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Parteiverdrossenheit überwinden. Fehler im System

Die Weichen sind gestellt. Wohin geht die Reise? Ehrenamt in der Krise

Ausfahrt Bahnhof Itzehoe

Bürger fühlen sich wenig wahrgenommen. In Kommunen sind politische Verhältnisse unzureichend.

Was kümmert Politiker in der Kommune? Man gewinnt den Eindruck, dass sich Politiker am meisten um sich selbst kümmern. Eitelkeiten, Geltungssucht und Unfähigkeit beherrschen das Bild. Der Traum, Zukunft wagen, muss neu geträumt werden. Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Anständigkeit wird nicht belohnt. Fragen werden unzureichend oder gar nicht beantwortet. Selbst Verluste werden blumig als Gewinn geschmückt. Worthülsen, Gerede und Ablenkungen verbergen wahre Absichten.

Missstimmungen sind die Folge. Volksvertreter entscheiden in Fraktionen, mehrheitlich. Der Bürger wird nicht gefragt. Der Bürger wird zur Marionette, zur Vorführpuppe. Seine Selbstbestimmung wird fraglich. Demokratie ist ganz anders. Auch Facebook macht Veränderungen möglich.

Freie Entscheidungen

Mehr als 50 Prozent der Wahlberechtigten verhält sich gegenüber Politik und Verwaltung gleichgültig oder sogar feindlich. Bürger sind in der Regel schlecht informiert. Eine gute politische Infrastruktur ist unerlässlich. Presse und Medien können Hintergründe aufklären. Es kann jedem bewusst sein, dass regieren und verwalten notwendig sind. Entscheidungen für unser aller Wohl sind durch Mehrheit zu treffen. Jeder ist betroffen.Politiker entscheiden unter Fraktionszwang.  Anwesenheit ist Mehrheit. Das Vertretungsprinzip mit Fraktionszwang findet Anwendung. Mehrheit wird fraglich, wenn mehr als die Hälfte der Bürger nicht zur Wahl geht.

Jeder ist betroffen. Betriebssysteme, Computer und Maschinen bestimmen den Alltag. Für eigene Bereiche, Mobilität, Arbeitsleben, Familie, Nachbarschaft bleibt wenig Entscheidungsfreiheit. Längst muss ich Unmengen Satzungen, Vorschriften, Gesetze mit immer ausgeprägten Details beachten. Regelmäßig gibt es doppelzüngige Bevormundung. Meinen Ideen werden Grenzen gesetzt. Menschlichkeit ist nicht berechenbar. Jmmer wieder neu ringe ich um eigene Entscheidungen.

Das Böse in der Welt besiegen

Im Staatswesen entscheiden andere für mich. Ich bin besorgt, dass mir immer mehr Entscheidungsfreiheit verloren geht. Als ich jung war dachte ich, wozu alle diese Normen und Regelungen? Wozu muss ich mich, über meine berechtigten Interessen hinaus, um meine Mitmenschen und dessen Nachbarn kümmern? Aus dem Urvertrauen meiner Kindheit rührt das Wissen, dass Menschen frei und ungebunden sind. Sie werden mir nicht absichtlich Böses tun. Bei der Arbeit in der Gemeindevertretung erlebe ich das Gegenteil.

Vertrauen in unsere Welt ist stetig gewachsen. In Deutschland hat unsere Nachkriegsgeneration, nach Zerstörung und Tod, eine fantastische, neue Welt aufgebaut. Die Folge war unermesslicher, friedlicher Fortschritt über mehr als sieben Jahrzehnte hinweg. Der Fortschritt ist gefährdet. Wer keine gute Kindheit hatte, wer Urvertrauen nicht erfahren hat, dem fehlt Vertrauen. Wie ist einem Menschen zu Mute, der kein Vertrauen hat? Lässt sich Funktion der Welt, Krieg und Frieden, mit Fehler im Betriebssystem mit Mangel erklären?

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