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Norderstedt hat Verwaltungsgemeinschaft mit Ellerau aufgekündigt

Politiker sollten sich nicht von Ängsten leiten lassen, sondern davon, was gut für die Gemeinde ist.

Was gut für die Gemeinde ist, ist gut für die Bürger. CDU in Ellerau ist Partei der Erneuerung

Rainer Ute Harms, Bilsen

Liebe Ellerauerinnen, liebe Ellerauer,

in der Zeitung las ich, dass Ellerau mit der Stadt Norderstedt über die Verwaltungsgemeinschaft neu verhandeln muss. Ich habe nie verstanden, warum die Ellerauer Verantwortlichen damals nicht auch mit der Stadt Quickborn gesprochen haben.

Zwar weiß ich, dass die Ellerauer Politiker permanent fürchten, von der Stadt Quickborn „geschluckt zu werden“. Da sind ganz alte Ängste im Spiel. Politiker sollten sich aber nicht von Ängsten leiten lassen, sondern davon, was gut für die Gemeinde ist.

Eine Verwaltungsgemeinschaft mit Quickborn wäre sicher billiger, bürgernäher und bestimmt auch effizienter als eine Riesenverwaltung, wie in Norderstedt. Hinzu kommt, dass durch die Öffnungszeiten des Quickborner Rathauses die Bürger Elleraus auch einen besseren Service vor Ort erhielten. Da Ellerau und Quickborn durch ihre Lage dermaßen verzahnt sind, sollten diese Kommunen zum Wohle aller Bürger sowieso enger zusammenarbeiten. Dies ließe sich sicher in einem Vertrag über die Verwaltungsgemeinschaft gerecht regeln.

Voraussetzung wäre aber, dass es in Ellerau weitsichtige Politiker gibt, die sich nicht von den Ängsten der Vergangenheit leiten lassen, sondern die das Wohl der Bürger in der Zukunft im Sinn haben. Im nächsten Jahr kann man solche Politiker bei der bevorstehenden Wahl zur Gemeindevertretung wählen.

Rainer Ute Harms
Bürgermeister a. D.

Leserbrief aus Quickborner Umschau vom 13. Dez 2017

 

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