Am Anfang ist das Wort

 
Allein das Sozialgesetzbuch SGB I bis SGB XII umfasst 1543 Seiten

Wahlhalla – Politische Reden sind notwendig

 Die höchste Stufe von Intelligenz ist dem sprachlichen Denken vorbehalten. Die Fähigkeit Probleme zu lösen, Erfahrungen anzuwenden, ist Ausdruck von Intelligenz. Ich sehne mich nach überzeugenden politischen Reden und begründe damit mein neues, zukünftiges Vorgehen. Immer ist es Zukunft, wenn gute Lösungen gesucht werden. Zustimmung oder Ablehnung erfahren oft Gleichgewichte und werden durch Zuwendung Einzelner entschieden. Eine Auswahl ist immer möglich. Ich bewundere geniales Denken im Alltag, besonderen bei Situationen in Arbeitswelt und im Gemeinderat.

Wie sage ich es meinem Kinde

 Technokraten behindern Intelligenz. Formeln werden interpretiert, gefundenes wird nachgerechnet, Gesetze, Vorschriften, Ansprüche machen das Neue kompliziert. Herauszufinden ist, was im Leben eines einzelnen Bewohners oder ganzen Gruppen zum Vorteil gereicht. Dies ist Ziel von Verwaltung, sowie Kommunal-, Kreis,- Landes- und Bundespolitik. Vereinfachungen von Vorgängen werden im Gemeindeleben leicht gemacht. Lobbyisten trachten eher danach, die Dinge in ihrem Sinne unübersichtlich und kompliziert zu gestalten. Sie sind es, die Protokolle führen und Sitzungen leiten Dabei stehen Vorteilsnahmen und Eigeninteresse oft im Vordergrund.

Diskussionen mit Brainstorming

 Diskussionen fördern originelle, kluge Lösungen. Entscheidend ist Regie und Führung Einzelner. Bei späteren umfassenderen Betrachtungen wird das Ergebnis oft verworfen. In vergangenen Jahren ist das Leben mangels klarer Überzeugungen schwieriger geworden. Manchmal wird um gute Lösungen heftig gestritten. Streitkultur ist Ausdruck von Intelligenz. Partei ergreifen ist das Mittel, Mehrheiten zu finden. Dabei ist es immer die eine Stimme, die Mehrheit bringt. Aber Demokratie war nie einfach. Immer wieder betonen Parteien, beste einseitige Lösungen gefunden zu haben.

Wer macht Zusammenleben kompliziert

 In unserer Gesellschaft übernimmt Politik wichtige Aufgaben. Ziel ist es, Leben in Staat und Gesellschaft möglich zu machen, zu regeln und zu vereinfachen. Dazu wähle ich regelmäßig meine Vertreter in Gemeinde, Kreis, Land und Bund. Immer mehr Wähler nutzen ihr Wahlrecht nicht und verweigern damit Mitverantwortung. Regierungen nutzen Mehrheit, ohne die Nichtwähler, um Gesetze und Verordnungen zum Wohle angestammter Wähler zu erlassen. Kanzlern, General- und Staatssekretäre, Bürgermeister führen Verwaltung aus. Gerichten fällt Vollmacht zu, Gesetze, Freiheit und Gerechtigkeit, auch mit Sozialgesetzen, durchzusetzen.

Wer übt Macht in Gemeinde und Staat aus

Es macht den gewählten politischen Vertretern offensichtlich Spaß, Gesetze, Verordnungen und Satzungen zu entwerfen. Nach der Wahl werden Diäten gern erhöht. Als Berufspolitiker lebt es sich anscheinend gut im täglichen Sozialstaat. Besonders in Ellerau mangelt es an Führungspersönlichkeiten, die politische Verantwortung übernehmen wollen. Der CDU-Ortsverband kann mit seinem neuen Vorsitzenden, an unterster politischer Ebene, unsere CDU erfolgreich vertreten. Es ist gelungen, das CDU-Mandat in Ellerau von einer Stimme auf fünf Stimmen zu verbessern. Dies sind genau 25 % oder ¼ der gültigen Stimmen. Bei diesen Verhältnissen fällt es schwer Mehrheiten zu bilden. Es gibt keine bessere Gelegenheit für Mitbestimmung, als sich am Gemeindeparlament zu beteiligen.

 

 

Worüber zu reden ist. Über die Schatzkisten der Welt

 Worüber zu schweigen es sich lohnt

Gefühle als Bild zeigen

 Was ist das Große, was ist das Kleine

Wo findest du den Anfang, wo das Ende

 Was ist Leben, was ist Sterben

Solange du lebst, weißt du nicht, was Sterben ist. Wird es dir schwerfallen, irgendwann die überlieferten Worte auszusprechen: „Es ist vollbracht?“ Wer will dies schon wissen, in diesen mörderischen Corona-Zeiten?” Vielleicht wirst du das Glück haben, dein Sterben gar nicht zu bemerken.

 Ich habe dich aufgefordert „Schreie dein Wissen in die Welt und höre zu, wie das Echo klingt.“ Das Geschrei ist groß geworden. Krieg und Unfriede klingt wie Donnergrollen aus aller Welt zu mir. Wenn du protestierend, laut schreiend durch die Straßen rennst, ist dein eigener Weg nicht mehr sichtbar. In der Menge siehst du deine Straße nicht. Solltest du stolpern, werden sie dich womöglich tottrampeln.

 Wenn ihr aber das Echo hören wollt, dann müsst ihr ganz still sein. Je leiser ihr seid, umso mehr werdet ihr hören. Die Welt empfängt gerade Gravitationswellen vom Anfang des Geschehens. Es sind Millionen und Milliarden Jahre, die du und ich uns nicht vorstellen können.

 Inzwischen redet die Welt über Geld. Glaubst du an Wunder?

Du brauchst jemanden, den du bewundern kannst

Wen oder was liebst du? Deinen Garten?

Geheimnisse muss es geben! Ja, ich komme gleich auf den Punkt. Du wirst es mir nicht sagen wollen, was du liebst. Dies gehört zu deinen Geheimnissen! Ich muss es ergründen. Ich frage dich nach dem Gegenteil: „Was wäre, wenn ich erfahre, was du nicht magst?“ Da beginnst du zu reden, schweigst nicht. Deutlich sagst du mir, was ich versäumt, vergessen oder falsch gemacht habe. DU BEHÄLST IN ERINNERUNG, was dir missliebig war. Vielleicht mein Fehler, vielleicht mein Missgeschick, MEINE UNTAT. Vielleicht habe ich nicht einmal bemerkt, dich gekränkt zu haben!

Glaubst du an Wunder? Ich frage dich, was du gelesen hast

Du sagst: „Ich habe die unendliche Geschichte gelesen“. Du hast alle Bände von Harry Potter gelesen. Du hast alle Star Wars Filme gesehen? Du gehst ins Theater und liebst Ballett und Musik. Du kennst eine Fußballmannschaft, deinen Verein oder bewunderst Tennis, Pferde, Schauspieler oder Politiker? DU GLAUBST AN WUNDER! Dafür liebe ich dich!

200 Jahre Klaus Groth

20.09.2019, Andreas Hein

Auf den Spuren des Dichters Klaus-Groth fand die Wanderung von Heide nach Tellingstedt am Freitag nachmittags statt. Wieder einmal TOP organisiert, vielen Dank! 

DAT MOOR, von Klaus Groth

De Borrn bewegt sik op und un dal,
as gungst du längs een böken Bahl,
dat Water schülpert inne Graff,
de Grasnarv bewert op un af,
dat geit hendahl, geit to höch,
so lisen as een Kinnerweeg.

Dat Moor is bruun, de Hed is bruun,
dat Wullgras schint so witt as Duun,
so week as Sid, so rein as Sneee,
den Handbar reckt dat bet ant Knee.

Hier hüppt de Pock int Reet hentlang,
un sing uns abens sin Gesang;
de Voss de Bruut, de Wachtel röppt,
de ganze Welt is still un sloppt.

Du hörst dien Schritt ni, wenn du geist,
du hörst de Rüschen, wenn du steist,
dat levt un wevt int ganze Feld,
as weert bi Nacht en anner Welt.

Denn ward dat Moor so wit un grood,
denn ward de Minsch so lütt to Mod:
wull wet, wa lang he doer de Heid
noch frisch un kräftig geit!

DAS MOOR, von Klaus Groth

Der Kahn bewegt sich auf und ab,
als gingst du längs einem buchenen Steg.
Das Wasser schwappt in der Bilge,
die Grasnarbe bewegt sich auf und ab,
das geht hinunter, geht hinauf,
so leise, wie ein Kinderweg.

Das Moor ist braun, die Heide ist braun,
Das Wollgras scheint so weiß wie Daunen,
so weich wie Seide, so rein wie Schnee,
die Hand reckt es bis an’s Knie.

Hier hüpft die Henne am Reet entlang,
und singt uns abends ihren Gesang;
der Fuchs, das Luder, die Wachtel ruft,
die ganze Welt ist still und schläft.

Du hörst deinen Schritt nicht, wenn du gehst,
du hörst die Rüschen, wenn du stehst,
es lebt und webt im ganzen Feld,
als wäre bei Nacht eine andere Welt.

Dann wird das Moor so weiß und groß,
dann wird dem Menschen so klein zu Mute:
wohl wissend, wie lange er durch die Heide
noch frisch und kräftig geht!

Unter Rüschen [ˈryːʃn] versteht man mehr oder weniger gekrauste bzw. gefältelte Bänder aus Stoff oder Spitze, die als schmückender Besatz dienen. Verwendet werden Rüschen bei Kleidung…