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Freunde sind solche, die über Dich wachen

Wo findest du Freunde? Wo ist dein Ascheberg

Kompliziere Bahnlinien in Schleswig-Holstein

Der weite Weg zu Oma

Meistens kennst du sie nicht, deine wahren Freunde. Für Jungen gibt es nur Feunde. Oma Evers in Lübeck war mein Freund. „Mein lieber Freund, das machst Du nie wieder”, sagte Tante Lili. Es war die am häufigsten gehörte Redewendung in meiner Kindheit. Je größer der Ungehorsam war, umso größer wurde die anteilnehmende sog. „Freundschaft“.

Asche ist verbranntes Material, verbrauchte Energie

Mit unterschiedlicher Lautstärke waren die Ansprachen verbunden, bis hin zu gefährlichem Schweigen. Da war der steil nach oben gerichtete Zeigefinger, der wild zur Seite hin und her heftig geschüttelt wurde. Meist wurde ich am Ohrläppchen gezogen, was dazu führte, dass Eines länger wurde das Andere. Stellen Sie sich ein kaum 3-jähriges Kind vor, das die Welt erkunden will. Täglich erfährt es, was Freundschaft ist. Ich habe das schnell gelernt.

Heute begegnete ich einem Freund

Als der (Geschäfts-) Freund den Raum betrat, war ich aufgestanden. Unwirsch sagte er bestimmt: „Bleiben Sie sitzen, behalten Sie Platz“. Ich blieb dennoch stehen und bemerkte, das sei ich gewohnt. Er bestand weiter darauf, dass ich mich setzen solle und ich bestand auf meinem Ungehorsam. Ich erklärte, ich würde meistens gerade das gern machen, was ich nicht solle. Das Eis war gebrochen. Lachend setzten wir uns beide.

Mädel-Klasse 7c 1953, Besuch Till Eulenspiegel in Mölln. “Wie GROSS waren doch die 12-jährigen Mädel aus Bordesholm.”

„Ich habe keine Freunde“ sagte er. „Doch“, sagte ich, „ich bin ihr Freund“. Wieder lachten wir beide. „Es war mein Opa, der mich mit 12 Jahren in der voll besetzten S-Bahn aufklärte“, sagte er. „Ich saß da mit rotem Gesicht, nachdem er mich vor allen Leuten angewiesen hatte, niemals einem Mädchen in einen dunklen Hauseingang zu folgen“.

„Mit 13 Jahren war ich heimlich, unsterblich in ein Mädchen aus der siebenten Klasse verliebt“, antwortete ich. Ich war in der achten Klasse und 13 Jahre alt. Das Klassenfoto habe ich mir damals “besorgt”. Ich habe die “Freundin” nie angesprochen. Stundenlang saß ich versteckt im Knick am “Posten 84” (Bahnstrecke Kiel-Hamburg) und wartete bis sie einmal aus ihrem Elternhaus heraustrat. Danach fuhr ich glücklich, wie im Traum, auf meinem Fahrrad nach Hause.

Wahre Freunde sind unsichtbar

Das Wort „Freund“ ist jetzt im Raum. Mit meinem neuen Freund vereinbarte ich, darüber zu grübeln, wer uns in unserem Leben zu dem geführt hat, was wir jetzt sind. Vielleicht erkennen wir den einen oder den anderen. Aber die meisten unserer Lehrer, Gönner, Förderer werden wir vergessen haben oder gar nicht wahrgenommen haben. Ohne Förderung geht lernen nicht. Immer brauchen wir jemanden, der uns bewegt und uns anleitet, Fortschritt zu machen. Wir haben noch gelernt “uns führen zu lassen”. Führung war nicht verpönt.

Fünf Jahre Kindheit von 1940 bis 1945

Ich war wohl 3 Jahre alt, als Kapitän Pfingst sonntags regelmäßig zu Besuch kam. Kapitän Pfingst war auch Maler. Ich durfte singen und ihm zusehen. Mir wurde erlaubt unter dem weiß geschmückten Kaffeetisch zu sitzen. Es herrschte vollkommene Stille in dem sonnendurchfluteten Alkoven im 1. Stock des Hauses an der Margarethenstrasse 8 a in Lübeck. Wenn ich sang verstummte jedes Wort im Raum. Niemand durfte eintreten und stören. Und ich durfte so lange singen, wie ich wollte.

Heute will Quickborn mein Ascheberg verwalten

Es war meine Kindheit in den Kriegswirren mit Bomben, Vernichtung und täglich sichtbarem, grauenhaftem Sterben. Ich habe gelernt, allein mit der Bahn von Bordesholm über Kiel – Ascheberg nach Lübeck zu fahren. Ascheberg war eine Station, die ich mir merken konnte, weil ich wusste, was Asche ist. Manchmal hielt der Zug, wegen Fliegeralarm. Ich hatte gelernt, zu Fuß vom zerstörten Lübecker Hauptbahnhof über die Moislinger Allee zur Margarethenstraße zu wandern. An der Moislinger Allee konnte ich beliebig schlendern und mich über die zerstörten Villen wundern.

Die frischen Trümmer an der Moislinger Allee in Lübeck

Ich habe dort die ganz sauberen, frischen Trümmer gesehen an denen noch die Gardinen hingen. Später wuchsen dort Birken heraus. Wenn Sprengbomben “im Spiel” waren gab es keine rußigen Trümmer. Das zerstörte Straßenbahndepot lag auf der gegenüber liegenden Straßenseite, mit vielen zerstörten Straßenbahnen.

1946 wurden die Dräger-Werke, gegenüber der Margarethenstraße, von britischen Soldaten bewacht. Meine Schwestern dachten, es seien Amerikaner, weil dort manchmal schwarze Soldaten Wache hielten. Als ich 1946 zur Schule kam, konnte ich das kleine und das große Ein-Mal-Eins aufsagen. Nachdem ich mich mit dem großen Ein-Mal-Eins befasste, hatte ich gelernt mit Zahlen zu rechnen. Das machte mir viel Spaß. Schule war sehr langweilig. Heute will Quickborn Ascheberg verwalten. Mit dem Volkslied “Zehn kleine Nergerlein” lernten wir rückwärts zu zählen.

Geister sind die, die Du gerufen hast

Asche wird zu verbrannter Erde. Sie ist sehr fruchtbar, so dass neues Leben wachsen kann. Freunde sind an erster Stelle dein Vater und deine Mutter. Wo sind die Omas und Opas, die den Kleinkindern heute den Weg weisen? Sind sie mit dem Wohnmobil unterwegs oder auf Kreuzfahrt? Welchen Raum geben wir unseren Kindern und Kindeskindern? Politik lebt von Mehrheit und Mehrheit kann nur gewöhnlicher Durchschnitt sein. Wie wird Urvertrauen gebildet?

Große Mehrheiten sind gefährlich. Wie lassen wir uns führen?

Überwältigende Mehrheiten sind immer gefährlich. “Wie werden demokratische Mehrheiten gebildet”, das müssen wir uns fragen. Fallen wir auf Scharlatane herein? Weltverbesserer werben um unser Gunst und verbreiten Angst. Es sind einzelne, die den Weg weisen. Sind sie zuverlässig? Misstrauen zieht ein in unsere Gesellschaft. Verlieren wir nicht den Glauben an das Gute. Zu viele handeln aus Kalkül und mit Verführung. Lassen wir uns nicht täuschen und nicht verführen. Lassen wir uns führen.

Freunde und ein Nachbar, ein klassischer Kommentar auf Facebook

Begegnungen mit dem Spott

Spott kann verletzen und beleidigen

Spott kann beleidigen

Als ich drei oder vier Jahre alt war hatte ich eine seltsame Begegnung. Meine Mutter war nicht besonders groß gewachsen und dennoch sah ich am hellen Tag eine besonders kleine Frau. Mich beschäftigte das so sehr, dass ich mich versteckte und sie beobachtete.

Auf- und abfälliges handeln kann Absicht sein

Nach einigen Tagen traute ich mir eine Ansprache zu und rief, nur den Kopf um die Hausecke steckend: „Lütte Fru, lütte Fru (kleine Frau)“. Dann lief ich schnell fort. Das geschah mehrere Tage, bis ich beobachtete, wie die Frau an unsere Haustür trat und klingelte. Nach einiger Zeit verschwand meine Mutter mit der Besucherin im Haus. Ich ahnte, das konnte nicht gut ausgehen. Manches heilt die Zeit. So verschwand ich für den Rest des Tages.

Spott hat Folgen

Als ich am Abend unauffällig ins Haus kam, entstand Gepolter. Meine Mutter rief mich umgehend in die Gute-Stube und schloss die Tür. Ernsthaft setzte sich meine Mutter mir gegenüber und tadelte mich, wegen meines Ausrufes. Meine Geschwister lauschten an der Tür. Wohl zerknirscht nahm ich den Tadel hin und gelobte Besserung. Dennoch wurde die Nachbarin am nächsten Tag ins Haus eingeladen und ich musste mich, im Beisein der ganzen Familie, entschuldigen. Die Nachbarin war mir danach besonders zugetan.

Intelligenz steht im Gesicht geschrieben

Nun wusste ich, dass man nicht spottet. Ich war ja selbst klein gewachsen. Aber es gibt noch mehr auffällige Menschen. So machte ich in der Schule die Erfahrung, dass besonders kluge Mitschüler verspottet wurden. Sie taten mir leid und heimlich ließ ich es sie spüren, dass ich ihnen zugetan war. Das ist bis heute so geblieben, und ich habe meinen Kindern immer wieder geraten die Gesellschaft kluger Menschen zu suchen. Mit welchem Erfolg? Na ja! Streber sind nicht beliebt.

Andere Verletzungen

Nun gibt es noch viele Möglichkeiten verletzend zu sein. Man kann auch mit Vergleichen und mit Körpersprache verletzen. Manche Menschen tragen ein spöttisches, ein seltsames Lächeln täglich im Gesicht. In der Gemeindevertretung bin ich mehreren solcher Menschen begegnet. Sie haben studiert, promiviert und tragen dennoch solche Gesichter. Mit diesen habe ich Mitgefühl. Aber auch sie verspotten Menschen (siehe Glosse). Diese Menschen aber brauchen Hilfe (Katagelophobie).

Dankbarkeit

Bis heute ertrage ich Spott. Dies verletzt mich nicht. Es gibt viel Gelegenheit zu beobachten, welchen Schaden abfälliges Handeln und Spott überall anrichtet. Danke Mutter!

http://gemeindevertreter.nordc.de/?s=Schaden

Energie im Auf und Ab zwischen Arm und Reich

Nach dem Gesetz zur Erhaltung von Energie, ist Energie unendlich. Energie wird erst „verbraucht“, wenn sie in Nutzen umgewandelt ist. Einsähen eines Kornfeldes, einschlagen eines Pfahles oder betreiben einer Heizung sind Beispiele für Energieverbrauch. Erst mit „Energie“ lässt sich ein Kraftwerk betreiben oder ein Rasenmäher bewegen, oder eine Straße bauen. …

Jeder Lichtpunkt ist eine moderne Stadt. Wo Energie ist, leuchtet es bei Nacht. Weite Teile der Welt liegen ohne Energie im Dunkeln

Alle Einstellungen sind sorgfältig angelegt

Sobald Sie Radfahren gelernt haben, regelt Ihr Gehirn Gleichgewicht, Richtung und Geschwindigkeit. Ohne viel nachzudenken, erreichen Sie Ihr Ziel. Wo der Weg nicht bekannt ist, kommt Technik zum Einsatz. Kinder lernen mit komplizierten Geräten umzugehen, weil sie es wollen. Oft genügt ein Knopfdruck, um etwas zu bewirken. Laut und leise wird angepasst. Lampen leuchten gewöhnlich gleichmäßig. Ebenso ist Geschwindigkeit ideal, wenn sie gleichmäßig ist. Dies gilt auch für gleichmäßig-beschleunigte und gleichermaßen für gleichmäßig-verminderte Bewegungen. Immer ist durchschnittliches, mittelmäßiges von hohem Interesse.

Ständig verfügbare Energie wird gebraucht

Außenseiter, Eliten sind nicht Mittelmaß und schon gar nicht Maßstab. Die Lastspitze lässt Energie zusammenbrechen, mittlere Last ist gut beherrschbar. Vielleicht werden Sie heute einen Lichtschalter betätigen. Oder Sie werden Essen aus dem Kühlschrank nehmen. Auf dem Laptop können Sie eine Taste drücken, um online zu gehen. Wahrscheinlich denken Sie nicht mehr über diese Einstellungen nach.

Aber was Sie da machen, ist etwas Außergewöhnliches. Sie setzen eine Superkraft ein, den Zugang zu Energie. Das klingt lächerlich, nicht wahr? Aber stellen Sie sich eine Minute lang ein Leben ohne Energie vor. Sie könnten keinen Laptop, kein Handy und kein Fernsehgerät einschalten und keine Videospiele spielen. Sie hätten kein Licht, keine Klimaanlage oder das Internet, um diese Zeilen zu lesen.

Konstante Geschwindigkeit fährt am besten

Wenn Sie mit dem Auto Entfernung zurücklegen müssen, können Sie sich vornehmen, den Tempomaten einzuschalten. Bequem fahren Sie mit der gewählten Durchschnittsgeschwindigkeit. Sie können den Fuß vom Gaspedal nehmen, sparen viel Energie und kommen wahrscheinlich ausgeruhter und schneller ans Ziel. Ihre Energiequelle wird es Ihnen danken.

Energietechnik ist hoch entwickelt

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Operationsverstärker ist idealer Rechner, er kann analog. Geregelt wird proportional, integral und differenzial. Weiterentwicklung ist der Prozessor mit ungeahnter Leistung.

Außen und innen am Haus wird die Temperatur gemessen. Die Differenz wird der Heizung mitgeteilt. Der Regler bestimmt, wo und wie Wärme geliefert werden soll. Das Ergebnis ist bequeme Wärme im Haus. Jeder weiß, dass die Innentemperatur exakt 21,00 Grad beträgt.

Menschen lassen sich täuschen

Mancher friert bei 21 Grad und manchem ist es zu warm. Ärzte messen beim Menschen Temperatur, Blutdruck, Puls, Gewicht und vieles mehr. Mit Medikamenten, Lebensregeln versuchen Ärzte den Menschen einzustellen. Immer sind sie besorgt, wenn es Abweichungen von Normwerten gibt. Es soll alles in der richtigen Menge gegessen und getrunken werden. Bei immer mehr Verzicht soll es uns immer besser gehen. Biologie wird zum Marketingprodukt.

Der Gesetzgeber regelt auch

Regierungen werden vom Bürger gewählt. Sie und Verwaltungen treffen Regelungen für den Alltag. Mittlerweile sind es so viele Gesetze, Vorschriften, Verordnungen und Bestimmungen, dass ein natürlicher Mensch ohne Berater das nicht mehr übersieht. Deshalb ist Werbung, Aufklärung und Beratung im Aufwind. Infolge entsteht viel Nutzen für Medien, Berater und Dienstleister. Es gilt, wichtige, neue Investitionen zu tätigen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Computer mit Internet wird für den Hausgebrauch unverzichtbar. Künstliche Intelligenz entlastet und kann für logische Verknüpfungen sorgen.

Glücklich sein mit Technik und Fortschritt

Wer von Ihnen mag nicht den weiten Horizont und das Auf- und Ab bei Landschaft und Wasser? Technischer Fortschritt, Physik, Geschwindigkeit neue Erkenntnisse vervielfachen das Leben. Aus- und Ansehen bei Menschen entscheiden über Erfolg oder Misserfolg. Tiere und Natur passen sich an, um zu überleben. Der Mensch kann dies auch. Klangwunder bei Gesang, Sprache und Musik machen Kultur und Freunde. Farben, Bilder und Statuen verschönern das Leben. Der Mensch kann vereinfachen, tasten, denken fühlen und Riechen und vieles mehr.

Am Anfang und am Ende ist das Netz

Kein Mensch kann allein leben. Der Mensch mag vergessen, aber das Netz vergisst nichts. Ewiger Bestand ist mit speichern im Internet möglich geworden. Solange wir Energie genug haben, wird der einzelne Mensch unsterblich. Menschliches Leben beginnt etwa neun Monate vor der Geburt und endet mit der Sterbeurkunde. Ein Arzt muss die Sterbeurkunde ausstellen und sie vernetzen. Um etwas einfacher zu machen, wird zunehmend Künstliche Intelligenzen (KI) entwickelt …

Der Hahn, der Hahn und nicht die Henne

Steht der Hahn auf dem Mist, bleibt das Wetter wie es ist

Der Hahn ist König auf dem Hühnerhof und Schreihals. Auch die Henne weiß, dass morgens die Sonne aufgeht. “Deshalb muss sie aber nicht schon früh am Morgen krähen”, sagt Julia Klöckner, Bundessministerin für Ernährung und Landwirtshaft

Als die meisten von uns jung waren, gab es keine Computerspiele. So waren wir genötigt, uns selbst Spiele auszudenken. Das erdachte Spiel heißt: „Der Hahn, der Hahn und nicht die Henne“.

Wie wird aus der Henne ein Hahn?

Jedes Kind kennt den Hahn, die Henne und das Ei. In Gesellschaft und Kindheit spielt das Gefüge um den Wert der Dinge eine treibende Rolle. Deshalb hatten wir uns dieses Fragespiel zum Training und zur Weiterbildung ausgedacht. So gilt es z. B. eine Antwort zu finden auf Fragen wie: “Was war zuerst, der Hahn, die Henne oder das Ei”?

Rhodeländer Hahn

Seine bunten Federn reichen von schwarz-rot bis nach Gold, mit viel Braun. Wenn er aufgeregt ist, steht er in seinem Hühnerhof kerzengerade da, mehr hoch als breit. Am Kopf wächst ihm ein steifer, feuerroter Kamm. Bis zum Hals stäuben sich seine Brustfedern. Sein Schwanz biegt er zum hinteren Abschluss, schöner als ein Regenbogen sein kann, ansehnlich und ausladend in die Welt. Ein festlicher, menschlicher Frack mit seinen zwei schlaff herunterhängenden schwarzen Lefzen, kann nicht schöner sein.

Sein Haupt dreht der Hahn in alle Richtungen und überblickt aufmerksam seinen Bestand an Hennen. Gelegentlich bestätigt er stimmengewaltig, laut und deutlich, mit seinem langgezogenen Kampfruf „Ki-Ke-Ri-Ki“, seine Kompetenz. Sollte ein Junghahn in der Nähe sein, antwortet der mit einem elenden, schaurigen Krächzen. Mit Jungmännern haben Junghähne den Stimmbruch gemeinsam. Einen Nebenbuhler duldet der Hahn in seinem Hühnergehege nicht.

Manchmal schreitet der Hahn, wenn er mit dem Picken aufgehört hat, senkrecht mit hochaufgerichtetem rotem Kamm, durch sein Gelände. Unauffällig nähert er sich einer Henne und streift ganz nebensächlich mit seinem Gefieder das Kleid der Henne. Wenn diese den Druck erwidert, springt der Hahn kurz auf die Henne, schüttelt sich kurz, und steigt unauffällig wieder ab. Alle Aufregung fällt von ihm ab. Als wäre nichts geschehen, entfernt er sich und pickt sein Futter. Noch nicht erforscht ist, ob der Hahn eine Henne bevorzugt.

Nun ist die Henne betroffen

Sie sucht sich ein stilles Plätzchen, ihr Nest. Dort setzt sie sich bequem zum Ausruhen hinein. Nach einer Weile, gerät sie in Unruhe und Panik. Sie drückt unter lautem Schmerzensgeschrei ein Ei heraus. Ihr Schrei erfüllt den ganzen Hühnerhof. Er klingt etwa so: „Der Hahn, der Hahn und nicht die Henne!“. Wenn sie ausreichend geschrien und ein Ei gelegt hat, kehrt sie auf den Hühnerhof zurück.

Ein- bis zweimal im Jahr wird eine “Henne brütig”. Noch nicht erforscht ist, warum eine Henne plötzlich auf Eiern sitzen bleibt. Dies geschieht, wenn genügend Eier im Nest sind. Die Henne beginnt zu brüten. Ihre rollenden Glucklaute verraten, dass sie nicht gestört werden will. Nach vielen Tagen sind die Eier ausgebrütet und die Küken geschlüpft. Nun wird die Henne Glucke. genannt. Anschließend kümmert sich die Glucke um Aufzucht der Küken. In dieser Zeit beachtet die Henne den Hahn nicht. Zur Abschreckung des Hahnes ruft sie mit “Gluck, Gluck” ihre Küken zusammen, weshalb sie nun Glucke heist, bis die Küken groß sind. Es ist nicht bekannt, ob der Hahn einzelne Hennen bevorzugt.

Nachdem wir nun wissen, wie es auf einem Hühnerhof zugeht (man beachte das Wort Hühnerhof, er heißt nicht etwa Hahnenhof), können wir mit unserem Fragespiel beginnen: Ein Spieler denkt sich eine Frage aus. Er teilt sie den versammelten Spielern mit. Nach Bedenkzeit folgt mit lautem Ruf der Startschuss: „Der Hahn, der Hahn und nicht die Henne“. Die Antworten werden geprüft. Wer als Erstes die beste und richtige Antwort weiß, ist Sieger und bekommt den Punkt.

  • Es ist ein Ding.
  • Wie ein Pfifferling.
  • Kann geh’n, kann steh’n,
  • Kann auf dem Kopf nach Hause geh’n …

Pfifferling

Unter Gender wurde bekannt

Frauen werden durch den Ausruf: “Der Hahn, der Hahn und nicht die Henne”, derartig abgelenkt, irritiert und beunruhigt, dass sie zu einer vernünftigen Aussage nicht mehr fähig sind. Bei diesem Spiel unterliegen sie regelmäßig der männlichen Dominanz. Untersuchungen haben bestätigt, dass der Ausruf: „Der Hahn, der Hahn …“ das weibliche Geschlecht aufregt, diskriminiert und verunsichert. Besonders Frauen sind negativ betroffen. Die Gleichstellungs-Beauftragte der Bundesregierung wird deshalb gebeten, für Parität zu sorgen unter Einführung von Grenzwerten (höchstens ein Mann in der Spielgruppe), einen Gesetzentwurf zur Anpassung einzubringen.

KommentarIch kenne das als “Spiel”, um jemanden zu ärgern. A: “Sag mal: Der Hahn, der Hahn, und nicht die Henne!” B: “Der Hahn, der Hahn und nicht die Henne”. A: “Falsch, du sollst sagen: Der Hahn der Hahn und nicht die Henne”. B: sag ich doch:…”
Und so wiederholt sich das, bis B endlich merkt, dass er nur “Der Hahn, der Hahn” sagen soll (und eben _nicht_ “die Henne”).