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Ellerauer Beitrag zum Quickborner Haushalt

Quickborner Knöllchen

Heimatiche Gefühle für Quickborn

Nun fühle ich mich fast 40 Jahre wohl in Quickborn und Ellerau. Keine fünf Minuten Unaufmerksamkeit kosten mich heute 10 Euro. Schadenfroh klärt mich meine Frau über die Verhältnisse auf: “Weißt Du denn nicht, dass die Parkscheibe sogar beim Aldi-Markt in Quickborn ausgelegt werden muss?”

Ellerau bietet freie Parkflächen. Unsere Gemeinde hat auch kein Personal zur Knöllchenverteilung abgestellt.

Zu dem stelle ich fest, dass Quickborn bei der HSH Nordbank ein Konto hat. Ob meine 10 Euro da sicher sind? Erstaunt bin ich, dass die HSH Nordbank auch mit kleinen Fischen, wie Parksündern, beschäftigt ist. Kümmert sie sich doch allgemein nur um große und sehr große Schiffe. Bezahlen kann ich vorläufig nicht, weil die Konto-Nr. geschwärzt ist.

Heike Schröder, Foto: Anke Strankmeyer

Quickborner Theaterfreunde benutzen für Fahrten mit dem Kulturbus Heike Schröder Ellerau auch das kostenfreie und komfortable Parkhaus am zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Quickborn. Zugleich bietet Ellerau freies, unbegrenztes Parken am Ellerauer Zentrum.

 

Besitzstand wahren und verbessern

Politik ist gesammelte Intelligenz

Bestehendes wird zur Saat des Neuen

Der Wähler dreht am Rad

Vorhandenes kann umgewandelt werden, zu Neuem. Damit entsteht ähnliches, von besserer Art. Nicht nur Politiker sondern auch Erfinder werden für diese Arbeit gut bezahlt.

Ernte, Denken, Lernen, Können, Erarbeitetes, Überlassenes, Geschenktes wird sozial und gerecht verteilt. Daraus folgt, dass Politik gesammelte Intelligenz ist, mit viel Wirkung auf den Einzelnen.

Menschen brauchen Besitz. In guten Zeiten sind sie geneigt aufzuteilen, auszuteilen oder mitzuteilen. Beim Teilen erhält jeder das Seine. Bescheidene Menschen sind immer im Nachteil.

“Sie verlangen sehr viel – vielleicht zu viel? Ihre Forderungen können eine Beziehung mehr als belasten. Vielleicht sollten Sie vom Besitzstandsdenken Abstand nehmen?” (Horoskop Text für Widder, im März 2017).

Nach der Wahl stehen zähe Koalitionsverhandlungen an. Regierung braucht Mehrheit. Der Wähler hat, auch wenn er sich kümmert, nicht mehr das Wort.

Siehe vor einem Jahr: Archiv

Stammtischgespräch

Wer recht hat, hat Recht

Alfons zu Dietmar:

„Mensch Dietmar, hast Du mitbekommen, wie einfach man jetzt andere Meinungen wegwischen kann? Du musst nur behaupten der Andere hat keine Sachkenntnis – und Zack bist du der, der Bescheid weiß und der andere ist der doofe – total easy“.

Dietmar:

„Ja stimmt, dann noch ein bisschen Zahlen Spielerei und schon haste gewonnen. Dass dann am Ende der Rechnung tatsächlich ein Plus an Einnahmen steht, was von Ellerauer Eltern und Betrieben erwirtschaftet werden muss, das interessiert doch nachher sowieso keinen“.

Alfons:

„Genau, Hauptsache alle glauben der andere hat keine Ahnung“.

Dietmar:

„Toll wie einfach Politik ist“!

Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr und zur Erheiterung habe ich Euch ein kleines und natürlich rein fiktives Stammtischgespräch angefügt.

Viele Grüße, Hermann

Siehe: BVE Glosse aus Dez 2014

Hähne legen keine Eier

Man mag angesichts der beschriebenen Wohlstandes gar nicht an die Werke von Gemeindevertretern und Ausschussvorsitzenden denken. Wie mühsam und undankbar ist doch Ihr Job…

Was war zuerst, das Ei, die Henne oder der Hahn?

Zwei hart gekochte Eier waren übriggeblieben. Ich entdeckte sie im Kühlschrank und machte mich darüber her. Beim entfernen der Schale dachte ich: “Wie wunderbar ist doch ein Ei”. Das  Huhn (sächlich) legt jeden Tag ein Ei, manchmal auch zwei. Das sind 365 Eier im Jahr. 

365 Eier im Jahr

Hühnereier in Irland

Die Frucht der Henne, das Ei, ist ansehnlich, weiß oder braun, mit optimaler Gestalt (eben ein Ei), mit stabiler, haltbarer Schale, mit innenliegender Haut sowie glattem, ansehnlichen Eiweiß darin, mit eingebettetem Dotter. Wenn es gekocht ist, stellt es sich als grandios angelegtes, wohlschmeckendes Lebensmittel dar. Welchen Anteil hat der Hahn am Ei?

Betrachtet man das (hier hat künstliche Intelligenz ohne mein Zutun das richtige “die” automatisch in “das” umgewandelt) Werke des Hahnes, oh Mann, wie bescheiden ist das, bei Licht betrachtet. Der Hahn schreitet ansehnlich zwischen seinen Hennen einher, nimmt sich aufwendig. Mit seinen lang herabgebogenen bunten Federn und seinem steifen, hochaufgerichteten, gezackten Kamm und heruntergezogenen Lefzen am Kopf, sieht er gut aus. Wie elegant schön er sich doch gegenüber den schlichten, grauen Hennen ausnimmt!  Wenn es ihm gut geht, steigt er auf ein Podest (Misthaufen, wenn vorhanden) und schreit, so laut er kann: “Ki Ke Ri Ki” und wiederholt dies einige Male. Dabei schwillt ihm ein roter Kamm auf dem Haupt. Jeden Eindringling in seinen Hagen bekämpft er heftig.

Angesichts der Wohlstände 

mag man nicht an die Werke von Gemeindevertretern und Ausschussvorsitzenden denken! Wie mühsam und undankbar ist doch Ihr Job. Wer legt wohl die Eier und wer führt sie dem Kochtopf zu? Noch besser wäre es, die Eier auszubrüten. Aber auch dieses Geschäft können Hähne nicht. Hennen heißen Glucken, wenn sie brüten. Für die Zeit des Brütens hören sie auf Eier zu legen. Als Kind habe ich Eier mit einer Glühbirne ausgebrütet. Wenig Leistung war erforderlich. Eine 15-Watt Lampe war optimal. Die Küken wuchsen in meinem Zimmer auf, bis meine Mutter sie schließlich hinausbeförderte.

Der Bergsteiger Reinhold Messner hat über weibliches, über unsere Frauen gesagt: “Die Frau ist oberste Instanz, sie hat Recht, sie hat das letzte Wort. Es ist entschieden: Die Frau ist Gott, weil sie Schöpfer ewigen menschlichen Lebens ist. Schöpferische Kraft weckt Begeisterung, gibt Lebensfreude, stiftet Sinn. Was ich heute mache, oder morgen machen will, trägt mich. Alles Geleistete ist Biographie, mehr nicht.”

Lesen Sie regelmäßig Protokolle der Sitzungen der Gemeindevertretung und, auf dieser Seite, die Glossen. Es macht Spaß…

Aktualisiert am 01.11.201