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GV 18.11.2013

Öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung vom 18.11.2013

Zur außerordentlichen Sitzung wurde geladen, weil kurzfristige Terminvorgaben für ein Straßenbauprojekt des Bundes einzuhalten waren.

Als wichtiger Punkt steht die Ausstattung des neu zu erbauende Brückenbauwerks über die A7 der Kreisstraße K24 (Kadener Weg) erneut auf der Tagesordnung. Die Gemeinde Ellerau fordert im Zuge des Neubaus der Brücke, entlang des Brückenverlaufes, einen Radweg vorzusehen. An den Kosten wollen sich die Gemeinden Henstedt-Ulzburg und Alveslohe nicht beteiligen. Die Mehrkosten für einen kombinierten Geh- und Radweg entlang der Brücke werden mit 377.000 € beziffert. Ein Ausbau des Radweges  im Zuge des Kadener Weges ist bisher nicht gesichert.

Es wird überwiegend kritisch diskutiert. Der Kreis hat sich verpflichtet 1/3 der Kosten zu übernehmen. Auf die Gemeinde Ellerau fällt der Kostenanteil  von 2/3, = 251.000 €. Es wurde die mangelnde Unterstützung von Henstedt-Ulzburg und Alveslohe bedauert. Deutlich wird, dass Ellerau keine Lobby im Kreis hat. Zur letzten Sitzung des Nachbarschaftsausschusses hat die CDU Ellerau eine Eingabe gemacht.

Bei namentlicher Abstimmung stimmen 20 Gemeindevertreter der Vorlage zu. Es gibt je 1 nein von der SPD und vom Forum sowie eine Enthaltung von der SPD.

Die CDU Ellerau fordert an der Brücke den Bau einer  Autobahnanschlussstelle Henstedt-Ulzburg Süd, wie vor Jahren bereits eingehend diskutiert. Im Zuge des Ausbaues der K24 mit Radweg ist die Straße nördlich um Ellerau herumzuführen mit Anschluss südwestlich an die L76, Ellerauer Straße, auf Quickborner Gebiet. Hieraus ergibt sich ein übergeordnetes Verkehrskonzept. Diese Umgehung kommt einer Ortsumgehung Ellerau gleich. Sie entlastet die Dorfstaße, den Berliner Damm und den Bahnübergang zur Bahnstraße auf Quickborner Gebiet. Der Durchgangsverkehr Alveslohe-Quickborn, sowie der  Henstedt-Ulzburg-Quickborn wird aus Ellerau herausgehalten. Dorfstraße und Berliner Damm werden innerörtliche Straßen.

Die Maßnahme ist für Ellerau existenziell…  Dorfstraße, Berliner Damm würden zu innerörtlichen Straßen, der gefährliche Zugang zur Grundschule und zu den Kindertagesstätten wäre beseitigt. Ellerau ist immer gekniffen, weil aus allen Richtungen die hier zur Verfügung stehenden Straßen einen Ring bilden und von allen Seiten, im Falle von Umleitungen, da hineingefahren wird. Es geht nicht an, dass sich Umleitungsverkehr über Berliner Damm, Skandinavien Allee, Am Felde, Brombeerweg, Buchenweg oder entgegengesetzt Buchenweg, Moortwiete, Dorfstr., Berliner Damm zwängen muss.

Rolf Schröder

Niederschrift der Sitzung ist veröffentlicht