Das größte Stahlwerk der Welt aus Dortmund-Hörde wurde nach China verkauft

Als die Chinesen in Dortmund ein ganzes Stahlwerk einpackten, war das ein Symbol für die Globalisierung. Jetzt ist die Stahlkrise auch in Fernost angekommen. Ein Besuch in der alten Westfalenhütte.

Viele Jahre war das Werk idyllisch im Wald gelegen

Wer im Dortmunder Süden Richtung Dortmund fuhr, sah den Hochofen aus den Wäldern herausragen. Das modernste Stahlwerk der Welt lag da, wie eine Idylle. Nie habe ich ein Foto gemacht, von diesem Weltwunder. Nachdem ich vor 30 Jahren aus Dortmund weggezogen bin, wurde der Hochofen, noch heiß, mit allen Erinnerungen, Büros und Unterlagen vor mehr als 30 Jahren, an den chinesischen Käufer ausgeliefert. Der Stahlhersteller Shagang erwarb die WESTFALENHÜTTE und verschiffte sie komplett nach China. Dies warder größte Umzug in der Industriegeschichte, weltweit. 

Heute ist dort ein Freizeit-See zu finden. Nichts deutet mehr auf die lange Geschichte des Stahls hin, die mit den Erzgruben bis ins Siegenland eng verbunden waren. Der STERN berichtet ausführlich.

Wie kann ein Dortmunder Stahlwerk in China in die Krise schlittern? (STERN)

Lesen sie den erschütternden Bericht hier

Über ellerau

Rolf Schröder ist 1940 in Kiel-Gaarden geboren - das mit dem Nolde-Himmel und der norddeutschen Tiefebene. - Kindheit, Schule in Bordesholm. Nach der Lehre zum Werkzeugmacher (Berufsbildung 1957), Fachhochschutreife in Abendschule. Bundeswehr, in Bremen, Rendsburg bei Fernmeldeeinheit, Bataillonsstab S3. Rettungsmedaille des Landes Schleswig-Holstein Sturmflut 1962. Studium Fachhochschule Kiel, Fachrichtung Feinwerktechnik. Tätigkeiten bei E. Leybold Nachfolger. 1978 Phywe AG Göttingen, Vitrohm Pinneberg. Ab 1983 selbständig, Gründung NordComp in Ellerau, 1990 NordComp GmbH

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