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Urheberschaft und Rechtschutz: Die Welle

Allers was der Mensch im Kopf hat ist frei …

Hoffnung. Rettung aus Seenot, Gemälde von R. Pauliz


Der Mensch macht was er kann

Boot, mit einem Home-3D-Drucker gedruckt …

Kommerz, Kunst, Kultur Schule und Lehre. Nachbilden, abbilden, umbilden, nutzen, abschreiben, vermehren …

Das vorhergehende Wasser ist noch nicht abgelaufen, da bricht die neue Welle herein. Dann aber, viel zu nah an der Steilküste, folgt das übergroße magische Totenschiff mit seinen drei unbeschädigten Masten und den intakten Rahen. Der Sturm bläht das zerrissene Segel auf, so als würde er das Schiff noch steuern. Aus tiefem Wasser wird die Welle das Schiff anheben, auf den extra hergerichteten Balkon am steilen, felsigen Ufer heben und weich absetzen. Erst danach wird die Welle brechen und abfließen. Auf der Höhe der Flut wird das Schiff fest liegen, wie in einem sicheren, trockenen Dock. Mann und Ladung werden an der unwirklichen, steilen Felsküste gerettet sein …

Welle mit Original-Copyright-Rechtschutz für Urheberschaft

Die Welle lässt sich nicht schützen. Mit dem neuen, bejubelten europäischen Gesetz zur Urheberschaft ist mir klar geworden: Der Mensch macht was er gelernt und eingeübt hat und was er kann. Wer sich etwas ausdenkt und dies niederlegt, hat ein Recht auf das Werk, das daraus entsteht. Am Ende entstehen Werke, Stücke, die man anfassen, zerlegen und in Teile, in Geld auflösen kann. Das ist es, was der Computer unterscheiden kann: Wert oder Unwert für den Einzelnen.

Manchmal sehe ich ein Bild. Ich möchte Worte dazu finden. Oft ist es auch umgekehrt. Ich habe Worte und suche eine passende Abbildung dazu. Dann streife ich durch Haus, Garten und Landschaft, bis eine Antwort gefunden ist. Mit dem Handy sind Originale leicht abzubilden. Handy ersetzt eigene Augen. Schließlich wird der Computer mit seiner Intelligenz weltweit das Cover (Abdeckung), dessen Urheberschaft und den Unterschied zu meinen Augen entschlüsseln …

Der Mensch aber kann viel mehr. Er kann neues produzieren, etwas kaufen, es in Worte fassen, etwas empfinden. Er kann Freude haben, Gefühle teilen und dafür persönlich eintreten. Kultur darf nicht zu Kommerz entarten, wie es bei Fernsehen, Presse täglich vorgeführt wird. Unsere Freiheit und unsere Entscheidungsfreiheit ist in Gefahr …

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