200 Jahre Klaus Groth

20.09.2019, Andreas Hein

Auf den Spuren des Dichters Klaus-Groth fand die Wanderung von Heide nach Tellingstedt am Freitag nachmittags statt. Wieder einmal TOP organisiert, vielen Dank! 

DAT MOOR, von Klaus Groth

De Borrn bewegt sik op und un dal,
as gungst du längs een böken Bahl,
dat Water schülpert inne Graff,
de Grasnarv bewert op un af,
dat geit hendahl, geit to höch,
so lisen as een Kinnerweeg.

Dat Moor is bruun, de Hed is bruun,
dat Wullgras schint so witt as Duun,
so week as Sid, so rein as Sneee,
den Handbar reckt dat bet ant Knee.

Hier hüppt de Pock int Reet hentlang,
un sing uns abens sin Gesang;
de Voss de Bruut, de Wachtel röppt,
de ganze Welt is still un sloppt.

Du hörst dien Schritt ni, wenn du geist,
du hörst de Rüschen, wenn du steist,
dat levt un wevt int ganze Feld,
as weert bi Nacht en anner Welt.

Denn ward dat Moor so wit un grood,
denn ward de Minsch so lütt to Mod:
wull wet, wa lang he doer de Heid
noch frisch un kräftig geit!

DAS MOOR, von Klaus Groth

Der Kahn bewegt sich auf und ab,
als gingst du längs einem buchenen Steg.
Das Wasser schwappt in der Bilge,
die Grasnarbe bewegt sich auf und ab,
das geht hinunter, geht hinauf,
so leise, wie ein Kinderweg.

Das Moor ist braun, die Heide ist braun,
Das Wollgras scheint so weiß wie Daunen,
so weich wie Seide, so rein wie Schnee,
die Hand reckt es bis an’s Knie.

Hier hüpft die Henne am Reet entlang,
und singt uns abends ihren Gesang;
der Fuchs, das Luder, die Wachtel ruft,
die ganze Welt ist still und schläft.

Du hörst deinen Schritt nicht, wenn du gehst,
du hörst die Rüschen, wenn du stehst,
es lebt und webt im ganzen Feld,
als wäre bei Nacht eine andere Welt.

Dann wird das Moor so weiß und groß,
dann wird dem Menschen so klein zu Mute:
wohl wissend, wie lange er durch die Heide
noch frisch und kräftig geht!

Unter Rüschen [ˈryːʃn] versteht man mehr oder weniger gekrauste bzw. gefältelte Bänder aus Stoff oder Spitze, die als schmückender Besatz dienen. Verwendet werden Rüschen bei Kleidung…

Didacta 1970-2020. Fünfzig Jahre Didacta – Lehrmittel-Messe in Basel

Wie sage ich es meinem Kinde? Didaktik für heute und morgen

Schuleinweihung in Wadern, Saargebiet, am 03. September 1967

 Didacta in Basel ist Messe für Erziehung und Bildung

Didaktik ist die Lehre der Erziehungswissenschaften. Sie fördert das Zusammenspiel der Kräfte und ermöglich es Eltern, Erziehern, Meistern, Lehrern und Professoren, Erziehung besser zu vermitteln. Lehrmethoden sind Schlüssel für Fortschritt in Bildung, Kultur und Gesellschaft.  In jüngster Zeit geht es auch um methodisch-didaktische Prinzipien, in Familie, Kindergarten und Politik. Wir müssen in Zukunft besser miteinander umgehen.

Methodisch-didaktische Prinzipien im Kindergarten

Fünfzig Jahre Rückblick auf die internationale, europäische Messe in der Schweiz sind zu feiern. Die Didacta vermittelt Anleitung und Bildung, über alle Grenzen der Welt hinweg. Sie ist für Familien, Kinder-Gärten, Schulen, Universität Mittler – auch für den Staat – Mittler zu Bildungswissenschaften.  Es geht um anschauliche Vermittlung von Eigenschaften und Sachen, sie zu beschreiben und warum sie, was, wann wo und wie sind. Wer Bildung vorsätzlich vernachlässigt, verdirbt nachwachsenden jungen Menschen Entwicklung. Ungeeignete Didaktik kann Entwicklungsstörungen auslösen und in Krieg und Zerstörung ausarten. 

Wer wortkarg ist, schreitet zur Tat schreiten

(RS) Rolf Schröder bei Didacta 1970 in Basel

Für Nordländer ist Didaktik Wahlspruch und Arbeitsanleitung für Fortschritt. Zur Messe in Basel (Schweiz) hatte ich meinen Arbeitstisch für die Overhead-Projektion, als neues Produkt, selbst entwickelt. Ich projizierte meine Beiträge, gemütlich sitzend, für die Zuschauer an die Wand. Die Folien waren vorbereitet, meine gewichtsträchtigen Arbeitsmittel für Physik, mühsam aufgestellt. Ich hatte vier Sätze Gruppenarbeitsgerät (GAG), eine Grundsammlung für Demonstration Physik (GS-Sammlung) mitgebracht. Meine Themen waren:

  • Mechanik, mit
  • Bewegungslehre
  • Vakuum-Physik
  • Wärmelehre
  • Optik
  • Akustik
  • Wellenlehre
  • Elektrizitätslehre
  • Elektrische Maschinen

Schulreform in der Bundesrepublik Deutschland

Anfang der 70er Jahre begann die Schulreform in der Bundesrepublik Deutschland (BRD). Ein Aufschrei ging durchs Land: „Wir brauchen die Naturwissenschaftliche Bildung für unserer Kinder. Die Zukunft hat schon begonnen!“ Das dreigliedrige Schulsystem wurde eingeführt: Grund- Haupt- Sonder- Real- und Oberstufe! Gesamtschulen entstanden, mit großzügiger finanzieller Förderung. Eingeführt wurde die Orientierungsstufe (Jahrgänge 5 +6), Sekundärstufe 1 mit den Jahrgängen 7 bis 10, Sekundarstufe 2 als Oberstufe mit Jahrgängen 11 bis 13. Gesamtschulen wurden mit großem Aufwand ausgestattet. Unsere heimatliche Gesamtschule in Bergkamen (NRW) wurde 1976 mit einem Aufwand von 1,8 Millionen DM mit naturwissenschaftlichen Geräten ausgestattet. 

Atom und Kernphysik

Simulog für Demonstration

Obwohl Atom und Kernphysik für die Wirtschaft von Bedeutung sind, werden sie in der Sekundarstufe 1 nicht beachtet, wohl aber in der Oberstufe der Gymnasien. Lehrpläne zur Digitaltechnik wurden eingeführt. In Nordrheinwestfalen (NRW) gelang es mir, erstmals 1976, Realschulen landesweit mit dem Simlog (Titelbild DER NACHBAR, Lehrsystem für Schüler- und Demonstrationsversuche in Informatik) auszustatten. Hauptschulen und Dörfer-Gemeinschafts-Schulen wurden in Städten und Gemeinden neu eingerichtet.

 Aufforderung: Ausführen, was du machen kannst

Wer Fortschritt will, muss genau hinsehen und zuhören. Synthese ist das Zauberwort. Mit der Zeit kommt Eins zum anderen. Dies mag Aufforderung für Fortschritt sein. Hier erzähle ich meine eigene, persönliche Geschichte. Eine übergeordnete Ordnung kann KÜNSTLCHE INTELLIGENZ (KI) sein. Mag die Synthese zu Ordnung führen. So können Werke entstehen, die größer sind als einsam hergestellt Einzelstücke. Schreit Euer Wissen in die Welt und hört zu, wie das Echo klingt.

Offen sein ist Schlüssel zu mehr Wissen

Offene Zäune und Tore sind Ausblicke und Ausfahrten zur Welt
Home, sweet home, is castle. Offene Tore und Zäune sind Ausblicke und Ausfahrten zur Welt

Niemand kennt Sie besser als Ihr PC

Der persönliche Computer (PC) ist Ihr ganz persönliches Werkzeug und Freund. In den letzten Jahren ist das zweite, ganz persönliche Gerät, das Smart-Phone, hinzugekommen. Sie gestatten den Geräten über Telefon- oder über IP-Nummer Zutritt zum Netz. Damit nimmt das Netz Teil an den Ereignissen ihres Lebens. Ohne Ihre Einwilligung können Sie weder Telefon, noch Handy, noch Computer nutzen. Alle Verantwortung liegt bei Ihnen. Sie MÜSSEN sich als NUTZER eintragen. Anderenfalls können Sie am Fortschritt der Welt keinen Teil haben. Die Registrierung wird Ihr vollständiger Schutz.

Seit Kindesbeinen sind Sie mit der Welt vernetzt

EDV begleitet Sie ein Leben lang. Wissen Sie, wie oft Ihr Name in den Rechnern der Welt auftaucht? Es geht darum, alle Ihre Daten vor missbräuchlicher Nutzung zu schützen. Allein verantwortlich sind und bleiben Sie selbst. Jede Behörde oder Institution wird alle Verantwortung ablehnen. Gott und der Staat irren nicht. Der Nutzer ist unausweichlich das schwächste Glied in der Kette. Die großen Betriebssysteme der Welt, machen den Versuch, Sie zu schützen.

Alles ist auf Ihren Namen, Adresse, Ihre Einträge angelegt. Der Computer ermöglicht automatische Korrekturen. Sie wollen ihren Namen als Nutzernamen nicht preisgeben? Denken Sie einmal darüber nach, wie oft Ihr Name, auf welchen Computern der Welt, eingetragen ist. Das beginnt mit dem Eintrag Ihrer Geburt im standesamtlichen Register ihrer Gemeinde. Das Einwohnermeldeamt speichert (möglichst) korrekt ihre Kenndaten für Geburt, Herkunft, Aufenthaltsort, Umzüge, Heirat, Geburt Ihrer Kinder und Ableben, mit allen zugehörigen Kenndaten.

Verlassen Sie sich auf Ihren eigenen Computer

Alle Computer der Welt sind unausweichlich miteinander verbunden. Ob Freund oder Feind, legen Sie fest. Nur auf Ihren eigenen Computer können Sie sich verlassen. Je mehr Sie machen, umso mehr Wahrheit entsteht. Willig wird Ihr Computer Sie auf Unstimmigkeiten aufmerksam machen. Zuverlässig wird er Ihnen mitteilen, was Sie noch nicht wissen. Der Computer kann Wissen teilen, wenn Sie es wollen. Sie bestimmen, was Sie wollen. Nur Ihr eigener Computer kann zu Ihrem Schutz alle ihre Kenndaten kennen, festhalten und zuverlässig sichern.

Ohne Vertrauen gibt es kein Lernen

Stellen Sie sich für einen Moment einmal vor, sie hätten Eltern, Lehrer, Meister oder Professoren, die exakt Ihre Begabung kennen. Sie wären individuell gefördert und könnten bis an die Grenzen Ihres Verständnisses ausgelastet sein. Genau das möchte Ihr persönlicher Computer tun, wenn Sie es zulassen.

Nutzen Sie Künstliche Intelligenz

Der Staat und Verwaltungen wollen Geld sparen, indem sie sich von Entwicklungen abtrennen. Sie glauben mit eigenen Entwicklungen besser fahren zu können. Sicherheit ist derzeitiger Stand von Künstlicher Intelligenz (KI). Solange Sie selbst bei Verstand sind, können Sie sich selbst identifizieren. Jeder kann sich über Schlüssel, Name, Kennwort, Fingerabdruck, Stimme, Aussehen und sein eigenes Wissen kenntlich machen. Dies sind Ihre Merkmale, Ihre Eigentümer. Diesen Schutz kann niemand durchbrechen, schon gar nicht Verwaltung, Staat oder Polizei. Wenn der Staat seine EDV vernachlässigt, ist jeder Einzelne in Gefahr. Hier darf und kann der Staat nicht sparen.

Wohlstand: Wer baut Unterkünfte für Insekten?

***** 5-Sterne Hotel für Bienen und andere Insekten



Bill Gates: „Die Zukunft wird die Pessimisten überraschen.“

Bill Gates sieht die Entwicklung der Menschheit positiv. Einen enormen Anteil an neuem Wohlstand haben die modernen Entwicklungen in Kommunikationstechnik. Jeder ist informiert und kann seine Meinung oder seine Not öffentlich machen.

Woraus schöpft Bill Gates seinen Optimismus? Es ist fast unheimlich. Seit 1999 sagt Bill Gates Entwicklungen voraus, die allesamt mehr als eingetreten sind. Er geht der Frage nach: “Woher nehmen Menschen ihre negative Einstellung?” Es sind Presse und Medien, die fast nur Negatives berichten. Damit folgen sie einem Trend. Menschen wollen das Ungeheuerliche, Böse wissen. Dabei wird das Gute systematisch herabgewürdigt oder übergangen.

Als Erstes erkennt die Welt unsere schönen Bilder, die um die Welt gehen. Nachbarn und Menschen sehen, wie gut es uns geht. Ein aufgeschlossener, intelligenter Mensch wird den Entschluss fassen, nach USA, Germany oder Gross-Britannien zu ziehen. Wundern wir uns darüber? Sie, die sich integrieren wollen sind strebsam und mühen sich, ihren Teil zu leisten. Sie wollen es nur ebenso gut haben, wie wir.

Über den klugen Umgang mit dem Unvorhersehbaren