….

Anmerkung Rolf Schröder:

Ich war 5 Jahre alt, als plötzlich Frieden war. Im sonnigen Mai 1945 tanzte ich mit den Schwestern im Garten der Hauschild-Klinik in Wattenbek und sprang über die frisch angelegten Beete. Die Schwestern schrien: “Es ist Frieden, Frieden, Frieden.” Seitdem weiß ich, was Frieden ist.  In Eiderstede bin ich 1946 eingeschult worden. Familie Siegfried Schröder wurde im Sommer 1943 mit drei Kindern in ein neu erbautes Siedlungshaus in Bordesholm eingewiesen. Gleich nach Einzug ist dort im Juli das vierte Kind, Helga, geboren. In Haus und Garten halfen freundliche jugoslawische Fremdarbeiter, auch Frauen. Ich habe schöne Erinnerungen daran. Die Arbeiter waren froh, bei uns arbeiten zu können. Zum Einzug war ich war 3 Jahre alt. Mein Vater war Elektro-Monteur und arbeitete in der Germania-Werft in Kiel.  

Forstetzung folgt

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Wo lebte Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf?

Kultur und Lehre im NordLand (aus Wiki)

Friedrich III. hatte seinem Sohn hohe Schulden hinterlassen, die Christian Albrecht durch Militärausgaben noch steigerte. Deshalb erreichte das Kulturleben an seinem Hof nicht das Niveau, das es zur Regierungszeit seines Vaters gehabt hatte. 1663 holte er Jürgen Ovens aus Tönning an seinen Hof, der bis zu seinem Tod 1678 als Hofmaler im Dienst war. Auf Schloss Gottorf ließ er den noch von seinem Vater begonnenen Gottorfer Fürstengarten vollenden, der im 19. Jahrhundert verfiel und schließlich in Vergessenheit geriet. Der Fürstengarten konnte ab 2001 teilweise wiederhergestellt werden und mit einem Neubau des Globushauses und einer Rekonstruktion des Globusses versehen werden. Das Globushaus wurde 2005 eröffnet.

Christian Albrechts größte Leistung war die Gründung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel am 5. Oktober 1665. Sie ging auf Kanzler Kielmanseggs Bestreben zurück. Dieser hatte 1652 im Auftrag von Christian Albrechts Vater von Kaiser Ferdinand III  ein Privileg erwirkt. Die Universität sollte dazu dienen, protestantische Pfarrer auszubilden, um Verwaltung mit gelehrten Bürgern besetzen zu können. Die Ausbildung sollte im eigenen Land genossen werden. Die neue Universität erhielt ihren Sitz im Kieler Kloster.

Brüggemann Altar in der Klosterkirche Bordesholm, eine Fotomontage

Der Grundbestand der Bibliothek wurde aus der Fürstenschule im Kloster Bordesholm überführt. Paul Sperling, der letzte Rektor der aufgehobenen Lateinschule, wurde zum Doktor ernannt und Professor für biblische und kirchliche Altertümer, sowie für geistliche Beredsamkeit. Der berühmte Brüggemann-Altar, den Herzog Friedrich 1514 der Klosterkirche Bordesholm gestiftet hatte, wurde in den Schleswiger Dom versetzt.

Obwohl er in seinem ersten Hamburger Exil selbst sein Silberbesteck versetzen musste, beteiligte er sich trotzdem 1678 bei der Gründung der Hamburger Oper am Gänsemarkt. Auf seine Intervention hin unterließen es orthodoxe Prediger, gegen die vermeintlich sündige Oper zu predigen. Der Gottorfer Kapellmeister Johann Theile komponierte das Singspiel Adam und Eva zur Eröffnung der Oper. Auch Johann Philipp Förtsch, sein Nachfolger als Hofkapellmeister, schrieb für die Hamburger Oper.

Der sogenannte Rantzaubau in Kiel ist der Westflügel des Amalienbaues
 

Die geschleifte Festung Tönning ließ er ab 1692 wieder aufbauen. Das Kieler Schloss, das seine Frau als Leibgedinge und Witwensitz erhalten hatte, hinterließ er ihr jedoch als Ruine. Friederike Amalie ließ es auf eigene Kosten renovieren und vom Architekten Dominicus Pelli einen neuen West- und Südflügel hinzufügen, von denen nur noch der Westflügel, der sogenannte Rantzaubau, erhalten geblieben ist.[9]

Christian Albrecht, geb. 13. Februar 1641 in Gottorf; † 27. Dezember 1694 in Gottorf. Er war Fürstbischof von Lübeck zwischen 1655 und 1666 sowie Herzog der gottorfschen Anteile der Herzogtümer Schleswig und Holstein von 1659 bis 1695. Er war der Gründer der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Er selbst führte den Titel Christian Albrecht, von Gottes Gnaden Erbe zu Norwegen, postulirter Coadjutor des Stiffts Lübeck, Hertzog zu Schlesswig, Hollstein, Stormarn und der Dittmarschen, Graff zu Oldenburg und Dellmenhorst.

Familie und Kindheit

Christian Albrecht war das zehnte Kind und der fünfte Sohn von Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf und Maria Elisabeth von Sachsen, Tochter von Johann Georg I. von Sachsen. Als 1655 sein Onkel, der Fürstbischof Johann von Schleswig-Holstein-Gottorf, starb, rückte Christian Albrecht in der Thronfolge auf den ersten Platz. Gleichzeitig blieb er Bischof unter der Voraussetzung, dass er bei Herrschaftsantritt das Amt an seinen jüngeren Bruder August Friedrich weitergeben sollte.

Das komplizierte Erbe

Christian Albrechts Vater und sein Kanzler Johann Adolph Kielmann von Kielmannsegg verfolgten nach dem Dreißigjährigen Krieg eine Politik der Loslösung des Gottorfer Herzogtums vom Königreich Dänemark. Ziel dieser Politik war die volle Souveränität des Herzogtums und die Aufhebung der gemeinschaftlichen Regierung mit Dänemark. Mit Annäherung an Schweden, versuchte Cristian Albrecht die führende Macht in Nordeuropa nach dem Dreißigjährigen Krieg zu erreichen. Dazu trug 1654 die Eheschließung zwischen Christian Albrechts Schwester Hedwig Eleonora mit dem schwedischen König Karl X. Gustav bei.

Dieses Bündnis schien sich auszuzahlen. Als 1657 Schweden in den Zweiten Nordischen Krieg eintrat und einen schnellen Sieg gegen Dänemark errang, war das Ziel naheliegend.  Schleswig-Holstein-Gottorf bot den schwedischen Truppen freien Durchzug und erlaubte im Frieden von Roskilde vom 24. Februar 1658 Schweden die Souveränität. Gegenüber dem dänischen König besaß der Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf im Herzogtum Schleswig keine Lehnsverpflichtungen mehr. Zusätzlich erhielt er das Amt Schwabstedt und die Hälfte der Besitzungen des säkularisierten Bistums Schleswig.

Die im Vertrag von Ripen festgeschriebene Union mit Dänemark und die Gemeinschaftliche Regierung wurden jedoch nicht aufgehoben. Mitte 1658 begann Karl X. Gustav einen Feldzug gegen Dänemark. Diesmal gelang kein Überraschungsangriff. Der dänische König Friedrich III. wurde von Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg unterstützt, der die schwedischen Truppen aus Holstein vertrieb. Er besetzte die Länder des Gottorfer Herzogs.

Beginn und Verlauf der Regentschaft

Christian Albrecht trat die Regentschaft als 18-Jähriger an, als fast sein gesamtes Reich besetzt war. Sein Vater starb am 10. August 1659 in der belagerten Festung Tönning. Während sein Nachfolger im Heer seines Schwagers vor Kopenhagen lag, reiste er eilends an den Ort des Gefechts. Der Tod Karl X. Gustav 1660 beendete den Krieg. Der Frieden von Kopenhagen am 5. Juni 1660 bestätigte zwar das Ergebnis des Roskilder Vertrags, Aufhebung des Lehnsverhältnis, machte aber die Hoffnung auf die volle Souveränität zunichte. Der Herzog war zwar einerseits unabhängig vom dänischen König, andererseits zwang die gemeinschaftliche Regierung zur Zusammenarbeit. Durch die bestehende Union mit Dänemark blieb er dem König untergeordnet.[2] 

1666 machte der Zweite Bremisch-Schwedische Krieg eine Klärung des Verhältnisses mit Dänemark nötig. Nach längeren Verhandlungen schloss Christian Albrecht im Oktober 1667 den Glückstädter Rezess mit Friedrich III. von Dänemark. Darin inbegriffen war auch die Einigung über das Testament des 1667 kinderlos verstorbenen Grafen Anton Günther von Oldenburg und Delmenhorst.  Er bestimmte 1664 beide, aus dem Haus Oldenburg stammenden Herrscher Dänemarks und Schleswig-Holstein-Gottorfs, gleichermaßen als Erben. Zur Bekräftigung dieses Vertrags heiratete Christian Albrecht zwei Wochen nach Vertragsschluss am 24. Oktober 1667 die 18-jährige Friederike Amalie (1649–1704), die zweite Tochter des dänischen Königs. Anders als bei fürstlichen Hochzeiten sonst üblich wurde die Vermählung im Glückstädter Schloss eher bescheiden gefeiert.[4]

NordLändische Wirtschaftsverträge im 17. Jahrhundert

Zeitgleich versuchte Christian Albrecht die wirtschaftliche Position des Herzogtums zu Lasten eines Parteigängers des dänischen Königs auszubauen. Sein Vater hatte Friedrichstadt gegründet, indem er holländische Remonstranten zur Ansiedlung einlud. Christian Albrecht bot den sich mit Detlef von Rumohr streitenden Kappelnern die seit dem Frieden von Kopenhagen gehörende Insel Arnis zur Ansiedlung an. Der neue Schifffahrtsort wurde mit umfangreichen wirtschaftlichen Privilegien ausgestattet. Umgekehrt war der Herzog daran interessiert, Kappeln wirtschaftlich zu schaden. Diese Intervention führte zu einem scharfen Konflikt mit Detlef von Rumohr, der auch außerhalb des Herzogtums gegen Kanzler Kielmannsegg agierte.

Altar in der KIche zu Brügge (Holstein)
Altar in der KIche zu Brügge (Holstein)

Kielmanns steigender Einfluss und Reichtum zeigte sich auch darin, dass er zusätzlich zu seinen Hofämtern im Laufe der Jahre zum Amtmann in fünf Ämtern, Domherr zu Schleswig und Propst des Schleswiger St. Johannisklosters ernannt wurde. Diese Ernennungen erfolgten meist als Gegenleistung für an den stets unter Geldmangel leidenden Herzog vergebene Kredite. Aus den Einkünften seiner Ämter häufte Kielmann ein erhebliches Vermögen auf – in 30 Jahren wuchs es um mehr als das Zwanzigfache.[3] 1650 verkaufte Johann Adolph Kielmann das Amt Barmstedt an Christian zu Rantzau (Grafschaft Rantzau), dafür überließ dieser ihm die Stelle als Dompropst in Hamburg.[5]

Die ersten zehn Jahre seiner Regierung blieben trotz Spannungen mit Dänemark friedlich, was Christian Albrecht die Verwirklichung kultureller Projekte ermöglichte und auch einige Reisen.

Konflikt mit Dänemark und Exil

Der Beginn des Schwedisch-Brandenburgischen Kriegs 1674 brachte Schleswig-Holstein-Gottorf wieder in Gegnerschaft zu Dänemark. Zum endgültigen Bruch kam es, als der dänische König von den schleswig-holsteinischen Landständen in Kiel Mittel für die Kriegsfinanzierung forderte, worauf der Herzog den Landtag auflöste. Es war der letzte Landtag in den Herzogtümern. Damit endete das Mitbestimmungsrecht der Stände.[6] Unter dem Vorwand, über das Amt Tondern als Ersatz für Oldenburg-Delmenhorst verhandeln zu wollen, lockte Christian V. den Herzog in die Festung Rendsburg, wo er ihn am 10. Juli 1675 zum Rendsburger Rezess nötigte, in dem der Gottorfer Kleinstaat auf seine Souveränität und alle fremden Bündnisse verzichten musste. Der Gottorfsche Anteil am Herzogtum Schleswig wurde von 1675 bis 1679 besetzt, die Festung Tönning geschleift. Christian Albrecht floh nach Hamburg, wo er ein Palais am Speersort besaß. Durch die Besetzung seiner Länder verlor Christian Albrecht seine Einnahmen, so dass er in Hamburg sogar seine Juwelen versetzen musste. Kielmannsegg und seine Söhne wurden nach Kopenhagen verschleppt, wo der Kanzler starb. Im Verlauf des Krieges bekam auch die Neugründung des Schifffahrtsstandorts Arnis große Probleme, ein Scheitern war nicht ausgeschlossen. Detlef von Rumohr wiederum wurde – wieder im Dienst der dänischen Armee – Statthalter des Königs auf Rügen, wo er 1678 fiel.[7

Der Sieg der schwedisch-französischen Allianz führte zu einer Wende. Im Frieden von Fontainebleau 1679 erhielt Christian Albrecht seine Länder zurück, musste jedoch hohe Entschädigungssummen an Dänemark zahlen. Dafür musste er mehrere Ämter in Holstein verpfänden. Er strengte einen Prozess gegen Kielmannsegg und seine Söhne wegen Veruntreuung an, der allerdings nie eröffnet wurde, aber dazu führte, dass auch Kielmanneggs Söhne das Land verließen. Die rivalisierenden Hofparteien waren kein Ersatz für den Verlust des fähigen Kanzlers.

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