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Wohnst du noch oder siedelst du schon in Schleswig-Holstein

Das System Investment belohnt nicht “Leistung des Einzelnen

Wohnungsnot war das meist gebrauchte Wort in den 1950er Jahren. Im Umkreis der zerstörten Städte kamen zu den ausgebomten Menschen Heimatvertriebene und Flüchtlinge hinzu. In Schleswig-Holstein wurde schon wärend des Krieges begonnen, Siedlungen für ausgebombte Familien zu bauen.

Beispiele dafür sind die Siedlungen in Bordesholm und Flintbek. Kleinsiedlungen mit Stallungen und großem Garten zur Eigenversorgung wurden für Heimatvertriebene nach dem Krieg bereitgestellt. Ein beispielloses Siedlungs- und Neubauprogramm wurde in allen Kommunen und Städten gestartet. Die Bunderegierung legte Förderprogramme für Wohnungsbau auf und baute Sozialwohnungen.

Heute besteht wieder Wohnungsnot

Mit mehr als 1,5 Millionen Menschen nahm Schleswig-Holstein die meisten Flüchtlinge in Deutschland auf. Notunterkünfte und Behelfsheime wurden geschaffen. In den menschenleer gewordenen Gebieten in Polen wurden Menschen zwangsweise umgesiedelt. Das ist deutsche und europäische Geschiche der letzten 70 Jahre für Millionen Menschen in Mitteleuropa. In Ellerau stieg die Einwohnerzahl von einige hundert auf einige tausend Menschen. Ansiedlungspolitik wird heute weitgehend nur noch  im Bereich Wirtschaft, Gewerbeansiedlung betrieben.

Siedler besiedeln neue Landstriche

Siedler sind es, die freies Land fruchtbar machen. Umsiedler sind meist gewaltsam eingegliedert worden. Wie aufgehoben fühlt sich jemand, der – Leben und Leiden seiner Väter und Vorväter im Blick – eine Familie für Zukunft gegründet hat und nach vielen Jahren unerwünscht ist?

Wie wird Heimatrecht und Wohnrecht entschieden? Heimat ist mit Grund und Boden und Region verbunden. Wie fühlt sich ein Mieter, wenn er nach Jahren seine Wohnung nicht mehr bezahlen kann? Er hat sich Heimatrechte erworben? Siedeln heißt, mit Wenn und Aber sesshaft werden, sich anpassen, eingiedern und sich abfinden wollen mit verschiedensten Umständen, wie Wind, Wetter, Sturm, Strom und Nachbarn. Der Staat ist verpflichtet, die Lebensweise und Kultur seiner Bürger zu schützen.

Städter sind nur Einwohner, sie siedeln nicht

Unzufriedenheit macht sich breit. Wohnen ist Dasein und ein Vorrecht. Eigentum erst erhebt Ansprüche. Ansprüche werden gegen Leistung bezahlt und durchgesetzt. Wohnen ist zu überliefertem Anrecht geworden. Erst Besitz ist Eigentum.  Ein armer Mensch profitiert nicht von Geldentwertung. Soziale Unterschiede spalten die Gesellschaft. Soziale Ungerechtigkeit wird größer.

Jedem Menschen sein eigenes Kraftwerk. Dienstleistung des Einzelnen muss gefördert werden

Das Management wird hoch bezahlt. Es glaubt, alles richten zu können. Immer wieder neu muß das Management durch Fehltritte, Misserfolge und Missgeschicke neu lernen,  dass es nicht allmächtig und nicht allwissend ist. Den Schaden bezahlt jeder einzelne von uns.

Das System Investor verhindert Eigenleistung

Geschäftemacher ersetzen Eigenleistung. Der Investor wird Großmeister für Wohnraum. Städte und Gemeinden treten als Investoren auf. Sie verdienen an denen, denen sie dienen sollen. Verwaltungen machen sich auf, Geld zu verdienen. Der Last tragende ist der, der sich nicht frei machen kann. Soziale Unterschiede vergrößern sich. Zentrale Leistungen fördern Monopole. Sie erschweren Eigeninitiativen und verteuern Leistungen. Damit wird nicht nur der Wohnungsmarkt überteuert. Die Folgen werden in Städten sichtbar. Verständnis für einander sinkt, soziale Ungleichheit entsteht. Psychische Krankheiten sind auf dem Vormarsch.

Der Soziale Wohnungsbau ist fast völlig zum Erliegen gekommen. Die staatlich geförderten Wohnungsbaugesellschaften enden in grotesken Misswirtschaften und Skandanen. Für den minder bemittelten Bürger bleibt Hoffnungslosigkeit und Ausweglosigkeit. Ein Umdenken muss stattfinden: Jedem Menschen sein eigenes Heim, mit Energie, Kraftfeld und Kraftwerk. Leistung des Einzelnen muss gefördert, muss wieder belont werden …

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