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Musik in Worte gefasst

Hanno spielt Klavier (aus Buddenbrook, eine Familiensaga von Thomas Mann)

Es war ein ganz einfaches Motiv,

das er sich vorführte, ein Nichts, das Bruchstück einer nicht vorhandenen Melodie, eine Figur von anderthalb Takten, und als er sie zum ersten mal mit einer Kraft, die man ihm nicht zugetraut hätte, in tiefer Lage als einzelne Stimme ertönen ließ, wie als sollte sie von Posaunen einstimmig und befehlshaberisch als Urstoff und Ausgang alles Kommenden verkündet werden, war gar nicht abzusehen, was eigentlich gemeint sei. Als er sie aber im Diskant, in einer Klangfarbe von mattem Silber, harmonisiert wiederholte, erwies sich, dass sie im wesentlichen aus einer einzigen Auflösung bestand, einem sehnsüchtigen und schmerzlichen Hinsinken von einer Tonart in die andere – eine kurzatmige, armselige Erfindung, der aber durch die präzise und feierliche Entschiedenheit, mit der sie hingestellt und vorgebracht wurde, ein seltsamer, … weiterlesen

Viel Holz vor der Tür

Schaffe zur Zeit, dann hast du in der Not (im Winter)

Neupflanzung, ein Birnbaum

In der CDU Ellerau ist Rolf Schröder einziges aktives Mitglied. Auf dem Foto ist zu erkennen: In Ellerau gibt es viel Holz und neue Gehölze. Unsere Lage sehen wir so: Neu, frisch, aufgeräumt, mit vielen Reserven. Außer den Mitgliedsbeiträgen haben wir (leider) keine Parteispenden. Und die Mitgliedsbeiträge überweisen wir mehr als vollständig nach Segeberg. Da bleibt für Ellerau nichts. 

Ja, wir sind arm, haben aber viel Holz. Geradezu unerschöpflich sind unsere Ideen und Reserven. Der Bürgermeister Urban in Ellerau schuldet uns 250 EUR. So viel hat die Abmahnung des Abmahnvereins der Rotring-Nachfolger am Ende gekostet. Ursprünglich waren mehr als 3.000 EUR gefordert. Herr Storjohann hat dies auch noch als Werbung für Internetarbeit unter Parteifreunden verbreitet.

Aus den Veröffentlichungen des Bürgermeisters zum 35-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Højer-Ellerauweiterlesen

Die Gesellschaft vor Gefahren warnen

Foto Heike Schröder, Text von Deutschlandradio Kultur, von Boris Schumatsky

Am Ende bleiben beim Klimawandel nur Wahrheiten

„Ich mache mir Gedanken, dass in den schlimmsten Szenarien der Meeresspiegel einen Meter steigt und Millionen von Menschen nicht mehr dort leben können, wo sie im Moment leben. Und natürlich bin ich dann noch betroffen, wenn ich Bilder von Flüchtlingen sehe, die aufgrund von Naturkatastrophen vertrieben werden. Und wenn ich weiß, dass das wahrscheinlich in der Zukunft viel mehr zunehmen wird“, sagt Wolfgang Lucht, Professor am Potsdamer Institut für Klimaforschung.

„Ich spreche vom Klimawandel, der nicht anders, nicht schneller, nicht steiler, sondern eher deutlich moderater verläuft als in den letzten Jahrtausenden. Er wird aber seit Jahrzehnten immer schriller in eine apokalyptische Gefahr umgedeutet. Die Klimawissenschaft hat ein Kassandra-Problem. Einerseits tauchen in ihrem Forschungsfeld fast jährlich neue Gefahren auf: Häufung von Extremwetterereignissen wie Stürme … weiterlesen